Erinnern statt Vergessen - Opfer der Hexenverfolger

1. Erinnern statt Vergessen (einleitende Bemerkungen)

2. Opfer von Hexenprozessen

3. Hexenjäger, Hexenverfolger, Hexenrichter, Hexenprediger

4. Orte mit Hexenprozessen

5. Widerstand in der Zeit der Hexenverfolgungen - Franken

6. Orte mit Hexendenkmälern in Deutschland und Europa

 

 

4. Orte, Fürstentümer mit Namen von Opfern (wird weiter ergänzt)  

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Merz Feuer.jpg (105491 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz
http://www.k-peter-merz.de/
 

 

nach oben

 

Aachen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Aachen

Film von E. Rosenberg und J. Lorenz, Schülerinnen von St. Ursula: "Hexenverfolgung in Aachen".
Dieser Film wurde 2013 mit einem Preis ausgezeichnet.

Informationstafel in Aachen erinnert an das ehem. Hochgericht des Aachener Schöffenstuhls und die Hexenverfolgung

Antrag auf Rehabilitierung  und Zeitungsartikel dazu.

Ahlen (Westfalen)         

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Ahlen

 

Bild „Hexenverbrennung“ (2011)
(Sabrina Zimmerman)
(15 x 15 cm – Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier)

"Die Wissenschaft des Heimatlandes ist sehr schön, die Unwissenheit derselben schändlich" (Aventius um 1500).
Die Menschen verfielen dem Teufelsglauben - die Altvorderen wähnten, dass eine Verbindung zwischen Dämonen, sprich Teufel, doch möglich sei.
Ein Gesetzbuch für Hexenprozesse - der "Hexenhammer" - legalisierte den fürchterlichen Unglauben.
Die Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschlichkeit erstickte. Die menschlichen Seelen waren besetzt durch Folter- und Mordlust.
Die Hexenprozesse wurden mit "teuflischer" Leichtfertigkeit und unvorstellbarer Gewissenlosigkeit geführt.
Zu dem, was Ahlen in vorigen Zeiten begegnete, gehört auch die Hexenverfolgung mit ihren schrecklichen Prozessen.
Der früheste Hexenprozess in Ahlen fand wahrscheinlich 1574 statt.
Da wurde eine Frau - die Brüningsche, "aufs Wasser versucht", das heißt, gefesselt ins Wasser geworfen. Stieg sie wieder auf, so war sie erst recht mit dem Teufel im Bunde.
Die Brüningsche wurde mit dem Feuer "verdämpft" - also auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Quelle: Gallenkemper, E.: "Gestern in Ahlen". Hexenwahn und Hexenprozess des Peter Kleikamp. In: Der beflügelte Aal 25, 2006, S. 135-141

Dieses Aquarell der Künstlerin Sabrina Zimmermann befindet sich seit 2012 im Besitz der Stadt Ahlen.

Christian zum Loe    

Peter Kleikamp und Christian zum Loe, Ahlen

Peter Kleikamp    

Ahrbrück

Ahrbrück Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert
Der Steinerberg (531 m) liegt nördlich von Kesseling im unteren Kesselinger Tal, das 7 km weiter stromab in Ahrbrück im Ahrtal mündet.
Gedenkstein am ehemaligen Exekutionsplatz "Auf Wolfsgraben", 2008
Foto Hans-Dieter Kuschel

Ahrbrueck Gedenktafel Opfer der Hexenprozesse
Hexenprozess Else Simons aus Puetzfeld, 1649
Foto Hans-Dieter Kuschel

 

 

 

 

Ahrbrueck Gedenktafel Opfer der Hexenprozesse.jpg (144789 Byte)

Ahrbrück Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung

http://www.aw-wiki.de/index.php/Gedenkstein_am_ehemaligem_Exekutionsplatz_%22Auf_Wolfsgraben%22

http://p194901.webspaceconfig.de/typo3/index.php?id=932

Ahrweiler 

 

Hexenverbrennung

Albstadt

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Albstadt

Freigericht Albstadt
http://web.archive.org/web/20080313182855/http://www.hans-ritter.de/3.Heimatgeschichte/albstadt1.htm#hexen

Albstadt Chronik Hexenverfolgung

Alleshausen

 

Hexenprozesse

Altenstadt (Hessen)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Gemeinde Altenstadt
(Lindheim, Höchst a.d. Nidder und Rodenbach)

Lindheim Hexenturm
Foto Hartmut Hegeler

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 78-83

 

Lindheim Hexenturm Namen der Opfer der Hexenprozesse, Foto Hartmut Hegeler


Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 78-83

Altheim

                                

Hexenprozesse in Altheim (In memoriam Anna Schröck + 1581 und Anna Grammer + 1613)

Horb a. N. Hochburg der Hexenverfolgung. Schwarzwälder-Bote 20.03.2015

Alzenau-Hörstein

Hoerstein_Hexengedenkstein_Enthuellung.jpg (87855 Byte) Hoerstein_Hexen-gedenkstein_Stein.jpg (94318 Byte) Hoerstein_Hexengedenkstein_Tafel.jpg (56259 Byte)

Hörstein Gedenkstätte für die Opfer der Hexenprozesse
Fotos: Hartmut Hegeler/ Otto Grünewald/ Gerhard Sittinger


Hörstein. Auf Anregung des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau und mit dessen maßgeblicher Unterstützung wurde von der Stadt Alzenau am Hexenthorn in Alzenau-Hörstein eine Gedenkstätte für die Opfer der Freigerichter Hexenprozesse im 17. Jahrhundert geschaffen. Die Übergabe dieser Gedenkstätte fand am Sonntag, 8. November 2009, in der Straße "Zum Hexenthorn" in Alzenau-Hörstein statt.

 

Angeln Landschaft bei Schleswig Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Angeln Landschaft bei Schleswig

Arbeitskreis AKIH

 

http://www.akademie-rs.de/geschichte_ak_akih.html 

Arnsberg (Westfalen)

 

Henneke von Essen, Bürgermeister von Arnsberg

Essen, Henneke von, Bürgermeister 1631  

Artikel: zoom » Arnsberg vor 380 Jahren: “Der Bürgermeister ist des Teufels und muss auf den Scheiterhaufen!

Radiobeitrag vom 15.08.2011 "Tod im Arnsberger Kerker"

Aschaffenburg  

 

Margarethe Rücker und Elisabeth Strauß († 19. Dezember 1611), Hexenprozess

aschaffenburg1.jpg (74439 Byte)aschaffenburg2.jpg (88273 Byte)aschaffenburg3.jpg (77744 Byte)aschaffenburg4.jpg (118675 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung am Gasthof Goldener Karpfen, Löherstraße 51, 63739 Aschaffenburg

Fotos: Johannes Büttner
 

Aschaffenburg am Gasthaus Goldener Karpfen im Löhergraben Gedenktafel. Text:
In diesem Haus betrieb Margarethe Rücker bekannt als „Karpfenwirtin“ im 16./17. Jahrhundert das Gasthaus "Carpffen" (heute "Goldener Karpfen"). Als Opfer des Hexenwahns am 19. Dezember 1611 in Aschaffenburg hingerichtet und verbrannt.

Eine Gedenktafel erinnert an den Hexenwahn in Aschaffenburg: am Gasthaus Goldener Karpfen im Löhergraben wurde sie durch die »Initiative zur Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Hexenwahns - gegen religiösen Wahn und Intoleranz« enthüllt.

Ascheberg Davensberg Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Ascheberg Davensberg
Atteln Atteln, Margaretha Vogt 1598, Hexenprozess in Borchen
Auetal-Kathrinhagen
Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)

Augsburg (Kinderprozesse) 

 

http://www.dissertationen.unizh.ch/2003/rau/DISSKRAU.PDF 

Avers (Schweiz)

Avers_Schweiz_hexperimente_Pressebild_Bim_nuewa_Hus.jpg (29720 Byte)

Avers hexperimente Pressebild Bim nuewa Hus

Avers Schweiz Hexenprozesse hexperimente

B

nach oben

 

Bad Bedburg

Peter Stump 1589 Hexenprozess

Bad Belzig

Bad Camberg

Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Bad Camberg und die Namen der Opfer

Barbara Ordeneck, Opfer der Bad Camberger Hexenverfolgung 1659

Bad Fredeburg

Bad Fredeburg Namensliste der Opfer der Hexenprozesse

Ursel vom Gerwenhof

Ursel vom Gerwenhof

Bad Fredeburg Hexenkapelle Tafel a.jpg (146889 Byte)Hexenkapelle Bad Fredeburg.jpg (168079 Byte) 

Bad Fredeburg Hexenkapelle im Rüensiepen. Der Überlieferung nach wurden die Fredeburger "Hexen" zu einer nahen Kapelle geführt, bevor sie auf dem Hexenwieschen im Rüensiepen verbrannt wurden.
Fotos: Hartmut Hegeler

Bad Freienwalde Brandenburg

Freienwalde_Brandfichte.jpg (80000 Byte)

Brandfichte an der Berliner Chaussee, an der sich ein Stein befindet mit der Inschrift "Brandfichte". An dieser Stelle soll im Jahre 1628 eine Hexe aus der Stadt Freienwalde verbrannt worden sein. Anna Liebenwaldt wurde beschuldigt, sie habe ihren verstorbenen Mann vergiftet. Weit außerhalb der Stadt, wo heute die Brandfichte steht, wurde das Urteil vollstreckt. Als Anna Liebenwaldt auf dem brennenden Holzstoß stand, rief sie mit fester Stimme der umstehenden Menge zu: "So wahr ich unschuldig sterbe, wird aus der Asche dieses Scheiterhaufens eine Fichte hervorkeimen und zu einem mächtigen Baum werden!"
http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/brandenburg/brandfichte.html

Bad Homburg v.d.H

Bad Homburg v.d.Höhe Namensliste der Opfer der Hexenprozesse
 

Enthüllung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Bad Homburg 13.7.2017
Hexenjagd in Homburg
https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus-hexenjagd-in-homburg-a-1313957?GEPC=s5

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Hexenverfolgung-in-der-Homburger-Landgrafenschaft-bdquo-Niemand-hat-sich-Euer-erbarmt-ldquo;art48711,2711017

Bad_Homburg_2017_Gedenktafel.jpg (250958 Byte) Bad_Homburg_2017_Gedenktafel_Einweihung.jpg (226306 Byte) Bad_Homburg_2017_Rede_Dr._Dagmar_Scherf_Gedenktafel.jpg (253282 Byte)

Enthüllung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Bad Homburg 13.7.2017

Bad_Homburg_2017_Gedenktafel_Rede_Dr._Scherf_Oberbuergermeister_Kulturdezernentin_Fleige.jpg (229567 Byte)

Enthüllung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Bad Homburg 13.7.2017
Von links Dr. Dagmar Scherf, Oberbürgermeister Alexander Hetjes und die frühere Kulturdezernentin Beate Fleige, in deren Amtszeit die Rehabilitierung und das Aufstellen der Tafel am Fuß des Rathausturms beschlossen wurde.

Enthüllung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Bad Homburg 13.7.2017
Rede von Dr. Dagmar Scherf

Bad Homburg Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 1.4. 2012 zur Rehabilitierung  von Menschen, die in Homburg der Hexerei beschuldigt und zum Tode verurteilt wurden.
Frankfurter Rundschau, 24.2.2012 Homburger Hexen rehabilitiert Autor=Martina Propson-Hauck
http://www.fr-online.de/bad-homburg/kulturausschuss-homburger-hexen-rehabilitiert,1472864,11698338.html

Ottilia Preußing 1654

 

Bad Homburg Rathausturm.jpg (256848 Byte)Bad Homburg Tafel Rathausturm.jpg (285345 Byte)

Bad Homburg: Seit 2003 weist eine Gedenktafel am Rathausturm auf die Opfer der Hexenverfolgung hin. Die Gedenktafel geht auf eine Anregung von Frau Dr. Dagmar Scherf zurück.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 8-10

Kunigunde  

Preußing, Ottilia    

http://www.elmar-lorey.de/Stereotyp.htm 

Bad Laasphe Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Bad Laasphe
Bad_Laasphe_Ausstellung_Hexenprozesse.jpg (82474 Byte)

Bad Laasphe. „Als der Hexenwahn zum Alltag gehörte“, Ausstellung in der ehemaligen Druckerei Schmidt, Bahnhofstr. 41

Bad_Laasphe_Rehabilitation_Hexen_Siegener_Ztg_2015.jpg (235615 Byte)

Rat der Stadt Bad Laasphe zur Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse 2015

 

Lucia Reichmann 1630

Rat von Bad Laasphe hat am 26. Juni 2015 die Opfer der Hexenverfolgung/Hexenprozesse rehabilitiert, in: Westfalenpost, Wittgensteiner Zeitung Heimatteil, 30. Juni 2015 (nicht online)

Bad Münstereifel

Bad Münstereifel: Straßenname Hermann-Löher-Str.
Foto: Hartmut Hegeler

Bad Muenstereifel Strassenschild Hermann Loeher.JPG (792155 Byte)

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe Anna-Heitmann-Weg.jpg (172917 Byte) Bad Oldesloe Gretje-Dwenger-Weg.jpg (118555 Byte) Bad Oldesloe Kathrine-Faust-Strasse.jpg (78302 Byte)
Bad Oldesloe Schleswig-Holstein
Seit 1989 erinnern Straßen an die Opfer von Hexenverfolgungen:
Kathrine-Faust-Straße, Gretje Dwenger Weg, Anna Heitmann Weg.
Die Kathrine-Faust-Straße erinnert an die Hexenverfolgung, der diese Oldesloerin ausgesetzt war. 1640 wurde sie in Oldesloe der Zauberei angeklagt und unter Folter verhört. Dennoch gestand sie nicht, wurde frei gesprochen und der Stadt verwiesen.

Bad Saulgau

Bad Saulgau Namen der Opfer der Hexenprozesse

Bad Saulgau Anna Persauter 1672

Bad Saulgau Weg der Opfer zur Richtstaette.jpeg (217076 Byte)

Bad Saulgau, an der Oberen Hauptstraße, wo das "Sandtor" stand, Weg der Opfer der Hexenprozesse zur Richtstaette

Der Gemeinderat Bad Saulgau hat am 1.10.2015 die Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung beschlossen.
http://epaper2.schwaebische.de/_DATAONLINE/2015/10/06/de.20151006.SV.SG/articles/20151006002311850_22039509800928640.html 

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/bodensee/bad-saulgau-rehabilitiert-hexen-scheiterhaufen-waren-unrecht/-/id=1542/did=16249586/nid=1542/1v8comf/index.html

Bad Saulgau: Zwei Hexenprozesse gegen Anna Persauter 1666 und 1672

Bad Waldsee

Bad Waldsee Strassenschild Sibylle Schuler.jpg (60209 Byte)

Bad Waldsee Sybille Schuler Straßenname

Sybille Schuler, Bad Waldsee, 1604

Bad Wildungen  

Bad Wildungen Namensliste der Opfer der Hexenprozesse

Bad Wildungen Margaretha Rhodin 1631

Bad Wildungen Ursula Jostin 1631

Bad Wildungen Susanne Weber 1656

Bad Wildungen Peter Rörig 1655

Bad Wildungen Maria Rörig 1631

Bad Wildungen Maria Magdalena Hartwig um 1631

Bad Wildungen Ursula Jostin 1631

Bad Wildungen Anna Margaretha Gesner 1654

Bad Wildungen Kirche Gedenktafel.jpg (126111 Byte)Bad Wildungen Tafel .jpg (280554 Byte)

Bad Wildungen Rosenstock und Gedenktafel an der Stadtkirche für die Opfer der Hexenprozesse
Inschrift: Zur Erinnerung an die vielen unschuldig angeklagten und ermordeten Frauen, Männer und Kinder während der Hexenverfolgungen in Wildungen (1532 / 1629-1631 / 1650-1664) gepflanzt am Buß- und Bettag 2004.
Widersteht dem Bösen, bewahrt die Würde der Menschen!

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 11-15

Bad Wildungen Gottesdienst Opfer der Hexenprozesse Buß- und Bettag 2004

Bad Windsheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Bad Windsheim

Hexenverfolgung Bad Windsheim

Bad Windsheim: Das Verhörprotokoll (41 S.) der Margaretha Strampfer (Strämpfin) als PDF

Hexenprozesse Bad Windsheim

 

Baden AG (Schweiz) Barbel Zingin 1642 Hexenprozess

Maria Bodmer 1642 Hexenprozess

 

Baden Aargau (AG) Schweiz

Hexenprozesse Baden Aargau (AG) Schweiz
Wikipedia Artikel (abgerufen 7.1.17)

Balingen Engstlatt

Balingen Engstlatt Anna Murschel nach 1600

Ballenstedt Sachsen Anhalt

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Ballenstedt Sachsen Anhalt

Balve  (Westfalen)         

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Balve   

Recherche zu Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Balve Affeln

Balve_Bildausschnitt_Kreuzwegbild_Hexen.jpg (422698 Byte)

Heinrich Strotmann, Kreuzwegbild Balve (um 1624), Detail aus der Bildmitte.
Diese einmalige Darstellung in einem Kreuzwegbild vor 400 Jahren zeigt verurteilte "Hexen", deren Leidensweg in die gleiche Richtung führt wie der Leidensweg von Christus.
Foto: Manfred Opitz, Neuenrade-Küntrop

Barockaltar_Balve.jpg (239359 Byte)

Alexandro Strotmann, Barockaltar in der Pfarrkirche St. Blasius (um 1696)
Greift der Künstler des roten Barockaltars im Verborgenen das Thema der Hexenverfolgungen auf? Wirkt der ganze Altar wie ein einziges verzehrendes Feuer, an den Seiten mit Flammentöpfen und Qualmwolken, wie ein Scheiterhaufen?
Diesen Fragen geht folgendes Buch nach:
Werner Ahrens, Ein verhextes Bild und ein feuriger Altar, eine teuflisch grausame Zeit, das 16. und 17. Jahrhundert im Amt Balve. Heimatwacht Balve, 2016. ISBN: 978-3-89053-148-9
Foto: Manfred Opitz, Neuenrade-Küntrop

 

Balve Stele Opfer Hexenprozesse a.jpg (255229 Byte)

Stele für die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Balve

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse durch den Rat der Stadt Balve, von Mittwoch, den 24. Juni 2015 .
Antrages an den Rat der Stadt Balve von der Heimwacht Balve e.V.

Hexenprozesse

Bamberg  

Bamberg (Arbeitskreis)

 

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Bamberg Literatur: Britta Gehm: Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beeendigung (= Rechtsgeschichte und Zivilisationsprozeß. Quellen und Studien 3), Hildesheim 2000 - Am 11.3.2007 anlässlich des 1000. Bistumsjubiläums hat die Erzdiözese Bamberg für den „Hexenwahn im Hochstift Bamberg, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts etlichen hundert Menschen das Leben kostete“, um Vergebung gebeten.
- 2012 Themenwochen "Hexenprozesse"
- 27.8.2012, Erzbischof Ludwig Schick, Erzbistum Bamberg, verurteilt Hexenwahn: „nach unserem heutigen Rechtsverständnis Unrecht und die Urteile deshalb null und nichtig."
- 2013, virtuelles Hexenbrenner-Museum https://www.hexenbrenner-museum.com
- Bamberger Gesamtstadtrat Sitzung am 29.4.2015: Bekenntnis zur Unschuld der Opfer des Hexenwahns.
- Bürgerverein Bamberg Mitte e.V., Einweihung des Denkmals Hexenprozesse an Schloss Geyerswörth 1.8.2015

Bamberg Teufelsgraben.jpg (50812 Byte)

Bamberg Teufelsgraben

Bamberg Schoenleinsplatz Hexenverbrennungen 3.jpg (124900 Byte)

Bamberg Schönleinsplatz: 
Von weit her kamen die Menschen, um "Hexen" am Schwarzen Kreuz (Schönleinsplatz) brennen zu sehen.

Bamberg Einweihung Hexendenkmal 2015 08 01.jpg (131689 Byte)

Einweihung des Denkmals Hexenprozesse an Schloss Geyerswörth 1.8.2015

 

 

 

 

Bamberg_Gedenktafel_Brandmal_2015.jpg (92197 Byte)

Bamberg Gedenktafel beim Denkmal Brandmal 2015

Die Bamberger Hexenprozesse Einsatz im Unterricht

Christina Morhaubt 1627 Hexenprozess

Dorothea Flock 1630 Hexenprozess

Georg Haan 1628 Hexenprozess

Johannes Junius 1628 Hexenprozess

Katharina Haan 1628 Hexenprozess

Hexenprozesse Bamberg: Informationen - Medien - Literatur - Videos - Weblinks - Presseberichte

Das Drudenhaus (Malefizhaus, Trudenhaus, Hexengefängnis) in Bamberg. Virtuelles Museum.

Stadtrat der Stadt Bamberg legt Bekenntnis zur Unschuld der Opfer des Hexenwahns ab. 2015

Stadtrat der Stadt Bamberg 29.04.2015 Sitzungsvorlage Hexenprozesse im Hochstift Bamberg

Virtuelles Museum Hexenverfolgung in Bamberg und das Malefizhaus

Bürgerverein Bamberg Mitte e.V. plant Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse 2013

Bamberg arbeitet weiter an Gerechtigkeit 16. Februar 2013

Hexenprozesse (Drudenhaus)   

Friedrich Förner, Generalvikar und Weihbischof in Bamberg, beförderte die Gegenreformation und war Hexenprediger im Hochstift Bamberg. 

Junius, Johannes, Bürgermeister

Erzbischof Dr. Ludwig Schick rehabilitiert Opfer der Hexenprozesse im Hochstift Bamberg 2012

Katharina Haan, Opfer der Hexenprozesse in Bamberg

Katharina Haan  

"Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand.
Der ZDF Spielfilm "Die Seelen im Feuer" von 2014 nach dem gleichnamigen Roman greift die Zeit der Hexenverfolgungen im Bamberg auf.

http://www.fischerverlage.de/buch/die_seelen_im_feuer/9783596171644

 

 

Barntrup

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Barntrup

Station des Kunstpfads an der Mittelstraße erinnert an die Hexenprozesse. Kunstobjekt Die Hexe, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier.
Text der Infotafel:
Die Grafschaft Lippe gehörte zur Kernzone der Hexenprozesse in Mitteleuropa. Die Hexenverfolgung fand überwiegend zwischen 1509 und 1681 statt. Unwissenheit, Intoleranz und Fanatismus forderten auch in Barntrup ihre Opfer. Im Jahr 1657, in der Nacht zum 1. Mai, will der Nachtwächter Johann Stöcker in Gerlach Pennings Gastwirtschaft (heute Mittelstraße 37) den großen Hexentanz gesehen und dadurch einen Schadenszauber erlitten haben. Der anschließenden Welle der Hexenprozesse fielen zehn Barntruper Bürgerinnen und Bürger (neun Frauen und ein Mann) zum Opfer. Darunter war auch die Frau des Gastwirtes Annen Hohmuth, die am 24.05.1658 durchs Schwert hingerichtet wurde. Die Skulptur erinnert an das Unrecht der damaligen Zeit und steht speziell für Frau Anne Hohmuth.

- Der Rat der Stadt Barntrup hat am 1.9.2015 die Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse beschlossen.
- Station des Barntruper Kunstpfads erinnert an der Mittelstraße an die Hexenprozesse

Barth Mecklenburg-Vorpommern

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Barth Mecklenburg-Vorpommern

Barthelmesaurach Barthelmesaurach_Gedenkstein_Margaretha_Kurz_2003.jpg (198850 Byte)

In Barthelmesaurach erinnert eine Gedenktafel an Margaretha Kurz aus dem kleinen Örtchen Mildach bei Kammerstein. 2003 machte die Gemeinde die Hexenverfolgungen in einem Gottesdienst zum Thema. Dabei rief Pfarrerin Sabine Baier dazu auf, allen Versuchen entgegenzutreten, andere Menschen zu diskriminieren und ihrer Würde zu berauben. Im Rahmen einer Feier wurde am 23. November 2003 der Gedenkstein für Margaretha Kurzin unter dem zentralen Kreuz im Friedhof zu Barthelmesaurach gesetzt. Die Aufschrift auf der Tafel lautet:
Zum Gedenken an
Margaretha Kurz aus Mildach, welche am 10. November 1591,
3. Januar 1592 und am 1. April 1592 Verfolgung und Folter erlitt,
und an alle Menschen, die Qualen und Leid ertragen mussten.
Wir erinnern an die von Gott allen Menschen verliehene Menschenwürde.
Wir rufen auf zu Nächstenliebe, gewaltfreier Gemeinschaft und Völkerverständigung.
Die Gemeinde Kammerstein und die Kirchengemeinde Barthelmesaurach
23. November 2003
Margaretha Kurz wurde von Orts- und Kirchengemeinde rehabilitiert.

Informationen: Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0


Barthelmesaurach_Gedenkstein_Margaretha_Kurz_72.jpg (198850 Byte)

2003 Gedenktafel unter dem zentralen Kreuz im Friedhof für Margaretha Kurz aus Mildach
2003 Gottesdienst zum Gedenken (hingerichtet 1592)

Basel

Basel. Der Verein Frauenstadtrundgang Basel hat bei dem Grossen Rat beantragt, «Personen, die wegen Hexerei verurteilt und hingerichtet wurden, öffentlich für unschuldig zu erklären». Ihnen solle in Form einer Gedenktafel ein Erinnerungsort geschaffen werden. Die Namen Gret Fröhlicherin, Barbel Schinbeinin und Margreth Vögtlin sollten stellvertretend für die vielen Unbekannten stehen, die der Hexenverfolgung zum Opfer fielen. Nach Meinung des Vereins könnte eine Gedenktafel beim Käppelijoch auf der Mittleren Brücke montiert werden. «Es geht nicht um eine rechtliche, sondern um eine moralische Rehabilitation», sagt Nadja Müller, Koordinatorin des Vereins.
http://www.aargauerzeitung.ch/basel/rechtliche-rehabilitation-fuer-basler-hexen-erweist-sich-als-schwierig-127502901
http://www.frauenstadtrundgang-basel.ch/rundgange/hexenwerk-und-teufelspakt/
http://www.frauenstadtrundgang-basel.ch/rundgange/witchcraft-and-devils-bargain/

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt 10. Dezember 2014 zur „Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung in Basel“

Bautzen In Bautzen wurden 1599-1604 Hexenverfolgungen durchgeführt: Drei Personen gerieten in Hexenprozesse, zwei Frauen wurden enthauptet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 464
Bedburg Werwolf-Wanderweg mit dem Werwolf-Logo rund um das Wasserschloss Bedburg. Start ist am Agathator in Alt-Kaster. Tafeln auf dem Rundweg stellen einzelne Stationen des Lebens von Peter Stump, genannt Stubbe-Peter, dar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Stump
Tafel 1 „Wolfgangsstieg“: dämonische Greueltaten
Tafel 2 „Kasterer Höhe“: Geburts- und Wohnort von Peter Stubbe
Tafel 3 „Kasterer See“: Jagd auf den Werwolf von Epprath
Tafel 4: Verhaftung des Werwolfes
Tafel 5 „Rathaus Bedburg“: Peter Stubbe vor Gericht
Tafel 6 „Schloss Bedburg“: Folter und Verurteilung von Peter Stubbe
Tafel 7 „Erfthalbinsel Broich“: Ende des Werwolfs
Infotafel Bedburg Werwolf Wanderweg
Foto: Hartmut Hegeler

Infotafel Bedburg Werwolf Wanderweg.jpg (898883 Byte)

Belgien Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Belgien
Jullie namen in gouden letters (Ihre Namen in goldenen Buchstaben)
Belgien Brabant Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Belgien Brabant
Belgien Flandern Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Belgien Flandern
Belgien Limburg Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Belgien Limburg
Belzig Frauenorte Niemegk Belzig.jpg (320452 Byte) Frauenorte Niemegk Belzig Roesemann.jpg (247864 Byte)

 

„FrauenOrte im Land Brandenburg“. Gedenktafel für Hedwig Rösemann wurde als 17. Tafel am früheren Hinrichtungsplatz in Niemegk am 8. März 2012 enthüllt.
Frauenorte Niemegk Belzig Roesemann.jpg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/index.php?article_id=106 (Biographie)

Frauenorte Niemegk Belzig.jpg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/files/fo_bb_tafel_roesemann.pdf (Tafel Hedwig Rösemann)

Dr. Silke Kamp: Hexenverfolgungen in der Mark Brandenburg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/files/hexenverfolgungen_in_der_mark_brandenburg.pdf 

Text, Hexenprozessakte (Original) und Hexenprozessakte (Abschrift)

Vorlage Stadt Belzig zum Hexenprozess

Hexenrehabilitierung Bad Belzig

Hexenrehabilitierung Niemegk

Benshausen Thüringen

Bergen Norwegen Norway Norge Noreg

Bergen Heksesteinen Nordnes i Bergen Norwegen Norway Norge Noreg
Siehe weitere Informationen unter:
http://ansatte.uit.no/rune.hagen/hekseprosesser.html
http://ansatte.uit.no/rune.hagen/nnhekser.htm

Bergheim (Elsass) (Frankreich)

Bergheim (Elsass), Frankreich, Maison des Sorcières

Bergisch Gladbach

Katharina-Güschen-Weg in Bergisch-Gladbach-Kaule

Hauptausschuss Stadtrat Bergisch-Gladbach, 9. Februar 1988 und 20 März 1990:
beschloss Anbringung einer Gedenktafel am Rathaus Bensberg für die "Frauen, die unschuldig als Hexen verhöhnt, gefoltert und hingerichtet wurden". Bei den Hexenprozessen in Bensberg handelte es sich nach heutigen Begriffen um Unrecht.

Katharina Güschen 1613 Hexenprozess

Bensberg Rathaus Tafel Opfer der Hexenprozesse.jpg (307649 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse am Rathaus in Bensberg.
Foto: Hartmut Hegeler

 

Berlin

Berlin, Deutsches Historisches Museum Ausstellung 2002 „Hexenwahn, Ängste der Neuzeit“
http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/katalog.htm

Dorothea Steffin: Der letzte „Hexenprozess“ in Berlin 1728

Bernau (bei Berlin)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Bernau

Bernau bei Berlin 2017. Hexenverfolgungen - Montagsandacht von Marion Gardei. Andacht im Evangelischen Zentrum am 13. März 2017

Zur Einbringung der interfraktionellen Antrages zur Rehabilitation der Opfer der Hexenverfolgung sprach für die Linksfraktion der Stadtverordnete Sören-Ole Gemski.

https://www.ekbo.de/startseite/themen-fuer-die-startseite/montagsandachten.html#c12354

Plakatausstellung Hexenprozesse in Bernau bei Berlin, 2017

2017 Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse durch die Stadtverordnetenversammlung geplant
12.03.2017 ökumenischer Gottesdienst in der St. Marien Kirche und Ausstellung zu Hexenprozessen
Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Predigt: Frau Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin

Bernau Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse durch die Stadtverordnetenversammlung

Catarina Selchow 1621 Hexenprozess

Dorothea Meermann 1619 Hexenprozess

 

Bernau Denkmal Hexen PICT7106.jpg (291496 Byte)

Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse Bernau. Künstlerin: Annelie Grund
Foto: Hartmut Hegeler

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung 2010

Henkerhaus Hexenprozesse

Bernburg (Saale)

Namensliste der Opfer der Bernburger Hexenprozesse

Bernburg_(Saale)_Tafel_Opfer_der_Hexenprozesse.jpg (156166 Byte)

Bernburg (Saale) Tafel Opfer der Hexenprozesse 2015
am ehemaligen Pfarrhaus der Kirche St. Marien, Altstädter Kirchhof 10,
vorgeschlagen vom Museumsdirektor Dr. Roland Wiermann

Barbara Meyhe 1619 Hexenprozess

Bernburg Saale mit Gedenktafel fuer Opfer der Hexenprozesse.jpg (76519 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung in Bernburg (Saale), 2015

Barbara Meyhe Opfer der Hexenverfolgung Bernburg

Prozess gegen die Ehefrau des Bernburger Bürgermeisters Christoph Meyhe, Barbara Meyhe, geb Banse, wegen Hexerei (1617 -1619)
überlieferte Abschrift der Prozessakten

Mitgeteilt aus den Akten des Anhalt. Staatsarchivs zu Zerbst von P. Dr. Schmidt-Deetz, 1930, Zerbst

vgl. Susanne Wiermann, Die Hexe von Bernburg, Schuster Verlag Baalberge, ISBN 978-3-9813121-9-5

Hexenprozesse rund um Bernburg mit Hegeler rbwAKTUELL 06.03.13

Bernshausen (Bad Laasphe) im Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW

Hexenprozess gegen "Döppen-Krein" (Ahnenforschung Hinkel)

Hexenprozess gegen "Döppen-Krein"  (genealogy.net)

Betziesdorf Oberhessen

Merz Kopf zertruemmert.jpg (68578 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz
http://www.k-peter-merz.de/
 

Katharina Lips aus Betziesdorf. Folterprotokoll

Hexenprozess gegen Katharina Lips aus Betziesdorf 1673 (youtube)

Bideford, Devon, United Kingdom

Bideford, Devon, United Kingdom, plaque commemorating the last executions for witchcraft in England.

Rougemont_Castle_Exeter_Devon_Witchplaque.jpg (171386 Byte)

Rougemont Castle Exeter Devon Witch Plaque
Bideford, Devon plaque commemorating the last executions for witchcraft in England.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Witchplaque.JPG/220px-Witchplaque.JPG

Biel 

 

Biel Hexenprozesse in Biel und Umgebung

Bilstein Dorothea Becker Hexenprozess 1575 (Artikel bei Wikipedia)

Blankenheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse Blankenheim

Blomberg Blomberg Brunnen.jpg (192161 Byte)

In Blomberg erinnert seit 1989 auf dem Marktplatz ein Brunnen des Künstlers Gerd Ruwe an die Hinrichtung von Alheyd Pustkoke als "Hexe" wegen eines Hostienfrevels. Eine weibliche Gestalt hält mit beiden Händen das ausgebreitete Korporale, auf dem 45 Hostien liegen, um es im Brunnen zu versenken.
Foto: Hartmut Hegeler

Stadt Blomberg Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 10.3.2015

Stadt Blomberg Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse. Erklärung des Hauptausschusses vom 10.03.2015
(Der Hauptausschuss entscheidet im Namen des Stadtrates über Eingaben. Zuständigkeiten des Hauptausschusses nach der Hauptsatzung der Stadt Blomberg, Absatz 4)
vgl. http://www.blomberg-lippe.net/fileadmin/pdf/ortsrecht/Allgemeine%20Verwaltung/1-Hauptsatzung.pdf

Vorlage zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse für die Sitzung des Hauptausschusses des Rates der Stadt Blomberg am 10.03.2015

Bodenheim Liste derjenigen Personen, die der Hexerei verdächtigt werden. Bodenheim, 1613 Mahnschreiben von Kurfürst Friedrich von der Pfalz an den Propst mit Mahnung um Ende der Prozesse. Heidelberg, 24.5.1614

Verzeichnis, was die justificierte personen in Bodenheim ahn menschen undt vieh, wie auch andern schaden mehr volbracht und verrichtet, wie hernach beschrieben volgt.

Bodenheim_Bodenskulptur_Hexe.jpg (264674 Byte) Bodenheim_Bodenskulptur_Hexe_Inschrift.jpg (154422 Byte)

Bodenheim: Hexen-Skulptur, die unter einer Bank zum Ausruhen und Nachdenken liegt.
Rondell der Ortsgeschichte im Bodenheimer Dollespark, wo die Hexe an die Verfolgung und Verbrennung von als "Hexen" verleumdeten Menschen gemahnt.
Fotos: Hans Kottke

http://www.hexenprozesse-kurmainz.de/geographie/bodenheim.html
Ludolf Pelizaeus: 1612-1615 kam es in Bodenheim zu einer schweren Hexenverfolgung. Mindestens 27 Bürger verloren ihr Leben. Die Relation von Opferzahl zur Einwohnerzahl und die Verfolgungsdauer ist hoch. Bodenheim hatte damals ca. 300 Einwohner, so dass in zweieinhalb Jahren 17% der erwachsenen weiblichen Bevölkerung den Prozessen zum Opfer fiel.
Seinerzeit agierten drei Grundherren – die „reichischen“, die pfälzischen und die Abtei St. Alban aus Mainz – gegeneinander und wollten mit der Verfolgung jeweils gegnerischer Anhänger vor allem ein politisches Signal setzen.

An die Ereignisse erinnerte 2014 das Benefiz-Theatermusical „Hexe! De Deibel soll se hole!“ über Merg Schollin, das Opfer des ersten Bodenheimer Hexenprozesses im Jahr 1612.

Borchen Hexenprozesse Borchen Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)
Boxberg Unterschüpf (Main-Tauber-Kreis)
Hexerei und Unzucht der Witwe Apollonia Schmidts zu Unterschüpf, 1596
Hexenprozess. Zentralarchiv Hohenlohe Findbuch HZAN_Ni 10 Bd.3

Brandenburg-Ansbach Markgraftum

 

Bucklin, Margarete

Bratislava Slowakei

Bratislava_Gedenkplatte.jpg (328150 Byte) Bratislava_Michalská_Strasse.jpg (68057 Byte)

Bratislava (königliche Freistadt Pozsony / Preßburg), Hauptstadt der Slowakei
2001 wurde in Bratislava die Bürgervereinigung "Gesellschaft Uroboros" gegründet. Sie bemühte sich, eine Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse anzubringen. Die metallene Gedenktafel auf dem Straßenpflaster befindet sich seit dem 14. November 2002 in der Michalská ulica (Straße) an der Ecke des Hurbanovo Namesti (Platz) in der Stadtmitte von Bratislava gegenüber dem Eingang zur Trinitatiskirche.

Aus Pozsony sind zwei Prozesse aus dem Jahre 1602 überliefert, in denen ungarische Frauen wegen Hexerei unter Anklage standen. (Vgl. Endre Hagenthurn, aus Pécs/Ungarn, Dissertation 2005. ...aufs fleißigste zu Papier zubringen. Zur Sprache von Hexerei-Prozessakten aus dem frühneuzeitlichen Schäßburg/Siebenbürgen, S. 200.
https://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/c59b744d-91b3-4d59-b9b1-533173a9e172/01_diss_hagenthurn.pdf
Richard Horna, Zwei Hexenprozesse in Pressburg zu Beginn des XVII. Jahrhunderts, Bratislava. (1933, I).

Im ersten Prozess wurde die Ungarin Agatha Toott Borlobaschin gütlich und unter Folter verhört.

Dank für die Fotos an: Ivana <drobek@weltenbummlerin.net>, Martina Jurinova (b. Pisarova) und www.slovakspectator.sk
Inschrift: “In Erinnerung an die erste Hexe, die in Bratislava verbrannt wurde. An dieser Stelle wurde am 24.05.1602 als erste Hexe in Bratislava Agatha Toott Borlobaschin verbrannt.”
Wer sich die Gedenktafel anschauen möchte, findet sie an der Ecke Michalská ulica (Straße) und Hurbanovo Namesti (Platz). Einfach durch das Michaelstor aus der Innenstadt heraus, über die Brücke und dann leicht links.
http://trimeles.ukaplicky.com/clanek.php?idc=78 (abgerufen 27.10.2010)
frei übersetzt.

Schicksal von Agatha Toott Borlobaschin: Sie wurde am 15.03.1568 als Tochter eines armen Schneiders geboren und hatte noch 12 Geschwister. Eines Tages wurde sie von einem Schwarzmagier Adafuchsus Mindragogus Blacchus angesprochen und wurde seine Magd und Helferin. Sie hat für ihn Hühner gekauft und Gänsefedern besorgt oder Menschen, wenn es ging, Haare herausegzupft, die Blacchus für Tränke oder für seine schwarze Magie brauchte. Er bezahlte sie gut und so kam sie auch zu Geld. Mit der Zeit ging sie jedoch soweit, dass sie auch ein Kind entführt hat, das Blacchus benötigte. Diese Tat wurde recht schnell entdeckt und sie wurde zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Sie verriet beim Verhör ihren Förderer, der daraufhin auch verhaftet wurde. Informationen dazu auf ungarisch:
http://web.archive.org/web/20081017214820/http://www.hhrf.org/szabadujsag/szu0249.htm#agatha (27.10.2010, abgerufen 10.2.2017)

Zum Ärger um die Tafel:
http://www.slovakspectator.sk/clanok-9010.html (abgerufen 27.10.2010)

Braunschweig

Lechlumer_Holz_Gedenktafel.jpg (135745 Byte)

Lechlumer Holz Gedenktafel

450px-RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG (108968 Byte)

Lechlumer Holz Gerichtsstätte (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG

Text:
Lechlumer Holz Gerichtsstätte
Unweit der Stadt Wolfenbüttel befanden sich zwei herzogliche Richtstätten, das "Lechlumer Holz" und der "Tollenstein".
http://www.denkmalpflege.bsl-ag.de/index.php?id=129
Am westlichen Rand des Lechlumer Holzes verlief die alte Heerstraße, die von Wolfenbüttel kommend über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig führte. Auf einer Kuppe über der Oker liegt hier die um 1600 erstmals historisch erwähnte Hauptrichtstätte des alten Fürstentums.

Braunschweig Gottesdienst 25. November 2004 in der St. Pauli-Kirche

Breitungen Thüringen

Bremen

 

Bremen Hexenverfolgung im Stift Verden und in den Herzogtümern Bremen/Verden

http://www.zum.de/psm/unterricht/koenig/lp_ma5.php  

Bromberg Niederösterreich

Bromberger Hexenweg
Informationstafeln erzählen über die Hexenverfolgung in der Neuzeit und über das Schicksal der Afra Schickh, die am 11. Dezember 1671 in der Wiener Neustadt auf dem Scheiterhaufen starb

http://www.bromberg.at/system/web/gelbeseite.aspx?menuonr=218772338&detailonr=220637242

https://www.bmlfuw.gv.at/umwelt/natur-artenschutz/lehrpfade/Geschichte/Bromberger-Hexenweg.html 

http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/42789851.jpg 

http://wibi.homeip.net/wp/familie/titelseite/anhang/anhang-7-afra-schickh/ 

http://www.religionen.at/irschick.htm 

http://geschichte.landesmuseum.net/index.asp?contenturl=http://geschichte.landesmuseum.net/personen/personendetail.asp___id=2145905217

Bruchhausen/ Erpel (Verbandsgemeinde Unkel)

Anna Katharina Spee, "Hexenkönigin von Bruchhausen", Erpel/ Bruchhausen 1631

Hexenprozessakte gegen Anna Katharina Spee (Abschrift)

Hexenprozessakte gegen Anna Katharina Spee (Akte)

BAP Sänger Wolfgang Niedecken stammt ab von:
Anna Katharina Spee, "Hexenkönigin von Bruchhausen", 1631

Spee-Burg Bruchhausen, Waldstraße 28
Hexenprozess von Anna Katharina Spee 1631
Foto: Hartmut Hegeler

Bruchhausen Burg Spee.jpg (285336 Byte)

Votivbild der Schmerzreichen Mutter Maria, St. Johann Baptist, Bruchhausen.
Es wurde 1636 gespendet von den Kindern der Anna Katharina Spee, nachdem sie als "Hexenkönigin von Bruchhausen" verbrannt worden war.
Foto Hartmut Hegeler

Bruchhausen Kirche Marienbild.jpg (452170 Byte)

Brühl

Brühl Strassenschild Anna-Schmitz-Str.
Bruehl Strassenschild Anna-Schmitz-Str .jpg (48979 Byte)

Bückeburg Amt Bückeburg 1567 Hexenprozessakte Alheit Engelking und Gesschen Nortzelen

dingen / Hessen  

Büdingen

 

HexenprozesseInDerGrafschaftBuedingenCover.jpg (371088 Byte)

Walter Nieß: Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen

Hexenprozesse 

Bühl (Baden)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Bühl (Baden)

Buehl_Hexengedenken.jpg (178926 Byte)

„lebendig in Staub und Asche verbrannt“.
Urteil für 70 Frauen, 1629
Entwurf eines Gedenksteins für die Opfer der Hexenprozesse von Dr. Paul Zimmermann, Bühl

Buehl_Hexenbrunnen_1a.jpg (87767 Byte)

Hexenbrunnen  auf dem Weg zum Aussichtspunkt Schartenberg, der in den Verhörprotokollen von 1628/29 als angeblicher Versammlungsplatz der "Hexen" genannt wird. (Foto Walter W. Braun)

Buehl_Hexenbrunnen_2.jpg (138668 Byte)

Hexenbrunnen in der Stadtmitte Bühl ist der Fasnachtsfigur, den Bühler Hexen, gewidmet. (Foto Walter W. Braun)

Bühlertann BW

Bühlertann mit Ortsteil Halden war 1611– 1614 von Hexenverfolgung betroffen. Neun Frauen gerieten in einen Hexenprozess, die alle nicht überlebten. Die letzte Hinrichtung fand 1614 statt: Engla Kugler, Frau des Schmiedes Melchior Kugler.

Quelle: Mährle, Wolfgang: „Oh wehe der armen Seelen.“ Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen (1588-1694), in: Dillingen, Johannes; Fritz, Thomas und Mährle, Wolfgang: Zum Feuer verdammt. Die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Hohenberg, der Reichstadt Reutlingen und der Fürstpropstei Ellwangen, hrsg. vom Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Stuttgart 1998, S. 325-500, besonders S. 453-476

Bühlerzell BW

Bühlerzell mit den Ortsteilen Kottsbühl und Senzenberg war 1611 – 1618 von Hexenverfolgung betroffen. Acht Frauen gerieten in einen Hexenprozess, die alle nicht überlebten. Die letzte Hinrichtung fand 1618 statt: Katharina Leng aus Kottsbühl. Zwei Frauen erlitten den Tod in der Haft.

Quelle: Mährle, Wolfgang: „Oh wehe der armen Seelen.“ Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen (1588-1694), in: Dillingen, Johannes; Fritz, Thomas und Mährle, Wolfgang: Zum Feuer verdammt. Die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Hohenberg, der Reichstadt Reutlingen und der Fürstpropstei Ellwangen, hrsg. vom Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Stuttgart 1998, S. 325-500, besonders S. 453-476

Büren

Wewelsburg Hexenkeller.jpg (77445 Byte)

Hexenkeller in der Wewelsburg, hier fanden 1631 zwei Hexenprozesse statt. 1657 kam unter der Folter auch ein als "Werwolf" angeklagter Mann in der Wewelsburg ums Leben.
Michael Drewniok: Der Krieg gegen die Hexen, Büren-Wewelsburg 1998, S. 3
Kreismuseum Wewelsburg, 33142 Büren, Burgwall 19

Foto: Hartmut Hegeler

Buldern / Dülmen

 

Heinrich Jaspers, http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2001/zaubereiprozess/index.html

Burghausen

Raimund Frickl, Opfer der Hexenverfolgung aus Burghausen 1719
Foto mit freundlicher Genehmigung von Dr. Johannes Dorner

Buseck

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Busecker Tal

Buseckertal Hexenprozesse

Email an den Bürgermeister: Rehabilitierung  für angeklagt und hingerichtet Bürger u. Bürgerinnen der Buseckertal
Buxtehude Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Buxtehude Der Rat der Stadt Buxtehude beschloss am 19. April 2016 die sozialethische Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse in Buxtehude.
Quelle: http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/politik/rat-buxtehude-florian-bremer-gast-geht-dirk-elbracht-kommt-d76754.html Kreiszeitung-Wochenblatt

Die Hansestadt Buxtehude plant ein Mahnmal für die Opfer der Hexenprozesse: Das hat der Fachgruppenleiter für Kultur, Tourismus und Marketing, Torsten Lange, am Donnerstagabend bei den Haushaltsberatungen im Kulturausschuss angekündigt.
nach: Buxtehude 17.10.2015 (Tageblatt): Mahnmal für Opfer der Hexenprozesse Buxtehude

Hexenprozesse Hexenverfolgung Buxtehude

C

nach oben

 

Calw

Anna Hafner, Calw, 1683, Hexenprozess

Anweisung an das Vogtamt wie die Torquierung der Gefangener vorzunehmen ist, 1579

Coburg

Tortur/ Folter der Elisabeth Maderin, Hexenprozess Hexenverfolgung Coburg 1629

Georg Berbig, „Die Bürgermeister der Stadt Coburg in den Jahren 1465 bis 1674“, in: Georg Berbig, Bilder aus Coburgs Vergangenheit Bd. 2, Leipzig 1907, S. 167-175. Schröder (Schrötter, Schrötter), Agnes, Frau von Andreas Bachenschwanz (1624-1625 Bürgermeister von Coburg) wurde Opfer der Hexenprozesse in Coburg.

Georg Berbig, „Die Bürgermeister der Stadt Coburg in den Jahren 1465 bis 1674“, in: Georg Berbig, Bilder aus Coburgs Vergangenheit Bd. 2, Leipzig 1907, S. 167-175.
Schröder (Schrötter, Schrötter), Agnes, Frau von Andreas Bachenschwanz (1624-1625 Bürgermeister von Coburg) wurde Opfer der Hexenprozesse in Coburg.

Hexenwahn und Hexenprozesse. Mord im Namen von Kirche und Staat. Auch Coburg und Umgebung
blieben davon nicht verschont.

Agnes Bachenschwanz, geb. Schröder, Opfer der Hexenprozesse Coburg 1628

Hexenturm“, Ernstplatz 12 in Coburg.
Der Turm geht baulich auf das Jahr 1200 und die ursprüngliche Stadtbefestigung zurück.

Hexenturm Coburg.jpg (363398 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse in Coburg
Sandstein-Gedenktafel von Martin Ruggaber am Hexenturm in Coburg. 22. März 2014
"Wir erinnern an die Opfer der Hexenverfolgung im 16/17. Jahrhundert, die in diesem Hexenturm gequält und gefoltert wurden. Das Erinnern mahnt uns, jedem Versuch zu widerstehen, Menschen zu Unmenschen zu erklären, zu demütigen und zu vernichten."

Coburg Gedenktafel 2014  Opfer der Hexenprozesse 0.jpg (407449 Byte)

 

Cochem-Zell, Kreis

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Cochem

http://www.schumacher-werner.homepage.t-online.de/hex.htm

Colditz

In Colditz wurden 1568-1679 Hexenverfolgungen durchgeführt. Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, drei Frauen wurden mit Landesverweis bestraft und im Ortsteil Collmen wurde 1568 Anna, Tochter von Thomas Scheffer, wegen Liebeszauber zum Tode verurteilt. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 477 und 510

Crailsheim

 

Dürrin, Anna

Crailsheim BW

Crailsheim war 1552– 1603 von Hexenverfolgung betroffen. 17 Menschen gerieten in einen Hexenprozess, von denen mindestens sechs nicht überlebten. Die letzte Hinrichtung fand 1594 statt: Anna Dasing „die Seilerin“ genannt.

Quelle: Kleefeld, Traudl: Zusammenstellung der aufgefundenen Hexenverfahren im Bereich des Margraftums Ansbach in: Gräser, Hans, Kleefeld, Traudl und Stepper Gernot: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim (Mittelfränkische Studien, Band 15 und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken, Band 19) Ansbach 2001, S. 424-433

D

nach oben

 

Datteln

Datteln_Gedenktafel_Enthuellung_2014_Heimatausschuss.jpg (206576 Byte) Datteln_Gedenktafel_2014_1a.jpg (212702 Byte) Datteln_Gedenktafel_2014_2a.jpg (130016 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse vor der Kirche St. Maria Magdalena in Datteln-Horneburg:
Inschrift:
Zum Gedenken an die unschuldig verurteilten Opfer des Hexenwahns im Vest Recklinghausen und auf der Horneburg im 16.-18. Jahrhundert
Initiative: Heimatausschuss Bürgerschützenverein Horneburg 1384 e. V.
Landrat Cay Süberkrüb und Vizebürgermeister André Dora nahmen die Enthüllung vor: 12. Juni 2014

Stadtrat Datteln hat am 18.Dezember 2013 die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung rehabilitiert.

http://www.derwesten.de/panorama/datteln-beschliesst-rehabilitierung-von-hexen-und-zauberern-id8792152.html 

http://www.dattelner-morgenpost.de/lokales/datteln/Hexenverbrennung-Gedenken-an-unschuldige-Opfer;art1008,1192018 

http://www.lokalkompass.de/datteln/leute/was-vor-500-jahren-auf-der-horneburg-geschah-d392363.html 

 

Dausenau Nassau-Dillenburg

 

http://www.rhein-lahn-kreis.info/geschichte/heimatbuch-dausenau/hexenprozesse.htm

Davensberg

Hexenprozesse Davensberg Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)

Davensberg Denkmal Papst Innozenz VIII.jpg (131328 Byte)

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 27-29

Aus dem adeligen Gericht Davensberg-Nordkirchen wurden 55 Hexenprozesse bekannt. 1629 wurde die achtzigjährige Anna Walboem inhaftiert. Trotz Folter legte sie kein Geständnis ab, starb aber unter der Folter.
1995 wurde auf Anregung des Heimatvereins Davensberg neben der Kirche ein Denkmal für Papst Innozenz VIII. eingeweiht, der in den Händen eine Urkunde von 1490 für die Genehmigung der Errichtung der St. Anna-Kirche in Davensberg hält. Es gab eine heftige Kontroverse über das Denkmal für den "Hexenpapst".

Foto: Hartmut Hegeler

Derenburg (Harz)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Derenburg 

Hexenverbrennung in Derenburg 1555.
Abbildung: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Zeitung_Derenburg_1555.JPG
Transkription des Textes des Flugblatts. In Nürnberg bei Jörg Merckel gedruckt. Einblattdruck Verleger: Endres Zenckel.
Ein erschröckliche geschicht/ so zu Derneburg in der Graffschafft Reinsteyn – am Hartz gelegen – von dreyen Zauberin – und zwayen Mannen / Inn ettlichen tagen des Monats Octobris Im 1555. Jare ergangen ist.

Derenburg Hexenprozesse

Derenburg Ursel Hufner Hexenprozesse

Detmold

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Detmold

Kurzinfo über die Hexenverfolgungen in Detmold 1599-1669


17.12.2016 Der Durchgang zwischen der Langen Straße und Unter der Wehme bekommt auf Vorschlag des Arbeitskreises "Hexenverfolgung in Detmold" den Namen Anna-Maria-Tintelnot-Twete.

Der Kulturausschuss des Rates der Stadt Detmold hat am 12.6.2012 die Opfer der Detmolder Hexenprozesse rehabilitiert. Der Ausschuss hat diesen Beschluss als bevollmächtigtes Gremium im Namen des Rates der Stadt verabschiedet. Antragsteller war Pfr. i.R. Martin Hankemeyer, Detmold

17.12.2016 Der Durchgang zwischen der Langen Straße und Unter der Wehme bekommt auf Vorschlag des Arbeitskreises "Hexenverfolgung in Detmold" den Namen Anna-Maria-Tintelnot-Twete.

Detmold Erlöserkirche

Detmold: Entwurf eines Antrags des Bürgermeisters auf Rehabilitierung 

Antrag der Detmolder Alternative zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2012

Deutschland

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Deutschland

Dieburg

Dieburg

 

Drache zu Dieburg    

Dieburg Schüler der Marienschule Mahnmal für Opfer der Hexenprozesse 1

Dieburg Schüler der Marienschule Mahnmal für Opfer der Hexenprozesse 2

Diefflen Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse in Diefflen Hexenverfolgung Diefflen
Dienstedt Hexenstein von Dienstedt

Dillingen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Dillingen an der Donau

Walpurga Hausmännin Dillingen 1587

In den Hexenverfolgungen in Dillingen von 1574 bis 1745 wurden 65 Personen angeklagt, von denen die meisten Angeklagten den Hexenprozess nicht überlebten. 1587 wurde Walpurga Hausmännin bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das letzte Opfer war 1745 Barbara Zielhauser.
Quellen:

Harald Siebenmorgen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten, Cantz Verlag, Ostfildern 1994, Band II, S. 309ff.
Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer, und Staatsräson in der Frühen Neuzeit, Studienausgabe, R. Oldenbourg Verlag GmbH, München 1988

Schloss Dillingen: Gedenkstein zur Hexenverfolgung (Fotos: Hartmut Hegeler)
Am Montag, den 12.12.1994, wurde im Dillinger Schlosshof eine Gedenktafel des Rotary-Clubs enthüllt, die an das Schicksal der vor 250 Jahren hingerichteten Barbara Zielhauser erinnert. Es wurde gestaltet von dem Künstler Hans Malzer. Diese Gedenktafel wurde gegen den Widerstand des Bischöflichen Ordinariats enthüllt. Dillingen war jahrhundertelang Sommerresidenz der Augsburger Bischöfe und bis vor 25 Jahren auch Sitz des Priesterseminars.

Inschrift:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Artikel 1 aus dem Grundgesetz).
1938 [Reichskristallnacht]
1933 1945
links: Dem Gedenken der Opfer des Hexenwahns,
rechts: die letzte Hinrichtung in Dillingen erfolgte im Jahr 1744.
1993 [Brandanschlag von Solingen]
gestiftet vom Rotary Club Dillingen 1994


Weitere Infos:

http://www.burgerbe.de/2015/07/22/schloss-dillingen-aerger-um-hexen-gedenkstein-27390/

Dillingen Finanzamt PICT4359.jpg (112475 Byte)    Dillingen Gedenktafel PICT4315 a.jpg (126152 Byte)

Dinkelsbühl

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Dinkelsbühl

Dinkelsbühl Haus der Geschichte Ausstellung Namenstafel der Opfer der Hexenprozesse

Dinkelsbuehl_Haus_der_Geschichte_Glas_Namenstafel_Boden1.jpg (2279903 Byte)
Dinkelsbühl Haus der Geschichte Bodentafeln aus Glas Namen der Opfer der Hexenprozesse

Dinkelsbuehl_Altes_Rathaus_Haus_der_Geschichte.jpg (55293 Byte)
Dinkelsbühl Haus der Geschichte
https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_(Dinkelsb%C3%BChl)

2005 Zusammenschluss der 3 Städte Ellwangen, Crailsheim und Dinkelsbühl zu einem „Magischen Dreieck“.
2006 Sonderausstellung in Ellwangen zur Geschichte der Hexenverfolgung.
2006 Eröffnung Dauerausstellung in Dinkelsbühl im Rothenburger Torturm. Im Drudengewölbe fanden die Verhöre der „Hexen“ statt.
2012 Verlegung der Dauerausstellung ins „Alten Rathaus“, Haus der Geschichte. Dokumentation zur Hexenverfolgung in den Kellergewölben des ehemaligen Rathauses.
4 Glassteine mit den Namen im Fussboden im Drudengewölbe des Rothenburger Torturms, wo die Verhöre der „Hexen“ stattfanden.
 

Dittelsheim-Heßloch

Namensliste der Opfer der Heßlocher Hexenprozesse Hexenprozesse gegen Heßlocher Frauen

1451370_777813082244653_878278590_n.jpg (54577 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz http://www.k-peter-merz.de/

Dobbertin Klosteramt Dobbertin

Hexenprozesse Klosteramt Dobbertin Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)

Hexenprozesse im Kloster Dobbertin

Dolphinstoun (Schottland)

2004 Grant of an Absolute Pardon to those convicted of ‘conjuration or sorcery’ in and from the jurisdiction of the Barons Courts of Prestoungrange and Dolphinstoun constituting the capital offence of witchcraft before enactment of The Witchcraft Act 1735
Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Prestoungrange / Dolphinstoun
http://www.prestoungrange.org/core-files/archive/trinity_session/06_absolute_pardon_for_witches.pdf

Domrémy (Frankreich)

Jeanne d’Arc (Johanna von Orleans), 1431 in Rouen als „Hexe“ verbrannt, 1456 posthum rehabilitiert. Jeanne d’Arc (Statue an der Basilika Bois-Chenu, Domrémy).

Dörentrup

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Dörentrup Hillentrup, Dörentrup Schwelentrup

Dornoch (Schottland)

Dornoch witch stone marks the execution of the last witch in Scotland to be condemned to death
Janet Horne 1727

Dorsten

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Dorsten

 

Dortmund

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Dortmund

Dortmund_Hexendenkmalkopf.jpg (279795 Byte)

Entwurf für Dortmunder Hexendenkmal von Bernd Moenikes
Hexendenkmal Kopf

Dortmund_Hoerde_Gedenkkreuz.jpg (272744 Byte)

Dortmund Hörde Gedenkkreuz von Schülern gestaltet

 

Dortmund Hexendenkmal.jpg (105757 Byte)

Entwurf für Dortmunder Hexendenkmal von Bernd Moenikes
http://www.geschichtswerkstatt-dortmund.de/hexendenkmal/

Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 30-36

Dresden

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Dresden

 

Düren

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Düren

 

Düsseldorf

Düsseldorf Johannes-Weyer-Straße (1515/1516-1588), Arzt und Gegner der Hexenverfolgung.

Duesseldorf Gerresheim Gedenkstein.jpg (218605 Byte)Duesseldorf Helena-Curtens-und-Agnes-Olmans-Platz.jpg (168731 Byte)Weyer Plakette Uni-Klinik Duesseldorf.jpg (83735 Byte)Duesseldorf Kaiserswerth Friedrich Spee Denkmal.jpg (105292 Byte)

1. Hexengedenkstein an der Ecke Dreherstraße/Schönaustraße in Gerresheim von der Bildhauerin Gabriele Tefke, Initiatorin Monika Bunte, 1989 enthüllt. Aufschrift: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Helene Mechthildis Curtens und Agnes Olmanns, in Gerresheim am 19. August 1738 verbrannt nach dem letzten Hexenprozess am Niederrhein. Und für alle Gequälten und Ausgestoßenen"
2. Düsseldorf Helena-Curtens-und-Agnes-Olmans-Platz, 2012 von Bürgermeisterin Strack-Zimmermann eingeweiht
3. Tafel (von K. Danhan) an der Düsseldorfer Universitätsklinik, Moorenstr. 5. Inschrift: Dem ersten Bekämpfer des Hexenwahns, dem Düsseldorfer Arzt Dr. Johannes Weyer, 1515 - 1588
4. Friedrich Spee Denkmal von Bert Gerresheim in Düsseldorf-Kaiserswerth, St. Suitbertus-Basilika, Stiftsplatz

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexengedenkstätten im Rheinland, Unna, 2012, S. 28-37

Düsseldorf- Gerresheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Düsseldorf

Curtens, Helena  

Duisburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Duisburg

Dunning, in Perth and Kinross in Scotland UK

Dunning_Memorial_to_Maggie_Wall.jpg (42289 Byte)

Dunning Witch Memorial
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Memorial_to_Maggie_Wall_-_geograph.org.uk_-_1126320.jpg

E

nach oben

 

Eckartsberga/ Sachsen-Anhalt

Eckartsberga_Emsmann_Brandsaeule_1562.jpg (70595 Byte)

Eckartsberga Brandsäule 1562
Das Toponym Brandsäule gab es schon 1832 zur Erinnerung an die Hinrichtung einer angeblichen Hexe, die den Stadtbrand von 1562 verursacht haben soll.
https://books.google.de/books?id=GN4AAAAAcAAJ&pg=PA45
In Eckartsberga, nahe Naumburg gelegen, kam es am 12. Martii 1562 am Nachmittag gegen 16 Uhr zu einem fürchterlichen Brand, dabei sterben 17 Personen und 400 Stück Vieh kamen um. Die Dienstmagd des Bauern Sebastian Nerrens vel Nierens entzündete an diesem Tag, aus Eifersucht, die Stallungen ihres Dienstherrn. Aus dem Grund wurd die Magd kurze Zeit später vom Hohen Gericht als Hexe verurteilt und musste dadurch verbrennen.

Eckartsberga Brandsaeule Hexenverbrennung 1563.jpg (231474 Byte)

Brandsäule zur Erinnerung an eine Hexenverbrennung 1563 in Eckartsberga in Sachsen-Anhalt (Foto Wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Eckartsberga#/media/File:Eckartsberga_Brands%C3%A4ule_Hexenverbrennung.JPG

Edinburgh, Scotland

Edinburgh_Castle_Witches_Well.jpg (264881 Byte) Edinburgh_Castle_Witches_Well_Plague.jpg (96545 Byte)

Edinburgh, Schottland, Great Britain Großbritannien
The Plaque Reads: "This Fountain, designed by John Duncan, R.S.A.
Is near the site on which many witches were burned at the stake. The wicked head and serene head signify that some used their exceptional knowledge for evil purposes while others were misunderstood and wished their kind nothing but good. The serpent has the dual significance of evil and wisdom. The Foxglove spray further emphasises the dual purpose of many common objects."
Witches´ Well (Hexenbrunnen) of 1894 situated at the entrance to the Edinburgh Castle Esplanade on the west wall of The Tartan Weaving Mill. A cast iron wall fountain commemorates the place where over three hundred women were burned at the stake accused of being witches.

Eichstätt

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Eichstätt (nach Wikipedia Artikel: Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt (aufgerufen 3.7.17))

 

Brief von Bischof Hanke Eichstätt durch Generalvikar Isidor Vollnhals vom 4. Juli 2017 an Herrn Claus-Peter Lieckfeld betr. Einladung zu einer Diskussion über Hexenverfolgung Eichstätt im Rahmen der Ausstellung "hexerey" 2017.

"... Die katholische Kirche hat eine jahrhundertealte Gedenkkultur. Sie ist sich dabei auch bewusst, dass im Laufe ihrer fast 2000-jährigen Geschichte Vertreter der Kirche Fehler gemacht haben.
Die Diözese Eichstätt fördert die wissenschaftliche Aufarbeitung auch der Fragen, die Sie zu
bedrängen scheinen. Für 2018 ist ein vom Bistum finanziell gefördertes Symposion des Diözesangeschichtsvereins, dessen Protektor unser Herr Bischof ist, zu diesem Thema geplant."

Einweihung der Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger
für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt, 2001

wegen HEXEREY. Bilder der Ausstellung in Eichstätt 2017 Hexenprozesse/ Hexenverfolgung (pdf-Datei 5 MB)

Eichstätter Hexenverfolgung - einige Literaturangaben

Eichstaett_Rehabilitierung.jpg (234569 Byte)

Eichstätt Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Geplant: vom 25. August - 12 September 2017 Ausstellung zum Schicksal der Bürgermeisterin Ursula Bonschab
Ziele:
ein Denkmal mit den bekannten Namen der Verfolgten in der Stadt
die volle Rehabilitierung der Ermordeten durch weltliche und geistliche zuständige Stellen
eine gründliche wissenschaftliche Forschung zu der besonderen Eichstätter "Hexen"verfolgung.

Geplante Veranstaltungen:
Lesung mit Claus-Peter Lieckfeld aus seinem Spee-Roman,
Lesung mit Harald Parigger
Diskussion zum Thema der Würdigung und Rehabilitation
der in Eichstätt wegen angeblicher "Hexerey" ermordeten Frauen und Männer.

Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt Wikipedia Artikel (aufgerufen 7.1.17)

Stele für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt

Stele Hexenverfolgung Eichstaett von Rupert Fieger.jpg (90973 Byte)

Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger, 2001

Denkmal/ Stele des Eichstätter Bildhauers Rupert Fieger für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt

Brönner Eichstätt 1811. Abdruck aktenmäßiger Hexenprozesse, welche in den Jahren 1590, 1626, 1628, 1630 und 1637 gerichtlich verhandelt worden, was sich nemlich vom Tage der Einkerkerung bis zur Stunde der Verbrennung mit diesen wegen Hexerei- und Unholden-Wesen angeklagt unglücklichen Schlachtopfern zugetragen ; alles nach den Originalakten abgedruckt, jedoch mit Weglassung der Namen; gewidmet allen, welche sich überzeugen wollen, was denn die Jahrhunderte durch verschrieen - sogenannte Hexerei eigentlich gewesen

Antwort Rehabilitierung  Opfer der Hexenprozesse Eichstätt Oberbürgermeister 18.4.2013

Eva Hohenschildin Hexenprozess Eichstätt 1620

Eva Hohenschildin Hexenprozessakte 1620

Brief Wolfram P. Kastner an Oberbürgermeister Eichstätt Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2013

Brief Wolfram P. Kastner an Bischof Hanke Eichstätt Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2013

Tortur des Pfarrers Johann Reichard Eichstätt 1626  

Hexenverfolger Fürstbischof von Eichstätt, Johann Christoph von Westerstetten

Elgin Moray, Schottland

Elgin Moray, Schottland. The Order Pot Stone (Witches Stone)

Ellingen

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Ellingen

In Ellingen wurden 1575-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 62 Frauen und ein Mann gerieten in Hexenprozesse, eine Frau starb in der Haft, alle anderen wurden hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: ''Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630'', Ellingen 2004, S. 70-138 und S. 244

Ellwangen

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Ellwangen
 

Ellwangen_Mahnmal_Galgenberg.jpg (89116 Byte) Ellwangen_Mahnmal_Hexenprozesse.jpg (272134 Byte) Ellwangen_Mahnmal_Schild_Hexenverfolgung.jpg (477059 Byte)  

Mahnmal im Galgenwald. 2001 wurde von der kath. Kirchengemeinde St. Vitus zur Erinnerung an die Hingerichteten der Hexenprozesse ein Mahnmal in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Richtstätte erstellt. Gestaltung: Künstlerpfarrer Sieger Köder. Das Denkmal ist in der Zusammenarbeit von Kath. Kirchengemeinde St. Vitus und der Stadtverwaltung Ellwangen unter Zustimmung des Ellwanger Gemeinderats erstellt worden. Im Jahre 2007 wurde durch den Ellwanger Gemeinderat und die Stadtverwaltung eine Ausstellung zum Thema "Hexenverfolgung in Ellwangen" im Schloss Ellwangen durchgeführt.

Ellwangen Mahnmal Schild Hexenverfolgung

Ellwangen_Hexenverbrennung_Sieger_Koeder_0.jpg (188008 Byte)

Hexenverbrennung in Ellwangen, 1617 (Sieger Köder, Fenster in der Heiligen-Geist-Kirche in Ellwangen Dresdener Straße 19, abgebildet auf Tafel im Mahnmal im Galgenwald)

Hexenprozesse  

Hexenverfolger Fürstbischof von Ellwangen, Johann Christoph von Westerstetten

Elmenhorst, Mecklenburg-Schwerin

 

http://www.ende-genealogy.de/hexegribbenis.htm

Elz Hexenverfolgung Gemeinde Elz (Landkreis Limburg-Weilburg)

Endingen am Kaiserstuhl

 

Schnidenwind, Anna  

Erfurt

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Erfurt

 

Erlenbach am Main

Erlenbach_Hexenkreuz.jpg (98869 Byte)

Erlenbach am Main: Sandsteinkreuz

Erinnert das Gedenkkreuz, errichtet 1678 von Dieter Diepolt, an der Ecke Altdorfstraße/ Brückenstraße an den Hexenprozess gegen seine Frau Margarethe Diepolt, 1629 hingerichtet?

Erwitte

Hexenprozesse Erwitte

Esch

Namen der Opfer der Hexenprozesse Esch

Esch (Vulkaneifel) 54585, Rheinland-Pfalz

Afelskreuz (Ablaßkreuz), soll vom damaligen Pfarrer Hilger Hildenbrand um das Jahr 1630 errichtet worden sein als Mahnmal für die Zeiten der Hinrichtungen.

Eschwege

Gedenkwoche 2007 für Catharina Rudeloff und Martha Kerste

1. Programmheft des Tanztheaterstückes "Sie wollen die Hexen brennen" von Ulrike U. Born, 2016

2. Entstehung der Transformationsbilder von Christiane Mosler, 2016

Eschwege_Skulptur_gegen_Gewalt_2008.jpg (111735 Byte)

Eschwege, 2008 Skulptur gegen Gewalt Künstlerin Christa Bayer aus Witzenhausen (Foto)

Eschwege_Kerker_Eingang_Tafel_Hexenprozess_1657.jpg (159538 Byte)

Eschwege Kerker Eingang Tafel Hexenprozess 1657

Eschwege_Kirche_Gedenktafel_Hexen_2007.jpg (296579 Byte)

Eschwege Kirche, 2007, Gedenktafel für Opfer der Hexenprozesse

(Fotos Ulrike Born, Eschwege)

 

Eschwege 2008-05+Mai+Christa+Bayer+Skulptur.jpg (247974 Byte)

Eschwege: Seit 2008 weist eine Skulptur auf die Opfer der Hexenverfolgung hin. Die Gedenktafel geht auf eine Anregung von Frau Ursula Vaupel zurück. Inschrift: Denkmal gegen Gewalt. Erinnern – Widerstehen – für Menschenwürde. Denkmal gegen Gewalt von Christa K. Bayer. (Foto Christa K. Bayer, Witzenhausen)
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 20-25

Eschwege Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse 2007

Essen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Essen
 

Essen Hexenprozesse

Heine, mein Hexer. Aus: Ausgabe 31/2016

Merle Schmalenbach, Heine, mein Hexer. 22. Juli 2016, Erschienen in Christ & Welt.
Essen. Vor über 400 Jahren wurde Heine In der Holtbecke wegen eines angeblichen Pakts mit dem Teufel angeklagt und gefoltert. Merle Schmalenbach hat sich auf die Spuren ihres Vorfahren begeben. Die Geschichte eines Familiengeheimnisses

Euskirchen Flamersheim

Flamersheim_Urteilstein.jpg (356676 Byte)

Auf dem Flamersheimer Markt befindet sich ein uraltes germanisches Gerichtssymbol „Der Urteilsstein“. Er wiegt geschätzte drei Tonnen und ist wohl zwei Meter hoch.
Nachdem ein Urteil gefällt worden war, ging man nach draußen, um es am Urteilsstein zu verkünden.
Als im Jahre 1875 der Flamersheimer Marktplatz planiert und mit Bäumen bepflanzt wurde, ging der Stein in den Erdmassen unter. Erst der Gartenbauverein Flamersheim ließ ihn heben, würdig einfassen und brachte eine Bronzetafel an.
Inschrift: Gerichtsstein des alten Gerichts Flamersheim
Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flamersheim_Urteilstein_(01).jpg

F

nach oben

 

Fergitz (Gerswalde) Brandenburg

Fergitz Behelfsdenkmal.jpg (84534 Byte)
Behelfsdenkmal für Dorothee Elisabeth Tretschlaff von Stefka Ammon, 2008
Dorothee Elisabeth Tretschlaff war das letzte Todesopfer der Hexenverfolgung in Brandenburg (1701)

http://dorothee-elisabeth-tretschlaff.de/?page_id=46

https://de.wikipedia.org/wiki/Dorothee_Elisabeth_Tretschlaff

Flamersheim (Euskirchen)

Flamersheim_Urteilstein.jpg (356676 Byte)

Auf dem Flamersheimer Markt befindet sich ein uraltes germanisches Gerichtssymbol „Der Urteilsstein“. Er wiegt geschätzte drei Tonnen und ist wohl zwei Meter hoch.
Nachdem ein Urteil gefällt worden war, ging man nach draußen, um es am Urteilsstein zu verkünden.
Als im Jahre 1875 der Flamersheimer Marktplatz planiert und mit Bäumen bepflanzt wurde, ging der Stein in den Erdmassen unter. Erst der Gartenbauverein Flamersheim ließ ihn heben, würdig einfassen und brachte eine Bronzetafel an.
Inschrift: Gerichtsstein des alten Gerichts Flamersheim
Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flamersheim_Urteilstein_(01).jpg

Flensburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Flensburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Amt Flensburg

Toverie – Hexenwahn und Aberglaube. Aktion zur Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse in Flensburg 30. April 2017
Ansprache Pröbstin Carmen Rahlf, Flensburg (S. 10-11)


Flensburg Stubben (Amt Steinhorst) Glückstadt

 

Hexenprozesse in Schleswig - Holstein http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/hexen.htm  

Flörsheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Flörsheim

Gedenktafel Hexenprozesse Floersheim 2931.jpeg (92950 Byte)Gedenktafel Hexenprozesse Floersheim 2920.jpeg (76605 Byte)Gedenktafel Hexenprozesse Floersheim 2918.jpeg (80895 Byte)

Gedenktafeln Hexenprozesse, eingeweiht am 16.9.2013
Fotos Marga Schmitt-Reinhart

Zeitungsartikel Flörsheim Einweihung Gedenktafel Hexenprozesse 16.9.2013

Flörsheim Gedenktafel für Opfer der Hexenprozesse, Einweihung 16.9.2013

Rehabilitierung santrag Flörsheim

Hexenverfolgungen in Flörsheim: "Die Mauer des Schweigens durchbrechen".
Zeitungsinterview Frankfurter Neue Presse mit Hegeler 14.07.2012

Föhren (Kreis Trier - Saarburg)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Föhren
 

Forchheim

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Forchheim

Forres (Schottland)

Forres The Witches Stone marks the site of the burning

Frankfurt am Main

Hexenprozesse Hexenverfolgung Frankfurt am Main

Frauen-Gedenk-Labyrinth

Frankfurt_Frauengedenklabyrinth_2000.jpg (216986 Byte) Frauengedenklabyrinth_Tafel_Rudeloff_2000.jpg (148079 Byte)

Frauenlabyrinth, auf dem Opernplatz Frankfurt/ M. 2000
Gedenksteine erinnern an mehrere Frauen aus der Zeit der Hexenprozesse, darunter Martha Kerste (1592-1657) und ihre Tochter Catharina Rudeloff aus Eschwege.

Frechen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Frechen

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Henriette_Fiebig/Liste_von_Hexenverbrennungen 

Freiburg

 

Rennerstraße (benannt nach Johann Jacob Renner, Hexenjäger), verantwortlich dafür, dass viele Freiburger Frauen als „Hexen“ verbrannt wurden
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/johann-jacob-renner-war-ein-umstrittener-freiburger-statthalter--128763666.html

Hexenprozesse  

Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

 

Fribourg (Schweiz) Fribourg_Schweiz_Platz_Catherine_Repond.jpg (12878 Byte)

Fribourg Schweiz Platz Catherine Repond

Fribourg Schweiz rehabilitiert Catherine Repond

Friedberg

Susanna-Edelhäuser-Weg. Zum Gedenken an Opfer der Hexenprozesse in Friedberg.

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 41-43

Friedelshausen Thüringen

Friesenhagen im Wildenburger Land

Friesenhagen Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Hexenverfolgung 

Joseph Rinscheid: "Noch einmal meine Kinder sehen...", geschichtliche Erzählung, 1950

Friesenhagen Wildenburger Land Rote Kapelle Tafel.jpg (286376 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Wildenburger Land, Rote Kapelle auf dem Blumenberg am Lindchen
51598 Friesenhagen, Wiesental/Ziegenschlade

Foto: Hartmut Hegeler

Hexenprozesse  

Schülerarbeit zum Hexenpfad Friesenhagen

Fritzlar

Liste der Opfer der Hexenprozesse Fritzlar am Grauen Turm

Foto Hartmut Hegeler

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 34-35

Fritzlar_Frauenturm_Hexengefaengnis.jpg (99692 Byte) Fritzlar_Frauenturm_Hexengefaengnis_Tafel.jpg (156399 Byte)

Frauenturm, mutmaßliches Frauengefängnis zur Zeit der Hexenverfolgung
(Fotos Hartmut Hegeler)

Fulda  

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Fulda
 

Fulda Gedenkstein Merga Bien in der Löherstraße


Fulda Gedenkstein Merga Bien in der Löherstraße

http://fuldawiki.de/fd/images/d/d8/Merga_bien.jpg

Oberbürgermeister Gerhard Möller zur Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung in Fulda, Brief vom 5.April 2013

Einweihung der Gedenkstätte für die Opfer der Hexenverfolgung im Hochstift Fulda am 15. November 2008 auf dem Alten Dompfarrlichen Friedhof

Wortprotokoll des DVD-Mitschnitts der Gedenkfeier PDF Datei 354 KB

Bien, Merga    

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse in Fulda

Fulda Gedenkstein Opfer der Hexenprozesse.
Foto Ingrid Möller-Münch

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 36-39

Fulda Tafel am Gedenkstein Opfer der Hexenprozesse. Foto Ingrid Möller-Münch

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 47-51

Fürstenwalde 

 

Einladung zur Straßenbenennung Fürstenwalde/Spree Dorothea-von-Reppen-Weg am 7.3.2013

Fuerstenwalde_Spree_Dorothea_von_Reppen_Weg_2013_a.jpg (128520 Byte)

Fürstenwalde Dorothea-von-Reppen-Weg, zur Erinnerung an das Opfer der Hexenprozesse, 1566 hingerichtet
Straßenbenennung 7.3.2013
v.l.n.r.: Guido Strohfeldt, Leiter des Museums der Stadt Fürstenwalde, Anne-Gret Trilling,
Gleichstellungsbeauftragte, Christfried Tschepe, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung.
Foto zur Verfügung gestellt von A. Trilling

Fürstenwalde Dorothea-von-Reppen-Weg, zur Erinnerung an das Opfer der Hexenprozesse, 1566 hingerichtet

G

nach oben

 

Gadebusch in Mecklenburg-Vorpommern Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Gadebusch Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse_Einweihung.JPG (739828 Byte) Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse_Einweihung_1.JPG (890371 Byte) Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse_Einweihung_2.JPG (842646 Byte) Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse_2.JPG (410698 Byte)

Insgesamt wurden 9 Stelen eingeweiht. Alle Stelen stehen unter dem Motto "Gadebusch im Mittelalter" und wurden im Rahmen des Lutherjahres 2017 eingeweiht. Text zweisprachig, deutsch/englisch.
Links auf den Bildern von der Einweihung ist Klaus Leuchtemann, Vorsitzender des Kulturausschusses, und rechts Dr. Gerhard Schotte, Koordinator des Lutherjahres für Gadebusch.
Fotos: Denise Konieczny

Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse.JPG (735575 Byte) Gadebusch_Gedenkstele_Hexenprozesse_Namen.JPG (841190 Byte)

Gedenkstele für die Opfer der Hexenprozesse in Gadebusch, mit Informationen über das Schicksal der Angeklagten Anna Kolbow. Die Stele steht an der Hauptstraße, genau zwischen Rathaus und Kirche.
Fotos: Denise Konieczny

Antrag im Stadtparlament zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 2015

Die Stadt Gadebusch in Mecklenburg-Vorpommern hat am 14. Dezember 2015 die Opfer der Hexenverfolgung/Hexenprozesse rehabilitiert. Mit einer Gedenkstele oder einer Gedenktafel befasst sich der Kulturausschuss der Stadt.

Gahlenz In Gahlenz wurden 1666-1678 Hexenverfolgungen durchgeführt: Vier Personen gerieten in Hexenprozesse, zwei wurden mit Landesverweis bestraft. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 459f
Geislingen Geislingen_Hartmut_Vaeth_Skulptur_Feuervogel_0.jpg (99603 Byte) Geislingen_Hartmut_Vaeth_Skulptur_Feuervogel_1.jpg (70642 Byte) Geislingen_Hartmut_Vaeth_Skulptur_Feuervogel_2.jpg (28610 Byte) Geislingen_Hartmut_Vaeth_Skulptur_Feuervogel_3.jpg (44669 Byte) Geislingen_Hartmut_Vaeth_Skulptur_Feuervogel_4.jpg (48544 Byte)

Skulptur "Anna und der Feuervogel", von Hartmut Väth, Degginger Weg 32 , 73312 Geislingen
https://www.sculpture-h-art.com/holz/anna/
"Es gibt einen lokalen Bezug zu Anna Übelhör, einer ehemaligen Bewohnerin meines Wohnorts Geislingen-Aufhausen. Anna Übelhör wurde vor 400 Jahren im Juni 1616 in Ulm der Prozess gemacht. Sie starb auf dem Scheiterhaufen. Im Juni 2016 organisierten Bewohner des Dorfes Aufhausen eine Gedenkveranstaltung mit Theater, Musik, Skulptur und einem Vortrag über archivgesicherte Lebens- und Prozessdaten von Anna."

Gelnhausen         

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gelnhausen

Gelnhausen Opfer Tafel.jpg (158922 Byte)Gelnhausen Escher Tafel.jpg (163904 Byte)Gelnhausen Die Rufende.jpg (173739 Byte)Gelnhausen Denkmal Strupp Kirchentuer.jpg (107799 Byte)

1. Gelnhausen Gedenktafel mit Namen der Opfer der Hexenprozesse am Hexenturm
2. Tafel am Platz der Escher (Eschergruben der Gerberzunft)
3. Gelnhausen Die Rufende: Künstlerin Eva-Gesine Wegner 1986
4. Gelnhausen Skulptur "Angesichts Elisabeth Strupp", von der Künstlerin Fanna Kolarova 1999, vor dem Westportal der evangelischen Marienkirche
Straßenschild "Struppstraße"
Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck begrüßte auf der Sitzung am 29. November 2006 in Hofgeismar "die Erinnerungsarbeit in Bezug auf die ´Hexenverfolgung`, die in Gemeinden und Kirchenkreisen geschieht. Sie ist dankbar für bereits durchgeführte Initiativen und Gedenkveranstaltungen." Kirchenrätin Ute Heinemann, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, E-Mail vom 22. Juli 2009.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 40-43

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gelnhausen hat am 10. Juni 2015 eine Rehabilitierung  der Opfer der Hexenverfolgung ausgesprochen.

http://www.kommundsieh.de/judenhex.html   

Strupp, Elisabeth 

Gelsenkirchen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gelsenkirchen

 

Schloss_Horst_Suedostansicht_Rekonstruktion_Klapheck_1915.jpg (196817 Byte)

Rekonstruktion der Südost-Ansicht von Schloss Horst. Richard Klapheck - Richard Klapheck, Die Baukunst am Nieder-Rhein, Düsseldorf : Kunst-Verein für die Rheinlande und Westfalen, 1916
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/43/Schloss_Horst_Suedostansicht_Rekonstruktion_Klapheck_1915.jpg


Hille Notthof, Frau von Johann Notthof, kämpft um ihr Leben. 1609 Hexenprozess Gelsenkirchen-Horst

Gerabronn BW
Gerabronn war 1712 – 1714 von Hexenverfolgung betroffen. Zwei Menschen gerieten in einen Hexenprozess, wurden aber begnadigt.

Quelle: Kleefeld, Traudl: Zusammenstellung der aufgefundenen Hexenverfahren im Bereich des Margraftums Ansbach in: Gräser, Hans, Kleefeld, Traudl und Stepper Gernot: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim (Mittelfränkische Studien, Band 15 und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken, Band 19) Ansbach 2001, S. 424-433

Gerolstein

Namen der Opfer der Hexenprozesse Gerolstein

Gerolzhofen

 

Gerolzhofen_Marktplatzbrunnen_Tafel2.jpg (86389 Byte) Gerolzhofen_Marktplatzbrunnen1.jpg (147906 Byte)

Marktplatzbrunnen, Inschrift (auszugsweise):
Julius Echter von Mespelbrunn Fürstbischof zu Würzburg und Herzog von Franken (1573 bis 1617). Gegenreformator, Ausbau und Renovierung der Stadtpfarrkirche, des Spitals und der Amtshäuser.
Mittelalterlicher Scharfrichter Zeit der Hexenverfolgung. Vollstrecker der Hexenurteile mit Feuer und Schwert. Von 1615 bis 1619 wurden 261 Menschen als Hexen in Gerolzhofen hingerichtet.

Hexenprozesse  

Hexenturm Gerolzhofen.jpg (78741 Byte)

Gerolzhofen "Hexenturm"

Gerolzhofen Hexenstein a.jpg (249180 Byte)

Platte zum Gedenken an die Opfer der Hexenprozesse Gerolzhofen in der Bürgermeister-Weigand-Straße gegenüber dem Postamt
auf der Mauer zwischen dem kleinen Kiosk an der Grabenstraße und der Alten Amtsvogtei (heute betreutes Wohnen der Caritas, Bürgermeister-Weigand-Straße 5) zu finden. Der Stein ist in die Mauerkrone eingelassen.

Gerresheim, Düsseldorf           

 

Curtens, Helena  

Geseke Geseke Brunnen Hexenverbrennung a.jpg (102661 Byte)

Plastik am Marktbrunnen in Geseke, "Hexe" auf dem Scheiterhaufen. Künstler: Bildhauer Werner Klenk
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 37-40

Giengen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Giengen und Amt Heidenheim

Glarus (Schweiz) 

 

Göldi, Anna, die „letzte Hexe Europas“  

Gloppen (Norwegen)

Anda Gloppen Heksemonumentet Hexendenkmal

Am Sonntag den 9.6.2002 wurde ein Gottesdienst über Hexenverbrennungen abgehalten verbunden mit der Enthüllung des Hexendenkmals des Künstlers Stig Eikaas an der alten Hinrichtungsstätte in Anda, mit einer Predigt des Sogne-Pfarrers Oluf Sigurd Gundersen (Pfarrer in Gloppen) und der Philosophin Nina Karin Monsen. Beide Redner zogen Parallelen zwischen den damaligen Hexenprozessen um das 16. Jahrh. herum und Mobbing, Isolation und Ausschluss aus der Gemeinschaft in unserer Zeit.
Wir wissen von ca. 65 Menschen in Sogn und Fjordane, meist Frauen, die zwischen 1560 und 1710 wegen Zauberei verurteilt wurden. Viele stammten aus Gloppen. 1663-64 kam es zu einem tragischen Kettenprozess, der damit endete, dass 7 Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Auf dem Denkmal sind diese sieben durch die sieben Flammen in Larvikitt um eine aufragende "Hexe" aus Iddefjord- Granit dargestellt.

Gloppen_Heksemonumentet.jpg (63722 Byte) Norge_Anda_Gloppen_Heksemonumentet_bord.jpg (159499 Byte) Anda Gloppen Heksemonumentet Hexendenkmal Tafel 

Witchmonument at Anda, in Gloppen, Norway. In memory of the Witch-hunt, and burning of women in the area.
The monument was made by the artist Stig Eikaas.
Gamle historier tilsier at Anda var brukt som område for heksebrenning. Det er plassert et heksemonument i området til minne om de kvinnene som ble ofret her. Heksemonumentet er laget av billedkunstneren Stig Eikaas.
Heksemonumentet ved ferjekaia. Foto: C. Hill, 2007
https://no.wikipedia.org/wiki/Anda?uselang=de#/media/File:2007-12-23_Heksemonumentet.jpg

Gönnersdorf

Namen der Opfer der Hexenprozesse Gönnersdorf

Görlitz

In Görlitz wurden 1490-1564 Hexenverfolgungen durchgeführt: Das Todesurteil in einem Hexenprozess gegen einen Mann wurde aber nicht vollzogen. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 649f

Görschlitz Laußig/ Sachsen Hexenstein in Görschlitz Laußig/ Sachsen

Goerschlitz Laussig Hexendenkmal.jpg (155154 Byte)

Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:GörschlitzHexendenkmal.JPG

Gößweinstein

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gößweinstein

Goslar

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Goslar

Jimmie Durham Evidence 52 Womans dress.jpg (216822 Byte)Jimmie Durham Evidence 12 Dried Plants.jpg (65186 Byte)

In der Ausstellung Installation Evidence im Mönchehaus Museum Goslar setzt sich der Künstler Jimmie Durham mit Hexenprozessen auseinander.
Völlig unschuldige Objekte werden belastend, sobald jemand mit aller Macht entschlossen ist, eine Hexe zu finden.
"I envisioned an installation of completely normal objects that could seem incriminating if one was determined to find a witch."


Installation Evidence im Mönchehaus Museum Goslar von Jimmie Durham

Goslar 2006 Gottesdienst Hexenverfolgung
 

Grabfeld Thüringen

Gräfenberg

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Gräfenberg

Graz (Östereich)

Graz_Sporgasse_12_Gedenkfafel.jpg (132027 Byte) Graz_Sporgasse_12_Gedenkfafel_Anna_Susanna_Prandtauerin.jpg (101499 Byte)

Graz Österreich. Gedenkfafel in der Sporgasse 12, ehemaliger Wohnort und Gaststätte (Dank an Uma Höbel, Verein Frauenservice Graz)
Inschrift: Zur Würdigung von Anna Susanna Prandtauerin (-1600-1668). Weil Frauen laut "Hexenhammer" in besonders enger Verbindung mit dem Teufel standen und ein Bannrichter zu viel Geld wollte, wurde die beliebte Wirtin als Hexe angeklagt. Sie hatte Mittel um sich zu wehren und überlebte. Frauen ohne Beistand aber wurden auf Geheiß von Obrigkeit und Kirchenfürsten denunziert, gefoltert und ermordet.
Anna Susanna Prandtauer, geboren als Anna Susanna Mayr in Radkersburg um 1600, war in Graz verheiratet mit dem Schmied Wolfgang Schweizer und wiederverheiratet mit dem Wirt Andreas Prandtauer. Sie starb am 19.4.1668 in Graz.

Quellen:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2743358/hexe-bekam-beistand.story
(abgerufen 10.7.2011)
http://woment.mur.at/netz/23orte/text_AnnaSusanna_Prandtauerin.html
(abgerufen 10.7.2011)
Helfried Valentinitsch, Eine Grazer Wirtin unter Zaubereiverdacht. Ein Beitrag zur Hexenverfolgung in der Steiermark im 17. Jahrhundert, in: Blätter für Heimatkunde 60, Graz 1986

Grevenstein Michael Stappert Brillentractat.jpg (65027 Byte)

Pfarrer Michael Stapperts Schrift zu den Hexenprozessen: Der Brillen-Traktat als Bestandteil von Hermann Löhers wehmütiger Klage. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stappert 

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=618862

Michael Stappert Haus Grevenstein 2016 05 a.jpg (180376 Byte)

Grevenstein, Michael-Stappert-Haus, Antoniusstrasse 8, 59872 Meschede
:
Grevenstein: Pfarrer Michael Stappert (* vermutlich um 1585 bis 1590 in Meiste zu Rüthen; † 1663 in Grevenstein), auch Michael Stapirius, verfasste eine Schrift zu den Hexenprozessen. Er war bis 1621 Pfarrer in der sauerländischen Stadt Hirschberg (Warstein) in Westfalen und ein Gegner der Hexenverfolgung. An sein Wirken erinnert das Michael-Stappert-Haus, Antoniusstrasse 8, 59872 Meschede (Grevenstein). Foto: Hartmut Hegeler
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stappert

Ruethen Gedenktafel Hexenturm.jpg (147001 Byte)

Rüthen, Bronzerelief am Hexenturm

Rüthen, Bronzerelief am Hexenturm von 1991 vom Bildhauer Bert Gerresheim, erinnert an Friedrich Spee und den Hirschberger Landpfarrer Michael Stappert. Foto: Hartmut Hegeler

Grimburg

Grimburg_Hexenmuseum.jpg (19516 Byte)

Grimburg. Das Burg- und Hexenmuseum, Hauptstraße 16 in 54413 Grimburg
http://www.burg-und-hexenmuseum.de/burg-und-hexenmuseum/

Grimmen, Mecklenburg-Vorpommern

Grimmen_Relief_Anna_Kroeger_1697_Tafel.jpg (1942900 Byte) Grimmen_Relief_Anna_Kroeger_1697a.jpg (290787 Byte)

Die Stadt Grimmen hat im Dezember 2006 auf Initiative des Bürgermeisters Benno Rüster ein Relief zum letzten Hexenprozess gegen Anna Kröger 1697 am Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung, Lange Str. 48, angebracht.
Künstlerin: Gisela Krüger, Grimmen
Fotos: Ingo Belka, Grimmen

Großkrotzenburg 

Großkrotzenburg Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Vergleiche: Kahl (Hexeneiche)!

Großkrotzenburg Museum Namen der Opfer der Hexenprozesse. Foto Hartmut Hegeler

Grosskrotzenburg Museum Namen Opfer der Hexenprozesse.jpg (208911 Byte)

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 60-64

Großkrotzenburg Tafel an der Hexeneiche
Foto Hartmut Hegeler

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 60-64

Großlellenfeld, Ortsteil des Marktes Arberg

Grosslellenfeld_Feuerwehr_Gedenktafel.jpg (122345 Byte)

Die Feuerwehr in Großlellenfeld hat in ihrem neuen Feuerwehrhaus eine Gedenktafel für die Anna Golder errichten lassen. Zum Gedenken
Anna Golder 57jährige Witwe aus Großlellenfeld
1627
vom Arberger Kastner „ein Blasbälglein
verhaftet und gefoltert zwei Zangen
zwei Ketten
zwei Klafter Holz
Stroh“
1628
in Ornbau wegen (aus den Verzeich-
angeblicher Hexerei nissen der „Unkosten“
verbrannt. Anna Gölderin von Niederlellenfeld,
„Da sie mit der Sprach ist zu Ornbau Hexerei halben
abermals nit heraus wollte, verbrannt worden 1628/29)
sie mit angeschraubtem
Daumenstock durch
Euren Amtsknecht
angreifen zu lassen“.
(Der Kanzler des Fürstbischofs von Eichstätt an den Pfleger und an den Kastner in Arberg am 20. April 1627)

Abbildung und Informationen: Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0

Güglingen

Hexenprozess Stadt Güglingen Urfehde von Barbara Ludwigen Scheuderlins weib 1536

H

nach oben

 

Hainburg an der Donau, Österreich

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hainburg an der Donau, Österreich. Die Hainburger Hexenprozesse von 1617-1618

Halberstadt

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Halberstadt

 Merz Gesicht grau.jpg (203515 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz

http://www.k-peter-merz.de/

 

 

Hallenberg/ NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hallenberg

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 41-42

Hallenberg_Richtplatz.jpg (193559 Byte)

Hallenberg Galgenbüsch Richtplatz (Foto Georg Glade)

Haltern  Lippramsdorf Ostendorf Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Haltern Lippramsdorf Ostendorf

Hamburg Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hamburg   Mette Harde Strasse Hamburg 5.jpg (177678 Byte)

1. Mette-Harden-Straße, erinnert seit 1995 im Hamburger Stadtteil Kirchwerder an Mette Harden, die 1612 wegen Hexerei angeklagt war.

Bronzeskulptur Hexenfahrt (1973) von Gisela Engelin-Hommes in der Naehe des Hexenbergs.jpg (191333 Byte)

2. Bronzeskulptur Hexenfahrt (1973) von Gisela Engelin-Hommes in der Nähe des Hexenbergs in Altona

Hexenberg 2a.jpg (98048 Byte)

3. Hexenberg in Altona

Hexenberg in Altona.jpg (81806 Byte)

4. Hexenberg

Der Hexenstieg kreuzt die Hexentwiete.jpg (186335 Byte)

5. Der Hexenstieg kreuzt die Hexentwiete in Rissen

Hexentwiete in Rissen.jpg (162091 Byte)

6. Hexentwiete in Rissen

Abelke-Bleken-Ring in Ochsenwerder 1.jpg (79133 Byte)

7. Abelke-Bleken-Ring in Ochsenwerder (im Bau 2016)

Abelke Bleken Hamburg Text.jpg (89684 Byte)

8. Abelke Bleken Hamburg.
1583 geriet Abelke Bleken aus Ochsenwerder in einen Hexenprozess. Sie wurde verurteilt und am 18. März 1583 verbrannt.

Mette-Harden-Straße, erinnert seit 1995 im Hamburger Stadtteil Kirchwerder an Mette Harden erinnert, die 1612 wegen Hexerei angeklagt war.

Hamburg evangelischer Kirchenkreis Ost, 3. Juni 2016
Bitte zum 500. Jahrestag der Reformation um Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg


Hamburg evangelischer Kirchenkreis West, 3. Juni 2016
Bitte zum 500. Jahrestag der Reformation um Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg

Elbmelancholie.de 17. Mai 2016

„Hamburg hat bisher sehr wenig getan, um an die Opfer der Hexenprozesse zu erinnern“ – ein Politikwissenschaftler will das nun ändern.


Zeit.de

Straße für eine "Hexe" 11. Mai 2016
Kennen sie Katharina Hanen? Nein? Damit sind sie vermutlich nicht allein, die Geschichte dieser Hamburgerin liegt nämlich weit zurück. Vor etwa 570 Jahren, 1444, war Hanen die erste Frau der Stadt, die als vermeintliche Hexe auf dem Scheiterhaufen brannte.


Judith Pape: Kommt die späte Würdigung für eine "Hexe"? NDR.de Hamburg 15.05.2016


Hamburg Darf man eine Straße nach einer Hexe benennen? Abendblatt 13.05.16


Hamburg - Eine Straße für die „Hexe“. TAZ 2.5.2016
Eine Online-Petition fordert die Benennung einer Straße nach Katharina Hanen, die im Jahr 1444 als erste von 40 Hamburgerinnen als „Hexe“ verbrannt wurd
e.


Hamburg für eine Katharina-Hanen-Straße (Opfer der Hexenprozesse in Hamburg) 30.04.2016
Petition „Bezirksämter der Freien und Hansestadt Hamburg zum Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgung:



Straßenname erinnert an tragisches Frauenschicksal 20.11.14
Hamburg-Ochsenwerder. Die Ringstraße des Neubaugebietes "Ochsenwerder 13" soll an Abelke Bleken aus Ochsenwerder erinnern.



Hamburgs Straßen führen kaum Frauen im Schilde NDR 08.03.2015

Hamburg für eine Katharina-Hanen-Straße (Opfer der Hexenprozesse in Hamburg)
Petition „Bezirksämter der Freien und Hansestadt Hamburg zum Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgung:

Einweihung von Hamburgs erstem Erinnerungsstein für die in Hamburg als Hexen beschuldigten und verbrannten Frauen" im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof am Sonntag, den 7. Juni 2015.
Fotos: Ermina Freytag

IMG_1482.jpg (145982 Byte) IMG_1484.jpg (107798 Byte) IMG_1487.jpg (111659 Byte) 

IMG_1488.jpg (91753 Byte) IMG_1490.jpg (92458 Byte) IMG_1500.jpg (93882 Byte)  

IMG_1501.jpg (91185 Byte) IMG_1502.jpg (89684 Byte) IMG_1503.jpg (87700 Byte)

Einweihung von Hamburgs ersten Erinnerungsstein für die in Hamburg als Hexen beschuldigten und verbrannten Frauen

Hamburg Antwort 1. Bürgermeister 2013 zum Vorschlag Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Hamburg Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse

Hexenprozesse in der Hansestadt Hamburg  

 

Hameln 

Hameln 1572 

Herzog Erich.pdf

Hameln Hexenprozess 

Kramersch 

und Anna Rumeschusselin 

Januar 1532

Tündern Hexenprozessakte 1583 die Walterbergische, die Flentsche, die Schutmensche
Hameln- Tündern (Tunderen)

Hamm NRW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hamm

Hamm Gedenkstein Hexenprozesse.jpg (141375 Byte)

Gedenksäule an der Ampelkreuzung an der Dolbergerstraße in Hamm
Inschrift am Hexendenkmal in Hamm Heessen: An dieser Stelle befand sich bis 1960 der "Hexenteich". Heessener Bürgerinnen und Bürger wurden um 1600 als Hexen verfolgt und verbrannt. Heimatverein Heessen e.V. 1991


Fotos: Hartmut Hegeler  Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 43-45

Hannover Namen der Opfer der Hexenverfolgung in Hannover. Der Hexenprozess gegen Alheit Snur 1648.

Hannover Heinrich Arndt auch Schwertfeger genannt, Anklage wegen Zauberei 1594
Stadtarchiv Hannover, Findbuch Akten Nr. 116

Zaubereiprozess gegen die Pape und Bodekersche in der Stadt Hannover 1504

Hanstorf (Mecklenburg-Vorpommern)

 

Thielemanns, Trien, Hanstorf / Mecklenburg-Vorpommern

http://www.ende-genealogy.de/hexeschlorff.htm  

Hattersheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung Hattersheim


Einweihung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
15.9.2016

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung (Höchster Kreisblatt 31.12.2015)

Hattersheim Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 3. Dezember 2015 über die Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung (einstimmig angenommen)

Hexenverfolgung Hattersheim Diskussion über Hexenjagd

Hattersheim Altmuenstermuehle Seniorenzentrum a.jpg (144697 Byte)

 

Heftrich bei Idstein

Gedenkstein Opfer der Hexenprozesse Evang. Kirchengemeinde Idstein Heftrich Bermbach 2014.jpg (98865 Byte)

Die Opfer der Hexenverfolgungen in Idstein wurden 2014 durch das Stadtparlament Idstein einstimmig moralisch-sozialethisch rehabilitiert. Am Pfarrhaus in Heftrich wurde 2015 von der Kirchengemeinde eine Gedenktafel angebracht.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 52-55

Heidenheim Amt Heidenheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Amt Heidenheim und Giengen

Herborn

Hexenprozesse Herborn

Herford

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Herford

Hexentreppe Postkarte von Schuelerinnen.JPG (145700 Byte)

2 Schulklassen gestalten mit der Herforder Künstlerin Susanne Albrecht Postkarten mit dem Hexentreppenmotiv
http://www.susanne-albrecht.info/

Die Herforder Künstlerin Susanne Albrecht entwickelte die Skulptur "Hexentreppe" an der Radewiger Brücke in Herford.
http://www.susanne-albrecht.info/

Text von Susanne Albrecht, Hexentreppe, 2015:
"Zunächst unauffällig hängt die Strickleiter aus Draht über dem Wasser wie ein in die Luft geschriebenes Zeichen. Im Kontext mit dem Ort wird es zu einem Frage und Ausrufezeichen. Es symbolisiert das verbrecherische Gedankengebilde der sogenannten Hexenprobe. Die perfide Logik der Wasserprobe führte zum sicheren Tod, sei es durch Ertrinken oder weiterer Folterungen. Wäre mit couragierter Hilfe doch Rettung möglich gewesen? Die fragile Drahtkonstruktion stellt nur die Idee einer Rettung dar, zu schwach um Hilfe für einen Ausstieg aus dem Wasser zu bieten. So werden aufschimmernde Hoffnung sowie Hoffnungslosigkeit ablesbar. Die Hexentreppe erinnert an die Denunziationen, Verfolgungen, Folterungen und Ermordungen hunderter von Frauen."

Meinders S. 108.jpg (175410 Byte)Meinders S. 109.jpg (180583 Byte)

H. A. Meinders: Unvorgreifliche Gedancken und Monita, wie ohne blinden Eyfer und Ubereilung mit denen Hexen-Processen [...] in denen Königl. Preußischen und Churfürstlichen Brandenburgischen Landen ohnmaßgeblich zu verfahren [...]. Lemgo 1716. Das Zitat über Herford auf S. 108 f.
http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/360673716/360673716_tif/jpegs/00000112.tif.large.jpg
http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/360673716/360673716_tif/jpegs/00000113.tif.large.jpg

königliches Edikt 1714
13. Dezember 1714 königliches Edikt für Brandenburg-Preußen "wegen Abstellung der Mißbräuche bey denen Hexen-Processen" unter Erwähnung der Hexenbrände in Herford. Verordnung: die Brandpfähle aus den Ortschaften entfernen.
"Von diesen unbesonnenen / ärgerlichen und gottlosen Hexen-Processen und Hexen-Brennen sind in vorigem seculo 1600 bis 1700 verschiedene Städte in Westphalen / in specie Herford und Lemgo gäntzlich ruinieret und zu Grunde gerichtet worden."

Die Nennung der Hexenverfolgungen in Herford und Lemgo in einem Atemzug lässt beträchtliches Ausmaß für Herford vermuten. In der Lokalhistorie gibt es nur gelegentlich Hinweise auf Grausamkeit der Herforder Justiz. Eine Aufarbeitung der Hexenverfolgungen hat in Herford kaum statt gefunden. Die "Herforder Chronik" von Julius Normann erwähnt sie nur am Rand.

Herford Radewiger Bruecke am Hexenkolk.jpg (103056 Byte)Tafel Hexenkolk Radewiger Bruecke Herford.jpg (316304 Byte)

2014 übergab Bürgermeister Tim Kähler der Öffentlichkeit eine Tafel, die auf der Radewiger Brücke über die Aa an den Hexenkolk erinnert. 1627 wurden hier 30 Frauen der Wasserprobe unterzogen, bevor sie verurteilt und auf dem Lübberbruch verbrannt wurden. In Höhe der Radewiger Mühle, oberhalb der Radewiger Brücke- Bäckerstraße, gab es eine tiefe Ausspülung. Dort unterzogen die städtischen Behörden Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden, der "Wasserprobe".

Hermannstadt Sachsenland 

 

Hermannstadt Sachsenland Hexenverfolgung

Hessisch Oldendorf / Großenwieden

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung im Bereich Hessisch Oldendorf (Großenwieden, Höfingen, Rohden, Wickbolsen, Zersen, Lüdersfeld, Niedernwöhren, Ostendorf, Bad Münder OT Eimbeckhausen)

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)

Über einen Zaubereiprozess gegen vier Frauen in Oldendorf um 1655.
Hierbei muss es sich um folgende Fälle von Hexenverfolgung in Großenwieden handeln:
1. 1655 die Spechtsche verbrannt
2. 1655 die Eggerdingsche verbrannt
3. 1655 die Scharpsche verbrannt
4. 1655 Jost Wellihausen verbrannt
5. 1655 die Rinnische verbrannt
6. 1655 die Hagemannsche verbrannt
7. 1655 die Wentsche verbrannt
Quelle: Schormann, Gerhard: Hexenverfolgung in Schaumburg, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 45, Hildesheim 1973, S. 149-151.


Niedersaechsisches Landesarchiv Bückeburg Hexenprozesse Hessisch Oldendorf / Großenwieden, 2015

Heyerhöfen im Kreise Wesermünde

 

http://www.chronik.lunestedt.de/hexe.html

Hilchenbach

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

Hilchenbach Am Galgenberg.jpg (126463 Byte)

Hilchenbach Am Galgenberg
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 46-48

Danke und viele Grüße Hartmut

http://www.ahlering.de/Schulgeschichte/schulgeschichte.html   

Hillesheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse Hillesheim

Hirschberg (Westfalen)

 

Hexenprozesse

Hitzacker (Elbe) Niedersachsen

Hitzacker Gedenkstein Riesenkastanie.jpg (108561 Byte)
Während der Regentschaft des Welfenherzogs August dem Jüngeren fand 1610 ein Hexenprozess statt, in dem 70 Frauen zum Tode durch den Scheiterhaufen verurteilt wurden.
Bürger stellten an der Riesenkastanie einen Grabstein auf zum Gedenken an die Opfer der Hexenprozesse.
http://www.elbtalaue.de/desktopdefault.aspx/tabid-5931/10633_read-38024/

Hofheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hofheim a.T.

Hofheim Hexenturm.jpg (343009 Byte)Hofheim Relief  am Hexenturm.jpg (416852 Byte)Hofheim Tafel Hexenturm.jpg (166439 Byte)

1. Hofheim Hexenturm mit den beiden Tafeln
2. Hofheim Tafel am Hexenturm
3. Hofheim Relief am Hexenturm
2001 stiftete Frau Dr. Erika Haindl ein Relief für die Opfer der Hexenprozesse. Die Inschrift lautet: "Zum Gedenken an die als Hexen Gefolterten und Hingerichteten. Wo Gewalt herrscht, gedeiht kein Frieden. Heilung braucht Erinnerung", gestaltet von den Künstlerinnen Wanda Pratschke und Barbara Proksch.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hofheim am Taunus beschloss 2010 die Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Hessen, Unna, 2012, S. 47-51

Hofheim a.T. 

Horn /Bad Meinberg

Namen der Opfer der Hexenprozesse aus Horn-Bad Meinberg

Horn Gedenktafel am Rathausturm.JPG (150089 Byte)  Rathausturm Horn mit Gedenktafel.JPG (124531 Byte)

Rathausturm Horn mit Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse durch den Rat der Stadt 10.4.14

https://horn-badmeinberg.ratsinfomanagement.net/,..


Hornburg

 

Anna Landmann

Hörstein 

 

Hoerstein_Hexengedenkstein_Enthuellung.jpg (87855 Byte) Hoerstein_Hexen-gedenkstein_Stein.jpg (94318 Byte) Hoerstein_Hexengedenkstein_Tafel.jpg (56259 Byte)

Hörstein Gedenkstätte für die Opfer der Hexenprozesse
Fotos: Hartmut Hegeler/ Otto Grünewald/ Gerhard Sittinger


Hörstein. Auf Anregung des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau und mit dessen maßgeblicher Unterstützung wurde von der Stadt Alzenau am Hexenthorn in Alzenau-Hörstein eine Gedenkstätte für die Opfer der Freigerichter Hexenprozesse im 17. Jahrhundert geschaffen. Die Übergabe dieser Gedenkstätte fand am Sonntag, 8. November 2009, in der Straße "Zum Hexenthorn" in Alzenau-Hörstein statt.

Höxter

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Höxter

Hüfingen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hüfingen

Hexenurteile in Hüfingen: Die sieben Frauen, und der ein Jahr später gerichtete Notar, sind bis heute im Sinne der Anklage und Verurteilung noch immer schuldig. So wünsche ich mir für diese Hüfinger Bürger zumindest die öffentliche moralische Rehabilitierung . Es ist auch eine Frage der Ehre, diese sollten wir spätestens jetzt wiederherstellen.

Hüfingen Hexenprozesse 1631 Kunstausstellung

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/huefingen/Dunkle-Zeit-in-heller-Kunst;art372521,6110034

Mathias Tinctorius, Opfer der Hexenprozesse Hüfingen 1632

Hülsede Samtgemeinde Rodenberg

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)

Hümpfershausen Thüringen

Hunsrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Hunsrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung  Hunsrück (XLS)

I

nach oben

 

Idstein

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Idstein

Die Stadtverordnetenversammlung Idstein beschließt am 6. November 2014 die Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung im Bereich der Stadt Idstein.

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse in Idstein

Idstein-Heftrich 2014: Gedenkplatte für die Opfer der Hexenprozesse

http://www.nassau-info.de/geschichte-hexenverfolgung.htm  

10.11.2012 Zeitungsartikel Wiesbadener Tagblatt
Pfarrer Hartmut Hegeler fordert in Heftrich eine Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung

Gedenkstein Opfer der Hexenprozesse Evangelischen Kirchengemeinde Heftrich Bermbach (Idstein) 2014 - Foto Markus EiseleGedenkstein Opfer der Hexenprozesse Evang. Kirchengemeinde Idstein Heftrich Bermbach 2014.jpg (98865 Byte)

Ilharre (Frankreich)

Ilharre, eine französische Gemeinde im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine,
erster Fall von Hexenverfolgung in der Region im Jahre 1370

https://de.wikipedia.org/wiki/Ilharre#Geschichte

Ingolstadt 

 

http://www.bingo-ev.de/~ks451/bavaria/hexen.htm 

Islandmagee (Irland / Ireland)

Islandmagee Irland Ireland. Islandmagee witch trial. Proposal for a memorial

J

Jois, Östereich

Hexenbruendl_Neusiedlersee_Radweg_Jois_Burgenland_Tafel.jpg (63818 Byte)

7093 Jois, Österreich. Hexenbründl am Fuße des Hackelsberges, Radweg B 10 am Neusiedler See

Inschrift der Tafel:
Flammende Wut der dunklen
Zeit ist nie erkaltet
Folter glühende
Schreie verbrannte Seelen
Scheiterhaufen lodern fort
Wasser fließt

Jünkerath

Namen der Opfer der Hexenprozesse Jünkerath

K

nach oben

 

Kahl

Grosskrotzenburg_Hexeneiche_Tafel.jpg (176244 Byte) Grosskrotzenburg_Museum_Straßenschild_An_der_Hexeneiche.jpg (82124 Byte)

 Grosskrotzenburg_Schild_Hexeneiche.jpg (226678 Byte)Das Naturdenkmal Hexeneiche, an der Staatsstraße St3309 westlich von Kahl auf Großkrotzenburger Gebiet, wurde am 7. August 1970 durch einen Blitzeinschlag zerstört. Die schon im Dreißigjährigen Krieg nachgewiesene Eiche musste am 8. Juni 1971 gefällt werden. Eine neu angepflanzte Eiche und ein Gedenkstein erinnern an die Hexenverfolgungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, denen an Ort und Stelle 69 Frauen und 21 Männer zum Opfer fielen.
(Fotos Hartmut Hegeler)
Vergleiche Großkrotzenburg!

Kamenz

In Kamenz wurden 1607-1655 Hexenverfolgungen durchgeführt: Zwei Personen gerieten in Hexenprozesse. 1607 wurde Peter Babus, Henker in Kamenz, zum Tode verurteilt und 1655 Diakon Kaspar Dulichius enthauptet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 517f

Kammerstein

Kammerstein_Tafel_Ottilie_Kuhn.jpg (195281 Byte)

2002 schlug der frühere Kirchenvorsteher der Gemeinde, Helge Schnütgen, vor, mit einer Gedenktafel an die im Jahr 1592 unschuldig hingerichtete Frau Ottilia Kuenin aus Kammerstein zu erinnern. Die Tafel wurde von dem Frauenkreis der Kirchengemeinde finanziert. Im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag 24. November 2002 wurde ihrer gedacht und sie wurde von Orts- und Kirchengemeinde rehabilitiert. Bei der Totengedenkfeier danach wurde auf dem Friedhof neben der Kirche die Erinnerungstafel an der ältesten Mauer im Friedhof in Anwesenheit zahlreicher Gemeindeglieder enthüllt.

Kammerstein_Sagenwanderweg_Tafel.jpg (287869 Byte)

Kammerstein im Waldgebiet Heidenberg Sagenwanderweg Tafel Nr. 9

Informationen: Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0

Kammerstein_Tafel_Ottilie_Kuhn.jpg (195281 Byte)

2002 Gedenktafel an Friedhofsmauer, finanziert vom Frauenkreis des Kirchenkreises
2003 Gottesdienst zum Gedenken
2014 Straße nach Ottilie Kuhn benannt (hingerichtet 1592)

Kasel

Kasel Hexenkreuz, 1663


Kasel_Hexenkreuz_Lourdes_Kapelle.jpg (171068 Byte)
Kasel Hexenkreuz. Foto Hartmut Hegeler

Kastellaun

hexentod Ausstellung: Hinrichtungswald/ Erinnerungswald.
Kastellaun Ausstellung: hexentod. Hexereiverfahren im Hunsrücker Raum 16./17. Jahrhundert
(Wander-) Ausstellung im Haus der regionalen Geschichte in der Unterburg Kastellaun
http://frauenforum-rhein-hunsrueck.de/news-reader/einladung-zur-veranstaltung-zur-ausstellung-hexentod.html


Hexenverfolgungen Hintere Grafschaft Sponheim
http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/lexikon/alphabethisch/h-o/art/Hintere_Grafsch/html/artikel/1629/ca/a5b4d107a9/

Kastelruth (Südtirol Italien)

Voels_Hexendenkmal_Italien.jpg (188595 Byte)

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien
Foto: Tourismusverband Eisacktal

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien

Kempten im Allgäu   

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Kempten
 

Kempten Bild Josef Loeflath Hexe.jpg (242133 Byte)

Josef Löflath 1991, Wandgemälde zur Stiftsgeschichte im Residenzgebäude, heute Sitz der Justiz in Kempten: Folter (mit glühender Zange), eine als Hexe verurteilte Frau auf dem Scheiterhaufen. Foto: Karl Schweizer

Fürstabt Honorius Roth von Schreckenstein hält das Schwert und spricht am 4. April 1775 das letzte Todesurteil gegen eine 'Hexe' (Anna Maria Schwegelin/ Schwägelin) auf deutschem Boden. Maler Josef Löflath 1991, Wandgemälde zur Stiftsgeschichte im Residenzgebäude, heute Sitz der Justiz in Kempten.
An seinem Auftragsgemälde für die Eingangshalle des Landgerichts zu Kempten wurde eine - historisch verbürgte - Hexenhinrichtung beanstandet und getilgt.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487995.html

Anna Maria Schwegelin Brunnen an der Suedostseite der Residenz Kempten.jpg (84498 Byte)

Anna Maria Schwegelin Brunnen an der Suedostseite der Residenz Kempten
Foto: Wikipedia

Schwegelin, Anna, letzte "Hexe" in Deutschland

Kiel

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Kiel

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Kiel (erweitert)

Kiel Fälle Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Kiel Hexenprozess 1676 Trinke Preetzen, und Trinkes Vater, Hinrich Busch.
http://www.einmetjennahmenspreetzen.de/wordpress/inhalt/

http://www.einmetjennahmenspreetzen.de/wordpress/

Kinrosshire (Schottland) Witches_Maze_Tullibole_Castle.jpg (310283 Byte)

Kinrossshire. Tullibole Labyrinth Gedenkstätte am Tullibole Schloss, wo im Jahre 1662 ein Hexenprozess stattfand.

Kirchhundem

Dorothea Becker - Durch's Feuer gegangen,
wurde 1593 aufgrund ihrer Standhaftigkeit vom Vorwurf, eine Hexe zu sein, freigesprochen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Becker

Nachfahren der wegen Hexerei angeklagten Dorothea Becker:

Koblenz

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Koblenz

Köln

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Köln

Koeln Katharina Henot Gesamtschule.jpg (202772 Byte)Koeln Katharina Henot Str.jpg (99173 Byte)Koeln Rathausturm Henot Spee.jpg (86682 Byte)

Köln Katharina Henot Straße
Köln Katharina Henot Gesamtschule Adalbertstraße 17
Köln Rathausturm Statuen für Friedrich Spee und Katharina Henot
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler im Rheinland, Unna, 2012, S. 52-60

Der Rat der Stadt Köln beschloss 2012 die Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse.
http://www.welt.de/vermischtes/article107303175/Stadt-Koeln-rehabilitiert-38-vermeintliche-Hexen.html

Katharina Henot, Köln, Opfer der Hexenprozesse 1627
https://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Henot

Henot, Katharina  

Planung Rehabilitierung  Köln

Koserow MVP

Koserow_MVP_Bernsteinhexe.jpg (239740 Byte)

Tafel für die Bernsteinhexe Maria Schweidler in Koserow MVP
Foto: Annelie Grund

Bernsteinhexe Maria Schweidler

Krefeld

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Krefeld

 

Kreis Euskirchen

 

Hexenprozesse - Hexenwahn

Kriftel Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Kriftel
Merg, Bippen, Kriftel / Hofheim

http://www.kreisblatt.de/lokales/main-taunus-kreis/Gruene-Minderheit-wird-zur-Mehrheit;art676,1842282

http://gruene-kriftel.de/?p=925

Die Gemeindevertretung Kriftel hat in der Sitzung am 03.02.2016 die Opfer der Hexenprozesse rehabilitiert.

Antrag der Fraktion der Grünen

Kronach

Namen der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung Kronach

Kronach_Gedenktafel.jpg (291446 Byte) Kronach_Hexenturm.jpg (105906 Byte) Kronach_Hexenturm_Tafel.jpg (95769 Byte)

Hexenturm Kronach mit Tafel.
Epitaph für die Opfer der Hexenverfolgungen, 2002

Kronenburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse Kronenburg

Kröpelin 

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Kröpelin

Kroepelin_Denkmal_Hexenprozesse.jpg (82497 Byte) Kroepelin_Denkmal_Hexenprozesse_Tafel.jpg (107125 Byte)

Kröpelin Denkmal Hexenprozesse

Kröpelin Hexenprozesse
Margarete Genseke, hingerichtet 1336
Köneke Latsch, hingerichtet am 10. September 1666

Kröpelin Gedenkstein für Opfer der Hexenprozesse
Am 24. Juni 2015 um 20.00 Uhr wird das Theaterstück „Die Hexe von Kröpelin“ hinter dem Kröpeliner Rathaus erneut aufgeführt. Geschichtlich ohne Frage ein Stück der Geschichte von Kröpelin. Das Stück wurde das letzte Mal am 24. Juni 2011 aufgeführt. Initiiert wird die Aufführung vom Förderverein Kröpeliner Mühle e.V., der Kirchgemeinde und vielen Freiwilligen. Im Vorfeld ca um 19.00 Uhr wird offiziell ein Gedenkstein an dieses historische Ereignis vor dem Rathaus enthüllt.
http://www.kroepeliner.de/die-hexe-von-kroepelin.htm 11.06.2015

Kurmainz

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Kurmainz

Kursachsen

Wegen Zauberei Angeklagte in Kursachsen 1400 bis 1800. Namen von 672 kursächsischen Hexenprozessen/ Hexenverfolgung

L

nach oben

 

Landau-Nußdorf

5. Mai 2014, Einweihung Hexendenkmal auf der Lindenbergstraße in Landau-Nußdorf
Historischer Arbeitskreis Bauernkriegshaus Nußdorf e. V.
Kirchstraße 66
76829 Landau-Nußdorf

Lahnstein

Hexenverfolgungen in Lahnstein

Langenbernsdorf

In Langenbernsdorf wurden 1556-1560 Hexenverfolgungen durchgeführt: 1556 wurde Bartholomäus Gerngroß, Pfarrer in Langenbernsdorf, des Amtes enthoben unter dem Vorwurf der wissentlichen Duldung von Zauberei. 1560 geriet die alte Kunzin in einen Hexenprozess, wurde gefoltert und starb in der Haft. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 633f und 653f.

Langenzenn

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse Langenzenn/ Bayern

Langenzenn_Gedenktafel_Eroeffnung_2016.jpg (168435 Byte)

Langenzenn Einweihung der Gedenktafel (Foto: Birke Grießhammer)

Amtsblatt Stadt Langenzenn 9.12.2016

Langenzenn Gedenktafel 2016.jpg (123075 Byte)

Langenzenn Gedenktafel am Alten Rathaus für die Opfer der Hexenprozesse

Langenzenn Altes Rathaus

Samstag, 19. November 2016 um 18 Uhr, Ökumenische Gedenkandacht zur Erinnerung an die Hexenverfolgungen in Langenzenn, im Chorraum der Klosterkirche Langenzenn. Im Anschluss findet eine feierliche Enthüllung der Gedenktafel am Alten Rathaus, Prinzregentenplatz 1, statt.
Arbeitskreis Hexenthematik Langenzenn

Laußig Görschlitz, Sachsen

Goerschlitz Laussig Hexendenkmal.jpg (155154 Byte) Goerschlitz_Hexenstein.jpg (185768 Byte)

Hexenstein in Laußig Görschlitz/ Sachsen
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:G%C3%B6rschlitzHexenstein.JPG

Hexenskulptur in Görschlitz (Gemeinde Laußig), Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgungen zwischen 1560 und 1640.
Der Hexenstein und die daneben stehende aus Holz geschnitzte Hexe wurde 2001 zum Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgungen zwischen 1560 und 1640 errichtet, zum Gedenken an eine Frau, die als angebliche Hexe grausam zu Tode kam. Die Frau hieß Elisabeth Mann und lebte Ende des 17. Jahrhunderts in Görschlitz. Sie wurde von einer Familie angezeigt und der Hexerei bezichtigt. Die Leute hätten nicht schlafen können und beim Aufräumen ihres Bettes ein Säcklein mit Teufelskram im Stroh gefunden. Die Elisabeth Mann hatte zuvor in diesem Haus gewohnt. Man warf sie ins Gefängnis auf der Burg Bad Düben. Immer wieder beteuerte sie unter mehrmaliger Folter ihre Unschuld. An den Folgen dieses grausamen Martyriums verstarb sie am 6. November 1699. (Überliefert von Heimatforscher Willy Winkler).
http://www.laussig.de/inhalte/laussig/_inhalt/gemeinde/ortsteile/goerschlitz/geschichte

Lechlumer Holz

Lechlumer_Holz_Gedenktafel.jpg (135745 Byte)

Lechlumer Holz Gedenktafel

 

450px-RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG (108968 Byte)

Lechlumer Holz Gerichtsstätte (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG

Text:
Lechlumer Holz Gerichtsstätte
Unweit der Stadt Wolfenbüttel befanden sich zwei herzogliche Richtstätten, das "Lechlumer Holz" und der "Tollenstein".
http://www.denkmalpflege.bsl-ag.de/index.php?id=129
Am westlichen Rand des Lechlumer Holzes verlief die alte Heerstraße, die von Wolfenbüttel kommend über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig führte. Auf einer Kuppe über der Oker liegt hier die um 1600 erstmals historisch erwähnte Hauptrichtstätte des alten Fürstentums.

Leinstrand (Norwegen) Leinstrand_Monument_ Lisbet_Nypan.jpg (192079 Byte)

Monument of Lisbet Nypan at the Nypvang Primary School in Norway.
Lisbet Nypan (née Elisabeth Pedersdotter Kulgrandstad) (circa 1610 – September 1670) was an alleged Norwegian witch. As one of the most famous victims of the witch-hunts in her country, she was also the penultimate defendant to be executed for witchcraft in Norway. The case against Lisbet and her husband, Ole Nypan, is the only Norwegian witch-hunt described by Rossell Hope Robbins in his 1959 book, Encyclopedia of Witchcraft and Demonology.
Rossell Hope Robbins (1912-1990), Encyclopedia of Witchcraft and Demonology (New York: Crown Publishers, 1959)
Photos: Rune Blix Hagen
https://en.wikipedia.org/wiki/Lisbeth_Nypan

Leipzig

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Leipzig/ Großzschocher

Hartwig Hohnsbein: Rückkehr eines Folterers.
In: Ossietzky: Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft Vol. 19, No. 7 (2016), p. 234-236

Carpzovstraße: Im Jahre 2001 benannte die Stadt Leipzig eine Straße nach Benedikt Carpzov, die bis dahin den Namen des ermordeten kommunistischen Widerstandskämpfers Walter Heise getragen hatte. Benedikt Carpzov legitimierte die Folter, was in der Gerichtspraxis in Hexenprozessen zum Tod zahlloser Opfer beitrug.

In Leipzig wurden 1479-1730 Hexenverfolgungen durchgeführt: 24 Personen gerieten in Hexenprozesse, sechs wurden hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 531-538

Leisnig

 

Leisniger Hexenprozeß des Jahres 1615 und das tragische Schicksal der Meline Alber
http://www.familienarchiv-papsdorf.de/meline.htm

Lemgo

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lemgo
 

Lemgo 1976 Diskussion über Hexenbrunnen:

Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0001 dunkler 80.jpg (687201 Byte) Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0002 bearb.jpg (350993 Byte) 

Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0003 bearb.jpg (311743 Byte) Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0004 bearb.jpg (607516 Byte) Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0005 bearb.jpg (500183 Byte) Lemgo Hexenbrunnen April 1976_0006 bearb.jpg (465096 Byte)

Hexenprozess gegen
Witwe Starke 1599 Teil 1
Witwe Starke 1599 Teil 2
Witwe Starke 1599 Teil 3
(Hexenprozessakte mit Abschrift)

Hexenprozess gegen Gerdrut Pfiles 1592 (Hexenprozessakte mit Abschrift)

18.06.2012 Rat der Stadt Lemgo hat Opfer der Hexenprozesse rehabilitiert

Lemgo braucht Opfer der Hexenprozesse nicht zu rehabilitieren 24.12.11

Margarete Siekmann, in Lemgo wegen angeblicher Hexerei hingerichtet

Siekmann, Margarete, Lemgo

Rat soll angebliche "Hexe" rehabilitieren  08.05.2012
Nachkommen aus Bremerhaven wenden sich mit einem Antrag an die Stadt Lemgo

http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/lemgo/lemgo/5626143_Wo_die_Hexen_rehabilitiert_werden.html

Rampendahl, Maria   

Lemgo Denkmal für Maria Rampendahl an der Kirche St. Nicolai.jpg (156922 Byte)Lemgo Strasse Rampendahl.jpg (71696 Byte)

Die letzte als Hexe angeklagte Frau in Lemgo war Maria Rampendahl.
1994 wurde das Denkmal ("Stein des Anstoßes") auf dem Kirchplatz von St. Nicolai stellvertretend für alle Opfer der Lemgoer Hexenprozesse in der Nähe des Rathauses eingeweiht, geschaffen von der Lemgoer Künstlerin Ursula Ertz.
Inschrift: "ICH WERDE KEINEN FUSSBREIT WEICHEN" ZUR ERINNERUNG AN MARIA RAMPENDAHL 1645-1705
1681 DER HEXEREI ANGEKLAGT, WIDERSTAND SIE DER FOLTER. MIT IHRER ANKLAGE ENDETEN DIE HEXENPROZESSE IN DER STADT LEMGO, DENEN ÜBER 200 FRAUEN UND MÄNNER ZUM OPFER FIELEN. IHR NAME STEHT FÜR ALLE UNSCHULDIG VERFOLGTEN DIESER STADT, MAHNUNG UND ERMUTIGUNG FÜR UNS ALLE.

Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 59-65

Leonberg

 

Leonberg_Brunnen_Kepler_2.jpg (122350 Byte)

Leonberg Katharina Kepler Brunnen

Es findet sich am Brunnen und im Prospekt der Stadt kein Hinweis auf den Hexenprozess gegen Katharina Kepler.
(Foto Helga Beck)

Kepler, Katharina

Liesborn

 

Hexenprozesse

Lillhärdal Jämtland (Schweden)

Lillhärdal Jämtland, Sverige, Häxmonumentet (Gedenkstein)

Lillhaerdal_Jaemtland_Sweden.jpg (126774 Byte)

Hexendenkmal Lillhärdal Jämtland, Sweden. Gedenken an Stor-Märit aus Lillhärdal.
Mit freundlicher Genehmigung von Henry Jonasson, Lillhärdals Turistbyrå
Härjulfsväg 5, 840 80 Lillhärdal
The Witches of Lillhärdal
http://www.mynewsdesk.com/se/jamtland_harjedalen_turism/pressreleases/the-witches-of-lillhaerdal-140384

Lindau Maria Madlener Urteil.jpg (96417 Byte)

Lindau 1730 Urteil im Hexenprozess gegen Maria Madlener: Stadtarchiv Lindau, A III 57,7 (Reichsstädtische Akten)

Maria Madlener 1730 Hexenprozess

Lindheim

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Gemeinde Altenstadt
(Lindheim, Höchst a.d. Nidder und Rodenbach)

Lindheim Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Altenstadt_Lindheim Hexenturm.JPG (137496 Byte) Altenstadt_Lindheim_Hexenturm_Namen_Opfer_der_Hexenprozesse.jpg (90958 Byte)
Lindheim Hexenturm Tafel mit Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
(Fotos Hartmut Hegeler)

http://www.phm-se.com/Lindheim.htm
http://www.lindheim.de/geschichte/gesch2.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindheim#Hexenverfolgung
http://www.hstad-online.de/ausstellungen/online/webhexen/Hexenverfolgung/Tafel21/Tabelle2.htm

Lippstadt

Namen der Opfer der Hexenprozesse Lippstadt 

 

Einweihung des Anton Praetorius Weges am 7. Mai 2015 in Lippstadt durch Bürgermeister Sommer in Anwesenheit von Mitgliedern des Stadtrats, Vertretern des Evangelischen Kirchenkreises, Heimatverein und Bürgern.

Inauguration of a street name for Anton Praetorius in Lippstadt/ Germany on May 7th 2015. The plate is unrevealed by the Mayor, by Hartmut Hegeler, by Dr. Driller and by Mrs. Rentz. Present were members of the city council, the protestant superintendent and his deputy, Mrs. Dr. Becker of the archive of Lippstadt, members of the historical society of Lippstadt and citizens.

"Rat gibt Hexen die Ehre zurück"
Rat der Stadt Lippstadt beschließt am 23.2.15 Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse
(Artikel der Zeitung Patriot, Lippstadt) vom 26.2.2015 mit freundlicher Genehmigung von Chefredakteur Georg Böer vom 27.2.15).

Artikel vom 24. Februar 2015
Rat der Stadt Lippstadt erklärt die sozialethische Rehabilitierung
http://www.musikschule-lippstadt.de/KulturBlog/2015/02/einstimmiger-entschluss-ueber-verurteilte-hexen/

 

Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates in Lippstadt hat am 9.2.15 der Vorlage zur sozialethischen Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse zugestimmt und die Vorlage mit Empfehlung an den Rat für die Sitzung am 23.2.15 weitergeleitet.

Das öffentliche Wort des Evangelischen Kirchenkreises Soest (Ev. Kirche von Westfalen)

 zur Hexenverfolgung 20. November 2013

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Gottesdienstprogramm

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Fürbitten

Lippstadt 2013 Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse Namen der Opfer

 

Einweihung des Anton Praetorius Weges am 7. Mai 2015 in Lippstadt durch Bürgermeister Sommer in Anwesenheit von Mitgliedern des Stadtrats, Vertretern des Evangelischen Kirchenkreises, Heimatverein und Bürgern.
Foto Hartmut Hegeler

7 Anton Praetorius Weg Lippstadt 2015 Gruener Winkel.jpg (143150 Byte)

Lissendorf im Kreis Daun in der Eifel

Namen der Opfer der Hexenprozesse Lissendorf


Loccum Kloster

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum

Bericht über das Kloster Loccum und die Hexenprozesse. 18.12.2015 WESER-KURIER, Bremer Tageszeitungen

Evangelische Zeitung, Leserbrief 13.12.2015 von Dr. Jens Gundlach, zur Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum.

Evangelisch Lutherische Landeskirche Hannovers: soziale Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 18.9.2015

Evangelisch Lutherische Landeskirche Hannovers, Der Kirchensenat, 5. Mai 2015,
und Konvent des Klosters Loccum
befürworten "soziale Rehabilition" der Opfer der Hexenprozesse im Kloster Loccum

Rat der Stadt Rehburg-Loccum rehabilitiert Opfer der Loccumer Hexenprozesse 2013

Gesche-Köllars-Weg. Auf einer Holztafel ist der Weg zur ehemaligen Hinrichtungsstätte im Kloster Loccum nach der letzten Verurteilten der "Hexen"-Prozesse benannt worden.
24.02.2016
https://www.dieharke.de/Lokales/Suedkreis-9/43452/Nicht_mit_Ruhm_bekleckert.html

http://www.rehburg-loccum.de/magazin/artikel.php?artikel=798&type=&menuid=689&topmenu=8

 

Tafel Loccum Stiftskirche 20151205_130838 a.jpg (342985 Byte) Loccum Gesche Koellarsweg 2016.jpg (269955 Byte)

Links: Gedenktafel an der Außenwand der ehemaligen Frauenkapelle im Torhaus für die Opfer der Hexenprozesse Kloster Loccum.
Auf der Tafel sind die Namen der 29 Frauen und Männer zu lesen, die von 1581 bis 1660 als Hexen verurteilt und hingerichtet wurden. Die Kapelle diente damals als Schule und Gerichtssaal und war Schauplatz der Prozesse. 

Rechts: Kloster Loccum, Gesche Köllars Weg, 2016

vgl.:
https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2015/12/2015_12_03_2

Forderung des IBKA nach Rehabilitierung  der Opfer der Loccumer Hexenprozesse 2013 

Handzettel Plakat

Kloster Loccum Hexenprozesse – das Stiftsgericht ließ 33 Frauen hinrichten (1581-1661)
siehe Amos 5, 23-24 (Bibel)

loccum.jpg (130183 Byte)

Im Stiftsgebiet Loccum wurden im 17. Jahrhundert ca. 33 Menschen in Hexenprozessen hingerichtet. Mit 15 Frauen und fünf Männern entfällt der Löwenanteil der Angeklagten in den Hexenverfolgungen auf Personen mit Wiedensahler Gemeindezugehörigkeit. Quelle:Peter Beer: ''Hexenprozesse im Kloster und Klostergebiet Loccum'', Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens, Band 41, Göttingen 2007, S. 158-164 Eine besondere Rolle spielte dabei der evangelische Pastor Heinrich Rimphoff (1622 – 1638 Pfarrer in Wiedensahl).

Bild Zeitung 21.6.2013: Rehabilitierung  der Opfer der Loccumer Hexenprozesse:
Für Kloster-Abt Horst Hirschler (79) eine „Unverschämtheit“

Kritik an der Tagung Hexenprozesse
Evangelische Akademie Loccum am 22. Juni 2013
Veranstaltung: "der Zauberey sehr verdächtig, aber nicht überführt"

Evangelische Akademie Loccum Veranstaltung am 22. Juni 2013
Tagung "der Zauberey sehr verdächtig, aber nicht überführt".
Die Loccumer Hexenprozesse des 17. Jahrhunderts angesichts der Aktualität von Hexerei und Magie
Eine Veranstaltung im Rahmen des Toleranzjahres "Reformation und Toleranz" der Lutherdekade.
Tagungsprogramm 

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse des Klosters Loccum

Antrag auf Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse des Klosters Loccum an Evangelische Landeskirche Hannover und an das Kloster Loccum

Hexenprediger Heinrich Rimphoff,
Pfarrer in Wiedensahl (Kloster Loccum),
und sein Buch Drachenkönig

Loccum 850 -jähriges Jubiläum 2013 und die Hexenprozesse

Was hat das evangelische Kloster Loccum zur Bewältigung der Veranwortung an den Loccumer Hexenverfolgung zu bieten?

Hexenprozess gegen Gesche Köllers Loccum 1660

Wikipedia Artikel zu Gesche Köllers 1660

Pastor Heinrich Rimphoff - 
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Rimphoff

http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5879/

Werke:
Drachen-König/ Das ist: Warhafftige/ Deutliche/ Christliche/ und hochnothwendige Beschreybunge/ deß grawsamen/ hochvermaldeyten Hexen und Zauber Teuffels/ ..., Rinteln 1647.

Digitalisat der HAAB
http://ora-web.swkk.de/digimo_online/digimo.entry?source=digimo.Digitalisat_anzeigen&a_id=14256
VD17 23:282066F

TV Aufnahme zu Hexenprozesse Kloster Loccum 2013 a.jpg (142512 Byte)

Fernsehaufnahmen Hartmut Hegeler 2013 über die Hexenprozesse im Kloster Loccum mit Mareen Steinacker mit FAN Television

Longuich   

 

Longuich - Informationen der Kommune zum Erinnerungspunkt "Hexenwürfel" (pdf-Datei 3,5 MB).

Longuich dreht am "Hexenwürfel".

Longuich_Maximerhof_Hexenwuerfel_Einweihung_4.jpeg (226331 Byte)

Longuich. Alina Born, Weinkönigin der Ortsgemeinde (grünes Kleid) und Fabienne Reis (Weinkönigin der Verbandsgemeinde Schweich) bei der Aufstellung des "Hexenwürfels".

Longuich_Maximerhof_Hexenwuerfel_Einweihung.jpg (248761 Byte)

Longuich, Ortsbürgermeisterin Kathrin Schlöder (in roter Jacke) betrachtet den "Hexenwürfel"

Longuich_Maximerhof_Hexenwuerfel_Einweihung_3.JPG (345218 Byte)

Longuich Aufstellung "Hexenwürfel", Ansprache von Arnold Schmitt, Landtagsabgeordneter RLP und 1. Beigeordneter des Landkreises Trier-Saarburg.

Longuich_Maximerhof_Hexenwuerfel_Einweihung_2.JPG (319318 Byte)

Longuich Aufstellung "Hexenwürfel".

Longuich_Maximerhof_Hexenwuerfel_2017_04_30.jpg (377175 Byte)

Longuich Aufstellung eines "Hexenwürfels" am 30. April 2017 vor dem Eingang des Maximinerhofs in Longuich, einem Hofkomplex der früheren Reichsabtei St. Maximin in Trier.

Longuich im Landkreis Trier-Saarburg. Die Moselgemeinde arbeitet die Zeit der Hexenverfolgung auf. Am 30. April 2017 wird der neue Erinnerungspunkt vor dem Maximinerhof eröffnet.

Aufstellung eines "Hexenwürfels" vor dem Eingang des Maximinerhofs in Longuich, einem Hofkomplex der früheren Reichsabtei St. Maximin in Trier.
Link: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Longuich-dreht-am-Hexenwuerfel;art8128,4628290

Lüdinghausen

Luedinghausen Tafel.jpg (67086 Byte)

In Lüdinghausen erinnert am Haus Steverstr. 19 eine Gedenktafel an den "Hexenkolk" (wo in Hexenprozessen die Wasserprobe vollzogen wurde). Inschrift: Anno 1649 wurde hier am Hexenkolk Stina Jute aus Lünen als Hexe gerichtet und verbrannt.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen und Lippe, Unna, 2014, S. 66ff

In den erhaltenen Unterlagen zu dem Hexenprozess gegen Bernhard Schwarte sind Anlass, das Verfahren und die Hintergründe detailliert beschrieben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Schwarte
1624 wurden in in einer Prozesswelle in wenigen Monaten mindestens 20 Personen unter dem Verdacht der Hexerei hingerichtet, darunter Merge Dichte, Heidtmann aus Haltern am See und seine Frau. Wahrscheinlich lag die Zahl der Opfer wesentlich höher, da die Akten nur zu einem Teil erhalten sind.
(Ilona Tobüren-Bots, Hexenwahn in Lüdinghausen, In: Liane Schmitz, Zur Geschichte von Lüdinghausen und Seppenrade; mit Beitr. von Peter Ilisch u. Ilona Tobüren-Bots. Lüdinghausen, 2000, S. 228)

Lügde-Falkenhagen Kloster

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Lügde

Friedrich-von-Spee-Weg, 32676 Lügde Falkenhagen

Falkenhagen Friedrich Spee Denkmal.jpg (176371 Byte)

Lügde, Kloster Falkenhagen, Gedenkstein für Friedrich Spee von Langenfeld
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 93

M

nach oben

 

Malmö Schweden Sverige

Malmö Schweden Minnessten (Gedenkstein Hexenprozesse)

Minnessten_Garnisonsplanteringen_Malmo_Sverige.jpg (819472 Byte)

Malmö Schweden Minnessten (Gedenkstein Hexenprozesse)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/20/Minnessten%2C_Garnisonsplanteringen%2C_Malm%C3%B6.jpg

Markgrafschaft Baden

 

http://www.bad-bad.de/gesch/h_verfolgung.htm

Marl

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Marl

 

Marsberg

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Marsberg

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Marsberg-Canstein

Alexander Josef Freiherr von Elverfeldt: Vom schändlichen Laster der Zauberey. Hexenprozesse im Patrimonialgericht der Herrschaft Canstein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Canstein 2006

Marsberg Museum 80.jpg (108309 Byte) Marsberg Museum Gedenktafel 80.jpg (99034 Byte) 

Marsberg Museum Gedenkstätte für Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung (mit Hermann Runte, Vorstandsmitglied Förderverein) Fotos: Hartmut Hegeler

 

Marsberg Canstein

Gerta die Boltin 1656 Hexenprozess

Anna Schulten 1658 Hexenprozess

Mecklenburg (Gesamtregister Hexenprozesse)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Mecklenburg

Trina Schlorff Kirchgemeinde Hanstorf bei Bad Doberan http://web.archive.org/web/20160430170636/http://www.ende-genealogy.de/hexeschlorff.htm
Anna Gribbenis Amt Doberan http://web.archive.org/web/20160305185307/http://ende-genealogy.de/hexegribbenis.htm
Steffen Janecke Amt Doberan http://web.archive.org/web/20160315113046/http://www.ende-genealogy.de/hexerjanecke.htm
Mecklenburg (Gesamtregister Hexenprozesse) http://web.archive.org/web/20070423210032/http://www.ende-genealogy.de/hexenprozesse.htm

Mehmels Thüringen

Meiningen Thüringen

Menden (Westfalen)  

Menden

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Menden

Menden Poenigeturm.jpg (169464 Byte)Menden Geschichtsbrunnen.jpg (345151 Byte)Menden Bibliothek Dorte Hilleke.jpg (141362 Byte)Hexenschrein 32 Nagel.jpg (60442 Byte)

1. Menden Poenigeturm, Teil der Stadtbefestigung, früher Gefängnis
2. "Hexenverfolgung" auf dem Geschichtsbrunnen in Menden
3. Dorte Hilleke Bibliothek in Menden
4. Künstlerische Rezeption zum Andenken an die Hexenprozesse gegen Blesien Billi und Franz Hellmich von den Künstlerinnen Ulla Brockfeld und Dagmar Müller: Schreine aus Keramik und Goldschmiedekunst

Der Rat der Stadt Menden hat am 14.12.2011 beschlossen, die Opfer der Hexenprozesse zu rehabilitieren.
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 70-77

Hilleke, Dorte Hexenprozesse

Miltenberg Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Miltenberg, Bürgstadt, Eichenbühl, Höhendörfer Berndiel, Heppdiel, Schippach, Monbrunn, Wenschdorf

Minden

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Minden

 

Merz Mensch allein.jpg (199509 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz

http://www.k-peter-merz.de/
 

 

Mohelnice (Müglitz) Tschechien
Mohelnice (Müglitz) – Gedenktafel für Dekan Kryštof Lautner
siehe unter: Velké Losiny (deutsch: Groß Ullersdorf, Nordmähren) in Tschechien
Möhringen Stuttgart Moehringen Vaihingen Hexenprozesse
Möhringer Hexenweg
Mollis, Kanton Glarus (Schweiz) Göldi, Anna, die „letzte Hexe Europas“, Glarus (Schweiz)
Mora (Schweden) Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Mora, Schweden, in 1669
Names of the condemned of the witch trials in Mora, Sweden, in 1669

Mora witch trial (Wikipedia Artikel, abgerufen 13.2.2017)
https://en.wikipedia.org/wiki/Mora_witch_trial

Hexenprozess_Mora_Schweden_1670.jpg (381346 Byte)

Häxprocess i Mora 1670.
Hexenprozess in Mora 1670. Unknown contemporary artist.
The famous German illustration of the Mora witch trial, 1670. In the illustration, however, the condemned are executed by burning at the stake, which was a common execution method in witch trials in Germany, but did in fact not occur at the Mora witch trial.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:H%C3%A4xprocess_Mora_1670.jpg

http://libris.kb.se/bib/10601931

Inschrift:
Abbildung deß abscheulichen Hexenwercks und unerhörten Teufflischen verführung im Königreich Schweden, fürnemlich aber bey den Einwohnern deß Dorffs Mohra vorgangen. Im Jahr 1670
Mosbach Mosbach_Hexenturm_Gedenktafel.jpg (391004 Byte)

Gedenkstein am Hexenturm, 74821 Mosbach, Baden-Württemberg
Foto Steffen Epp, Mosbach

Inschrift des Steines:
Hier stand bis 1834 der Hexenturm, ein Turm der Stadtbefestigung. Hier erfuhren die Mosbacher Bürgerinnen Margaretha Halbgewachsen, Elisabetha Hermann, Otilia Ehret, unsagbares Leid, bevor sie am 5. Oktober 1629 als Hexen verurteilt, enthauptet und verbrannt wurden. Die Stadt Mosbach ehrt ihr Andenken an diesem Platz stellvertretend für alle Frauen, die in jener Zeit unschuldig gequält und getötet wurden, und mahnt die Lebenden zur Toleranz und Menschlichkeit.

Mühldorf

 

Straßenbenennung in Mühldorf am Inn. Maria-Pauer-Weg (Fußweg, Am Stadtwall/ Bahnhoffußweg)

Maria Pauer, 1749/1750 Hexenverbrennung, 

Stellungnahme von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zum Prozess um Maria Pauer vom 18.06.2009

Mülverstedt

 

 

Muelverstedt_Hexenstein.jpg (99352 Byte)

Mülverstedt Thüringen. Der Hexenstein am Mülverstedter Anger im Pavillion auf der Bühne wurde nach 1945 im Keller des ehemaligen Gutes der Herren von Hopffgarten gefunden.

http://www.muelverstedt.net/texte/seite.php?id=20150


Mülverstedter Hexenprozess

Münster

 

Greta Buenichmann Strasse Muenster.jpg (262410 Byte)Greta-Bünichmann-Straße in Münster (Foto von Roswitha Link)
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen und Lippe, Unna, 2014, S. 78 ff

Zwischen 1552 und 1646 fanden in der Bischofsstadt 29 Verfahren statt, die in Münster vom Rat durchgeführt wurden. 41 Menschen wurden angeklagt. Hingerichtet wurden ausschließlich Frauen: fünf "geständige Hexen" und eine weitere. Drei starben unter der Folter. Die Prozesse häuften sich in den Jahren 1627-1635. Alle hier wegen Hexerei Besagten gehörten den unteren Volksschichten an und waren Zugewanderte, denen das familiäre Schutzverhältnis fehlte.
Greta Bünichmann wurde am 23. Juni 1635 hingerichtet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_B%C3%BCnichmann

Buddenboems , Elsa  (1627) 

Münster

 

Bünichmann, Greta 

N

nach oben

 

Nassau-Siegen

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

Hexenprozesse in Nassau-Siegen

Nazza Mihla

In der Gemarkung der Nachbargemeinde Mihlas, Nazza, wurde 2004 durch Veranlassung des dortigen Burgvereins ein Gedenkstein für eine Hexenverbrennung errichtet.

Mihla_Lotzengrund.jpg (245265 Byte)

der "Hagerstein" im Lotzengrund. Foto: Rainer Lämmerhirt

Neuburg an der Donau

Quelle: http://www.neusob.de/

Neuerburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Neuerburg 

„Hexenliebe“ – Roman über Hexenverfolgung in Neuerburg

Neuerburger Stadtrat „rehabilitiert“ Opfer der Hexenverfolgung am 11. Juli 2016

Einweihung der Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung in Neuerburg am 11.06.16
Neuerburg Einweihung Gedenktafel 2016.jpg (297449 Byte)

Neuerburg Einweihung Gedenktafel 2016 (Foto von Martin Brunker)

Neuerburg Gedenkstein.jpg (283373 Byte)

Neuerburg Gedenkstein (Foto von Martin Brunker)

Neuerburg Gedenktafel 2016.jpg (229931 Byte)

Neuerburg Gedenktafel 2016 (Foto von Martin Brunker)

Neuerburger Hexenprozeß im Jahre 1632 gegen Frau Maria Lanker

Neukalen

Hexenprozesse im alten Neukalen

Neukalen Mecklenburg Vorpommern
 

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Neukalen

Neuss

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Neuss

Jonas, Hester  

Neustadt am Rübenberge

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Neustadt am Rübenberge
 

Hexenverfolgung in Neustadt am Rübenberge (Artikel aus Wikipedia)

Hexenverfolgung in Neustadt am Rübenberge (Wikipedia)

Neustadt am Ruebenberge Hexengedenktafel 1991.jpg (147631 Byte)

Neustadt am Rübenberge Hexengedenktafel 1991

http://www.ruebenberge.de/hexenverbrennung.html

Neustettin Max von Stojentin: Das Hexen- und Zauberwesen in Pommern bis zum Jahre 1637. In: Aus Pommerns Herzogstagen. Kulturgeschichtliche Bilder, Verlag Herrcke & Lebeling, Stettin 1902, S. 1–35
Hexenprozesse in Stettin/ Hexenverfolgung in Neustettin. Hexenprozess gegen Elisabeth von Doberschütz 1591

Niederscheld (Dillenburg)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Niederscheld (Dillenburg)

Niemegk/ Brandenburg Gedenktafel 1720.jpg (105320 Byte)

Gedenktafel Niemegk/ Brandenburg

Frauenorte Niemegk Belzig.jpg (320452 Byte) Frauenorte Niemegk Belzig Roesemann.jpg (247864 Byte)

„FrauenOrte im Land Brandenburg“. Gedenktafel für Hedwig Rösemann wurde als 17. Tafel am früheren Hinrichtungsplatz in Niemegk am 8. März 2012 enthüllt.
Frauenorte Niemegk Belzig Roesemann.jpg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/index.php?article_id=106 (Biographie)

Frauenorte Niemegk Belzig.jpg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/files/fo_bb_tafel_roesemann.pdf (Tafel Hedwig Rösemann)

Dr. Silke Kamp: Hexenverfolgungen in der Mark Brandenburg
Quelle: http://www.frauenorte-brandenburg.de/files/hexenverfolgungen_in_der_mark_brandenburg.pdf 

Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse Niemegk

Nieuwpoort Belgien

Heksenfeesten_Nieuwpoort_Jeanne_Panne.jpg (79457 Byte)

Nieuwpoort, Belgien, Jeanne Panne, Heksenfestival
https://nl.wikipedia.org/wiki/Jeanne_Panne_(persoon)
https://nl.wikipedia.org/wiki/Jeanne_Panne_(persoon)#/media/File:Heksenfeesten_Nieuwpoort_Jeanne_Panne.JPG

Nieuwpoort, Belgien, Jeanne Panne, Opfer der Hexenprozesse 1650.
In de eerste helft van de 17de eeuw, meer bepaald tussen 1602 en 1652 werden in Nieuwpoort niet minder dan 17 heksen, zowel mannen als vrouwen, op de brandstapel gebracht.
Heksenfestival: Om de drie jaar in Juli herdenkt de stad Nieuwpoort Jeanne Panne in een historische evocatie.

Nördlingen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Nördlingen
 

Noerdlingen_Maria_Holl_Strasse.jpg (107372 Byte)

Nördlingen, Maria-Holl-Straße.
Die Kronenwirtin Maria Holl (um 1549–1634) wurde 1594 nach 62 Folterungen aus der Haft entlassen.

Noerdlingen Brunnen.jpg (223384 Byte)

Nördlingen Brunnen „Der standhaften Maria Holl“ am Nördlinger Weinmarkt.

Noerdlingen Gedenktafel Holl.jpg (170004 Byte)
Nördlingen Gedenktafel Maria Holl

Holl, Maria  

Haider, Ursula; Getzler, Margaretha und Marb, Maria, Nördlingen

Merz Gesicht brennt.jpg (347633 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz
http://www.k-peter-merz.de/
 
 

Sonja Kinzler, Hexenprozesse in Nördlingen

North Berwick in East Lothian (Scotland)

Names of the accused persons of North Berwick witch trials 1590

North Berwick witch trials

Norwegen (und internationale Links)

 

TROLLDOM, HEKSER OG HEKSEPROSESSER - INTERNETTRESSURSER

De nordnorske hekseprosessene 1593-1695

Nümbrecht

Schloss Homburg Hexenprozesse 1631

Spreitgen, Gemeinde Nümbrecht. Hexenweiher

Nürnberg

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nürnberg

Carola_Singer_Dorndorff_Entwurf_Triptychon_Hexenwahn_1995a.jpg (94645 Byte)

Carola Singer-Dorndorff, Entwurf für ein Triptychon „Hexenwahn“ 1995
Faltblatt zum Gottesdienstverlauf 14. Oktober 1995 „Gedenkgottesdienst für die als Hexen verfemten Frauen in Franken“ in der Lorenzkirche in Nürnberg

Dorothea Flock 1630 Hexenprozess

O

nach oben

 

Obergünzburg Oberguenzburg_Gedenkstein_Kopfsaul.jpg (624728 Byte)

Obergünzburg, Gedenkstein an die „Kopfsaul“ des Halsgerichtes Kempten. Die letzte „Hexe“ von Obergünzburg, Anna Maria Egglin, musste am 22.10.1716 an dieser Stelle auf dem Scheiterhaufen ihr Leben lassen.
Inschrift: Hier stand bis 1813 die Kopfsaul des Halsgerichtes Obergünzburg. 1716 Hinrichtung der Hexe Anna Maria Egglin.
Foto: Ulrich Habich

Oberkirchen

 

Merz Mensch Gesicht Kreuz.jpg (152841 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz

http://www.k-peter-merz.de/
 

 

Teipel, Christine  

Oberkirchen  (Westfalen)         

 

Kerker.jpg (186234 Byte)Oberkirchen Tafeln Hexenprozesse.jpg (189759 Byte)

Tafeln zu den Hexenprozessen am "Hexenplatz" in Oberkirchen am "Wald-Skulpturen-Weg"
Eingang zum unterirdischen Kerker (Foto Michael Keuthen, Oberkirchen)
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 83-88

Hexenprozesse

Oberleinleiter

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Oberleinleiter

Obermarchtal 

Obermarchtal_Hochgericht_Tafela.jpg (199734 Byte)

Obermarchtal Naturerlebnispfad, 2008 Alb-Donau-Kreis BW
Auf rund 3,5 km vermittelt der Natur-Erlebnis-Pfad Obermarchtal vieles über Geschichte und Sagen. Hochgericht bei Obermarchtal: Aburteilung sogenannter Hexen. Drei Hexenverfolgungswellen nachgewiesen mit 65 Prozessen, 60 mit Todesurteilen.

Obernkirchen

In Obernkirchen wurden 1659 Hexenverfolgungen durchgeführt: Zwanzig Personen wurden zur Zeit von Philipp I. (Schaumburg-Lippe) in Hexenprozessen hingerichtet. Quelle:Gerhard Schormann: Hexenverfolgung in Schaumburg, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 45, Hildesheim 1973, S. 149-151

Obernburg

 

Hexenprozesse

Oberweis  bei Bitburg 

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Oberweis

http://www.oberweis.de/

Odenthal

Landespreis 2015 für eine Arbeit über Hexenverfolgung
Sven Jentzsch hat im Bonner Haus der Geschichte eine Auszeichnung erhalten. Der Lise-Meitner-Schüler hatte sich für einen Landespreis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten qualifiziert. "Durch das Feuer vom Leben zum Thodt gebracht", lautet der Titel seiner 60-seitigen Arbeit, in der er die soziale Stellung der Hexen am Beispiel von Odenthal beschreibt.

Sven Jentzsch: "Durch das Feuer vom Leben zum Thodt gebracht", Besondere Lernleistung Abitur Nordrhein-Westfalen, 2015

Odenthal: Tafel am Hexenbrunnen.
Foto: Hartmut Hegeler

Odenthal Tafel am Hexenbrunnen.jpg (327667 Byte)

Oederan

In Oederan sind 1529 in den Hexenverfolgungen sechs Verfahren wegen Hexerei und Zauberei belegt. Mindestens eine Frau wurde in den Hexenprozessen hingerichtet, einige Schicksale sind unbekannt. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 458-460.

Oepfershausen Thüringen

Oerlinghausen Lippe

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Oerlinghausen

Offenburg Offenburg_Gotter_Nes_Weg.jpg (68660 Byte)

Der Gotter-Nes-Weg: Agnes Gott, die 1629 trotz Folter auf dem Hacker-Stuhl nicht gestand. Dies bewirkte ein Umdenken bei den Ratsherren. Der Stadtrat benannte am 13. August 1951 eine neu entstandene Straße nach ihr.

Offenburg_Brunnen.jpg (105299 Byte)

Hexenbrunnen Narrenbrunnen, Hexen der Offenburger Hexenzunft, in der Zunftgasse, 1964 von Willi Dorn

Olpe Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Olpe
Olpe_Hexenturm_Tafel.jpg (175084 Byte)

Inschrift am Hexenturm in Olpe, am 25.4.2002 enthüllt
Die Tafel stammt von Karl-Heinz Klein aus Düsseldorf, finanziert von der Stadt und der Sparkasse Olpe
"Hexenturm" (25 m) Teil der Stadtbefestigung, 14. Jahrhundert. Um 1800 noch Küchen- oder Gefängnisturm genannt.
[Eigentümer:] Bis 1840 Stadt Olpe, 1840 - 1919 Gerlach, 1919 Katholische Kirchengemeinde, 1977 Stadt Olpe, 1927 Einrichtung eines Turmzimmers durch den KV-Philister-Zirkel "Hexenturm". Renovierung 1989/90

Anna Margaretha Schmidt (* 1684 in Wenden (Sauerland); † 24. Februar 1696 in Olpe), war das letzte Opfer der Hexenverfolgung in Olpe. Sie wurde im Alter von zwölf Jahren hingerichtet. (Wikipedia-Artikel, abgerufen 7.2.2017)

Orléans Frankreich Jeanne d’Arc (Johanna von Orléans), 1431 in Rouen als „Hexe“ verbrannt, 1456 posthum rehabilitiert.

Osnabrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Osnabrück

Osnabrueck_Axel_Gundrum_Erinnerungsstaette_Hexenwahn.jpg (99519 Byte)

Osnabrück. Axel Gundrum, Erinnerungsstätte „Hexenwahn“ in der Mühlenstraße, Nähe Hasestraße

Osnabrueck Rathaus.jpg (105971 Byte)
Rathaus: Der Rat der Stadt war für die Hexenprozesse in Osnabrück verantwortlich. Die lutherischen Bürgermeister Rudolf Hammacher (im 16. Jahrhundert) und Wilhelm Peltzer (im 17. Jahrhundert) leiteten massive Hexenprozesse ein. Im Rathaus ist ein Sitzungsraum nach der 1636 hingerichteten Anna Ameldung benannt und mit einer Infotafel über das Schicksal der Apotherkersfrau beschildert.

Osnabrueck Bucksturm.jpg (114366 Byte)
Der im 13. Jahrhundert an der Stadtmauer errichtete Bucksturm (oder auch Bocksturm)
diente im 16. und 17. Jahrhundert als Gefängnis und Folterkammer für angebliche Hexen und zeigt heute eine Ausstellung zur Hexenverfolgung in Osnabrück.

Osnabrueck Hexengang.jpg (137912 Byte)
Straße Hexengang

Einstimmig nahm 2012 der Rat der Stadt Osnabrück einen Antrag der FDP-Fraktion an, „die im Rahmen der sogenannten Hexenprozesse im Bereich der Stadt Osnabrück verurteilten Personen zu rehabilitieren“.

Osnabrueck Buergerbrunnen Hexen 1.jpg (263795 Byte)Osnabrueck Buergerbrunnen Hexen.jpg (227886 Byte)
Bürgerbrunnen vom Bildhauer Hans Gerd Ruwe auf dem Platz des Westfälischen Friedens, der in Bronze gegossen die Geschichte der Stadt erzählt.
Fotos: Hartmut Hegeler

http://www.noz.de/deutschland-welt/.....verurteilte-straftater-manche-werden-rehabilitiert

Österreich

Original-Protokolle von Hexen- und Hexer-Prozessen in Österreich und Slowenien

Ostrau

In Ostrau wurde 1689 eine Hexenverfolgung durchgeführt. Anna Maria, Witwe vom Drescher Nicol Braune, geriet in einen Hexenprozess und wurde verbrannt. Dies war das letzte bekannte vollstreckte Todesurteil mit Feuer für Zauberei in Kursachsen. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 482

P

nach oben

 

Paderborn

Paderborn Denkmal Friedrich Spee.jpg (141015 Byte)

Denkmal Friedrich Spee, in der Straße "Kamp"
Foto: Hartmut Hegeler

Rainer Decker: Paderborn - Hexenverfolgungen, in: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, in:
https://www.historicum.net/purl/jd/

Penig In Penig sind 1542-1558 in Hexenverfolgungen zwei Verfahren wegen Hexerei und Zauberei belegt. Eine Frau wurde in den Hexenprozessen hingerichtet, ein Schicksal ist unbekannt. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 556.

Peine

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Peine

Spee Tafel.jpg (145796 Byte)

Die Gedenktafel für Friedrich Spee - aus schwarzem Marmor mit goldenen Lettern - befindet sich an der Fassade des Hauses Am Markt 22/23. Angebracht wurde die Tafel am 18. Februar 1909, den Anstoß dazu gaben laut Zeitungsmeldung "die katholischen Frauen in Peine".
Im Oktober 1628 bekam Spee den Auftrag, in Peine die Rekatholisierung durchzusetzen. Die Peiner Bürger wurden vor die Wahl gestellt, die Stadt zu verlassen oder den katholischen Glauben anzunehmen. Es wird vermutet, dass dies der Anlass für den Angriff auf Spee 1629 war, bei dem er schwer verletzt wurde.

Friedrich-Spee-Haus, katholische Kirchengemeinde, Schloßstr. 10, Peine
http://www.myheimat.de/peine/kultur/das-friedrich-spee-haus-das-gemeindehaus-der-kirchengemeinde-zu-den-heiligen-engeln-m1674397,1948026.html
http://www.literaturatlas.de/~ld6/bilder/speehaus1g.jpg

Peine Hexendenkmal Ute Best.jpg (119080 Byte) Peine Hexendenkmal Ute Best 1.jpg (88042 Byte)
Installation "Hexenbaum" 2004 auf der Wiese vor dem Kreishaus. Künstlerin: Ute Best im Auftrag des Frauenbüros des Landkreises
Veranstaltungsreihe und Rede der Gleichstellungsbeauftragten Silke Tödter, Landkreis Peine. 12.11.2004

Peine neues Hexendenkmal Ute Best a.jpg (305343 Byte)
Das neue Hexendenkmal von Ute Best 2009, weil der Hexenbaum wie geplant morsch war.
Hexenverfolgung im Landkreis Peine. Dokumentation einer Veranstaltungsreihe. Hrsg.: Silke Tödter, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Peine. Helga Abel, Frauenbeauftragte der Gemeinde Vechelde, Peine 2006
http://www.utebest.de/installationen.htm
http://www.utebest.de/fotos/pentagramm.jpg

Penzlin 

Penzlin Bürgermeister Anregung Rehabilitierung  2013 

Petersaurach

Margarete Bucklin, Petersaurach

Petershagen Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Petershagen Petershagen Anweisung über die Bezahlung des Scharfrichters bei Zaubereiprozessen 1631

Pinneberg

- Amt Pinneberg

Hexenprozessakte Beken Welings 1600

- Heden bei Barmstett

Postfeld (Schleswig-Holstein)

Postfeld /Schleswig-Holstein Namen der Opfer von Hexenverfolgung/ Hexenprozessen

Pottenstein Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Pottenstein

Prestoungrange / Dolphinstoun (Schottland)

2004 Grant of an Absolute Pardon to those convicted of ‘conjuration or sorcery’ in and from the jurisdiction of the Barons Courts of Prestoungrange and Dolphinstoun constituting the capital offence of witchcraft before enactment of The Witchcraft Act 1735
Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Prestoungrange / Dolphinstoun
http://www.prestoungrange.org/core-files/archive/trinity_session/06_absolute_pardon_for_witches.pdf

Prösels. Schloss Prösels bei Völs, Bozen (Südtirol Italien)

Voels_Hexendenkmal_Italien.jpg (188595 Byte)

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien
Foto: Tourismusverband Eisacktal

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien

Püchau

 

http://www.machern.com/puechau/hexenproz.htm
Püchauer Hexenprozeß im Jahre 1662

R

nach oben

 

Rastatt

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Rastatt

Rathenow-Semlin

Rathenow_Semlin_Butterhexe_Anna_ Rahns_Denkmal_2002.jpg (463481 Byte)

2002 Denkmal und Gedenktafel in Rathenow-Semlin: Der Ortsbürgermeister Alfred Mantau und der Ortsbeirat erklären die Verfolgung der Anna Rahns 1672 (genannt "Butterhexe") zu Unrecht und enthüllen am 27. Juli 2002 das Denkmal in Semlin
auf dem Dorfplatz, das der Grützer Künstler Volker Roth († 2008) gestaltete.

Rathenow_Semlin_Butterhexe_Anna_ Rahns_Gedenktafel_2002a.jpg (166839 Byte)

1672 Anna Rahns, die Frau von Kasper Roppien, wurde beschuldigt, einem Leineweber aus Ferchesar, namens Andreas Dielass, ein halbes Pfund Butter verkauft zu haben, welches mit Haaren und Wolle verunreinigt war.
Dieser soll die Butter seinem Freund Hans Schönemann überlassen haben. Sie stritt vor Gericht alles ab, sie habe nur Salz in die Butter getan. Der Teufel oder einer, der Ihr nicht gut wäre, hätte wohl die Hand im Spiel und ihr die Butter verfälscht.
Vgl. Heike Brett und Martin Keune: ''Anna Rahns''. Semliner Hefte 7, Semlin 2012

Ratzeburg

Namen der Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse im Land Ratzeburg

Ravensburg Ravensburg_Ausstellung_2017.jpg (146670 Byte)

Ravensburg Ausstellung Hexenprozesse 2017

Reckenberg 

Hexenverfolgung. Paderborn, Rietberg und Reckenberg 1657-1660

http://www.bid-owl.de/explorer/ViewDocument/212684/

http://www.bid-owl.de/explorer/ViewDocument/212683/

Recklinghausen

Namen der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung Recklinghausen

Recklinghausen_Vestisches_Museum.jpg (311374 Byte) Recklinghausen_Hexenprozessakte_Trine_Plumpe_1650.jpg (379496 Byte)

Recklinghausen Vestisches Museum, Namen der Opfer der Hexenprozesse und Prozessakte
Recklinghausen Hexenprozessakte Trine Plumpe 1650

Merz Menschenmenge.jpg (196579 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz

http://www.k-peter-merz.de/
 

 

Hexenverfolgung im Vest Recklinghausen
Hexenprozess gegen Anna Spiekermann 1706

Hexenprozesse 

Regensburg Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung im Bistum Regensburg und Fälle aus Bayern
Rehburg-Loccum Rat der Stadt Rehburg-Loccum rehabilitiert Opfer der Loccumer Hexenprozesse 2013

Rehna Mecklenburg-Vorpommern

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Rehna Mecklenburg-Vorpommern

Rehna, Mecklenburg-Vorpommern, Brunnen und Gedicht zu Trina Kiels, 1669
Reifenberg Hexen-Prozess im Jahre 1611/1614 in Reifenberg (Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz)
Rennerod Rennerod_Gedenkstein_Hexenbaum_Tafel.jpg (528712 Byte)

Rennerod Gedenkstein mit einer Tafel zur Erinnerung an den "Hexenbaum"

Reutlingen BW Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Reutlingen BW

Rheda-Wiedenbrück

s.a. Wiedenbrück

Rheda Gogericht 1556, Verurteilung der Roenbergesche vnd Barckeysche to Hersebroch
Archiv Rheda, Bestand Rha.E.I, Signatur Rh.6, Altes Gerichtsbuch 1565-1572

Rheinbach

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Rheinbach / Flerzheim

Rheinbach 2012 Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse

Lirtzen, Hilger

Die Schweigelstraße in Rheinbach erinnert an den Hexenprozess gegen den 70-jährigen Dr. Andreas Schweigel (Schwegeler). Er gehörte zu den wenigen Angeklagten, die trotz schmerzlicher Tortur kein Geständnis ablegten. Er verstarb nach der Folter 1636.
(Foto: Rainer Themann, Stadt Rheinbach)

Schweigelstr.  Rheinbach.jpg (164346 Byte)

Rheinland

 

http://www.thomas-p-becker.de/TPB/Geschichte/gesch_inhalt.htm

Rhens

Rhens Namen der Opfer der Hexenprozesse Hexenverfolgung

Stadt Rhens Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse

Hexenprozess Rhens Margarethe Altenhofen Wikipedia Artikel (abgerufen am 7.1.2017)

Hexenprozesse Rhens

Hexenprozesse Rhens. Archivalien im Landeshauptarchiv Koblenz

Hexenverfolgungen in Rhens
Buch von Wolfgang Scherhag “Grausamkeit und Aberglaube”.
Der Roman erzählt das Schicksal von Margareta Aldenhoven, Frau des damaligen Rhenser Bürgermeisters und eine von zehn Frauen, die in Rhens/Rhein (bei Koblenz) Mitte des 17. Jahrhunderts der Hexerei angeklagt und bis auf eine dem Feuertod übergeben wurden. Die Geschichte basiert auf wahren Gegebenheiten und ist weitgehend authentisch.

Ribe/ Dänemark

 

Ribe_Soenderportsgade_Maren_Spliids.jpg (219584 Byte) Ribe_Soenderportsgade_Maren_Spliids_hus.jpg (361937 Byte)

An der Ecke der Straßen Sønderportsgade und Bispegade liegt das Haus, in dem Schneider Laurids Spliid wohnte. Eine Tafel erinnert an seine Frau Maren Spliid, die der Hexerei angeklagt wurde. Die Inschrift lautet auf Deutsch: Hier lebte der Schneider Laurids Splid, dessen arme Frau Maren verbrannt wurde wegen Hexerei am 9. November 1641 auf dem Galgebakken (auf dem Galgenhügel) nahe Ribe. Maren war eines der letzten und das wohl bekannteste dänische Opfer der Hexenverfolgungen.
In der Zeit von 1572 bis 1652 gab es in Ribe 22 Hexenprozesse. 18 wurden angeklagt, und 11 wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die erste verurteilte war Johanne Christensdatter Rygge in 1572, die auf einem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Als Anna Bruds am 7. April 1652 verbrannt wurde, war sie die Letzte.
Die Museen aus Südwestjütland planen derzeitig ein Hexenmuseum im „Quedens Gaard“ (Gelbes Gebäude an der Ecke Sortebrødregade und Overdammen, bis zum Kølholtslippe).

Haus des Schneiders Laurids Splid mit Gedenktafel (Foto Gudrun Rishede)
http://www.danhostel-ribe.dk/startseite/1000-jahre-geschichte/maren-spliid-die-hexe.html
http://www.danhostel-ribe.dk/maren-spliid-heksen
http://www.danhostel-ribe.dk/en/maren-spliid-witch


Quellenangaben per Email vom 5.1.2008 durch Gudrun Rishede:
John Andersen, Torben Andersen, Thomas Wad: Heksenes historie (Geschichte der Hexen)
Gretelise Holm, Maren Splids - En heks fra Ribe (Maren Splids - Eine Hexe aus Ribe)
David Grønlund, Historisk Efterretning om de i Ribe By for hekseri forfulgte og brændte Mennesker (Historische Information über die Personen in der Stadt Ribe, die wegen Hexerei verfolgt und verbrannt worden).

Quellen:
1. David Grønlund: Historisk Efterretning om de i Ribe By for hekseri forfulgte og
brændte Mennesker. 1780.
2. Louise Nyholm Kallestrup: ”Svoren til Ild og Brand for hendes Trolddomsgerninger” – glimt af en svunden forestillingsverden i trolddomsprocesserne i Ribe i begyndelsen af det 17. århundrede. By, marsk og geest nr. 21. 2009
3. Weekendavisen 5. dec. 2008. Jane Benarroch: Heksetro. Spar os for Guds vrede.
4. Louise Nyholm Kallestrup: Trolddomsforfølgelser. Ribe Bys Historie 2.
1520-1850. s. 294-305
5. Ole Degn: Rig og fattig i Ribe. 1981
6. Gretelise Holm: Maren Splids - En heks fra Ribe
7. Torben Bramming: Heksenes by. Ribes hekseforfølgelser 1572-1652, 2011.

über die Hexe Maren Splids
http://www.danhostel-ribe.dk/startseite/1000-jahre-geschichte/maren-spliid-die-hexe.html

Rietberg

Hexenverfolgung. Paderborn, Rietberg und Reckenberg 1657-1660

http://www.bid-owl.de/explorer/ViewDocument/212684/

http://www.bid-owl.de/explorer/ViewDocument/212683/

Rila Monastery church, Bulgarien

Bulgaria_Rila_Monastery_wall_painting.jpg (236217 Byte)

Rila Monastery church, Bulgarien, Painting on the outer wall
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Rila_Monastery_wall_painting.jpg#/media/File:Rila_Monastery_wall_painting.jpg

Inscription in the middle right, below the horizontal line:
Словѣньскъ (Old Church Slavonic):
Магє́сницытє и҆ вражали́цытє са дѧ́волски слугѝ, за това̀ и҆ дѧ́волъ-о
мно́госє ра́дува, ска́ча, и҆ и҆гра́є, прє̀дъ о҆ніѧ, що и́дат прѝ нѝ, и҆ това̀
що запоѧ́ват, и҆ що захра́нуват, о҆но̀ є̀ дѧ́волски гнусотіи коѝ о҆ста́вѧт
б҃га, зако́нъ-а, и҆ цє́рквата, и҆ хо́дaт при вражали́цытє о҆нѝ нє
са̀ б҃жїѝ, но дѧ́волски слугѝ..

English:
Magicians and healers are servants of the devil. That's why the devil
rejoices greatly, jumps around, and dances in front of people who come to them. And what
they [the healers] give them to drink and eat is devils' filth. Those who abandon
God, the laws, and the church, and go to the healers, are
servants not of God, but of the devil.

Rinderbügen/ Hessen

 

Hexenprozess gegen Frauen aus Rinderbügen/ Hessen  

Ringelai

 

Hexenprozess von Fürsteneck (Ringelai)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozess_von_Fürsteneck

Rinteln Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Rinteln

 

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Rinteln (mit weiteren Quellen)

Rinteln St. Nikolai Kirche Grabstein für Stadtprediger Daniel Wilhelmi (1623 - 1689)

Hermann Goehausen (1593-1632) war Jurist und Professor der Rechtswissenschaft der Universität Rinteln. Er wurde als Hexentheoretiker bekannt und war Verfasser des Processus juridicus contra sagas et veneficos, des bedeutendsten Buches über die Hexenlehre des 17. Jahrhunderts.

Universität Rinteln, Engelbert Wippermann (um 1630-1687) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Jurist, Geheimer Rat und Professor.

Rinteln Daniel Wilhelmi (1623-1689), lutherischer Prediger in der Kirche St. Nicolai, Beichtvater von Angeklagten in Hexenprozessen. Im Auftrag des Peinlichen Halsgerichtes besuchte Magister Daniel Wilhelmi die Angeklagten der Hexenprozesse mit dem Auftrag, ein Geständnis zu erreichen. Magister Wilhelmi konnte sich rühmen, immer ein Geständnis zu erlangen, speziell von Angeklagten, die bisher der Folter widerstanden hatten.

Rinteln_Stadtrat_Rehabilitierung_2017.jpg (91861 Byte)

Rinteln Stadtrat 8.9.2017 Beschluss zur Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung und zu einem Gedenkstein.

Rinteln: Im Namen des Teufels die rote Kuh ihres Sohnes vergiftet. Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse vorgeschlagen zum Reformationsjubiläum

Rinteln_Hexenflamme_Eg_Witt.jpg (560117 Byte)

"Hexenflamme" von Eg Witt, Entwurf für ein Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Rinteln

Hexen-Mahnmal mitten in Rinteln?

Feuerflamme_Eg_Witt_Entwurf_2010.jpg (284900 Byte)
"Hexenflamme" Rinteln Wallgasse, Entwurf des Rintelner Künstlers Eg Witt, 2010

Rippershausen-Solz Thüringen

Rochlitz

In Rochlitz sind 1556-1608 in Hexenverfolgungen drei Verfahren wegen Hexerei und Zauberei belegt. Ein Mann wurde in einem Hexenprozess hingerichtet, zwei Schicksale sind unbekannt. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 561.

Roermond Niederlande

Hexenprozesse Hexenverfolgung Roermond Niederlande

Rohrsheim, Sachsen-Anhalt

Rohrsheim_Altar_Rueckseite_Inschrift_Ausschnitt.jpg (210478 Byte)

Rohrsheim, Sachsen-Anhalt, St.Matthäus und St.Markus-Kirche
Inschrift auf der Rückseite des Altars: Liste der Pastoren:
"Andreas Lauch, Blancoburgensis, 1597. a Venefica Rohrsheimensi extinctus 1603."
Rohrsheimer Prediger Andreas Lauch, gestorben 1603, "von einer Hexe zu Tode gehext"
Foto: Maik Birkholz

Rosenfeld BW

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Rosenfeld BW

Rot am See BW

Rot am See war 1596 von Hexenverfolgung betroffen. Magdalena Ludwig geriet in einen Hexenprozess, gestand aber trotz Folter nicht und wurde freigelassen.

Quelle: Kleefeld, Traudl: Zusammenstellung der aufgefundenen Hexenverfahren im Bereich des Margraftums Ansbach in: Gräser, Hans, Kleefeld, Traudl und Stepper Gernot: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim (Mittelfränkische Studien, Band 15 und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken, Band 19) Ansbach 2001, S. 424-433

Rottweil

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Rottweil

Gemeinderat der Stadt Rottweil Rehabilitierung der Opfer der Hexenverfolgung 15.04.2015

Der Rat der Stadt Rottweil hat am 15. April 2015 einen Beschluss zur sozialethisch-moralischen Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse gefasst.

Rougemont Castle in Exeter, Devon

Rougemont_Castle_Exeter_Devon_Witchplaque.jpg (171386 Byte)

The Trial of the Bideford Witches, 1682
Susanna Edwards was the first to be hanged, followed by Mary Trembles. When Temperence Lloyd mounted the scaffold she was observed to be apparently unconcerned about her impending death. The sheriff of the county questioned her whether she believed in Jesus Christ, to which Lloyd replied simply: ‘Yes, and I pray Jesus Christ to pardon all my sins’.
A plaque commemorating the tragic deaths of the Bideford witches can be viewed today on the wall of Rougemont Castle in Exeter.
Photo: https://en.wikipedia.org/wiki/Bideford_witch_trial#/media/File:Witchplaque.JPG
Bideford witch trial: https://en.wikipedia.org/wiki/Bideford_witch_trial
Armbruster, Caroline (2016). "Alice Molland (d.1685)". In Levin, Carole; et al. A Biographical Encyclopedia of Early Modern Englishwomen: Exemplary Lives: 1500—1650. Routledge. p. 334.

Rüthen (Langenstraße-Heddinghausen)

Katharina Leendertse: "Frauen an Schandpfählen", erschienen in: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 55-58

Ruethen_Langenstrasse_Skulptur_Frauen_an_Schandpfaehlen.jpg (556901 Byte)

"Frauen an Schandpfählen" (Bildhauer: Bernhard Kleinhans, 1998; Sign. BERNHARD 1996 [450 / 290 / 90 cm]. Foto: Andrea Brockmann). An Hexenprozesse in Langenstraße erinnert die Skulpturengruppe „Frauen an Schandpfählen“. 2001 vor dem Museum Abtei Liesborn, Ausstellung: „Hexenverfolgung im Kreis Warendorf im 16. und 17. Jahrhundert“, jetzt im Garten von Maria Kleinhans in Sendenhorst. Die Kreuzigungsgruppe schuf der Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans.
An drei Pfählen hängen drei Frauen. Über den Köpfen der Frauen ist jeweils ein Schild mit dem Namen und dem Todesdatum befestigt:
Engela Borris † 11.10. 1652
Ursula Happe † 1652 (Urahnin des Künstlers)
Gertrud Grewen † 1652

Rüthen (Westfalen)  

Rüthen

 

Ruethen_Denkmal_Hexenturm_Tafel_Rehabilitierung_Hexen.jpg (165760 Byte)

Rüthen Denkmal Hexenturm Tafel - Rehabilitierung der zu Unrecht verurteilten Hexen und Zauberer

Ruethen_Judenhagen_Tafel.jpg (341170 Byte) Ruethen_Judenhagen_Graeber.jpg (287115 Byte)

Rüthen Judenhagen Tafel und Gräber

Ruethen Hexenturm Bronzeplastik Friedrich Spee.jpg (165976 Byte)

Rüthen Hexenturm Bronzerelief von 1991 vom Bildhauer Bert Gerresheim erinnert an Friedrich Spee und den Hirschberger Landpfarrer Michael Stappert
Foto: Hartmut Hegeler

Happen, Freunnd    

Adrian, Grete, Rüthen

Runkel Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Runkel, Villmar

S

nach oben

 

1456048_777812678911360_1068568704_n.jpg (56715 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz http://www.k-peter-merz.de/

Sachsen-Anhalt

 

http://www.frauenorte.net/html/sound/hexensound.htm

http://archive.today/ksWd8

Salem (USA)

Salem_Witch_Museum_Wikipedia.jpg (126292 Byte)

Museum Hexenprozesse in Salem, USA Salem Witch Trials Memorial

Salsomaggiore Terme (Italien)

Salsomaggiore Terme 450px-Lastrega_Marzaroli.jpg (111057 Byte)

"La strega" (The witch), statue by Cristoforo Marzaroli - Salsomaggiore Terme (Italy)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lastrega_Marzaroli.jpg

Salzburg (Österreich)

Salzburg Hexenprozesse

Am 18. Juni 2009 gab der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zum Hexenprozess gegen Maria Pauer eine Stellungnahme ab, in der er die Verurteilung als "Justizmord" und "entsetzliches Verbrechen" bezeichnete und "Gott und die Menschen um Vergebung für diese Gräueltat" bat.
Wortlaut der Stellungnahme des Erzbischofs:
http://www.anton-praetorius.de/opfer/orte.htm#Stellungnahme

Sauerland 

 

Hexenverfolgung im Sauerland während des Dreißigjährigen Krieges

Schaffhausen (Schweiz)  

 

http://www.sh-web.ch/stadtarchiv/uploads/media/Hexenprozesse-Stein-am-Rhein.pdf

Schaumburg

Namen der Opfer der Hexenverfolgung Schaumburg

Hexen- und Teufelsdarstellungen aus Kirchen in Großenwieden, Kathrinhagen und Hülsede (Grafschaft Schaumburg)

Orte: Börstel, Oldendorf, Beckedorf, Rohden, Bokeloh, Tallensen, Helsinghausen, Hoenhorst, Niedernwöhren, Lüdersfeld, Großenheidorn, Groß-Nenndorf, Riepen, Horsten, Blyinghausen, Algesdorf, Grove, Eimbeckhausen, Wickbolsen, Höfingen, Zersen, Deckbergen, Kohlenstedt, Engern, Großenwieden, Ostendorf, Obernkirchen, Volksdorf, Pohle, Soldorf, Beckedorf.
aus den Ämtern: Bokeloh, Bückeburg, Hagenburg, Lauenau, Rodenberg, Schaumburg, Sachsenhagen, Stadthagen.

Amt Bückeburg

Amt Bückeburg 1567 Hexenprozessakte Alheit Engelking und Gesschen Nortzelen

Amt Rodenberg

Hexenprozessakte Cordtt Pipenbrinck Freilassung in Bürgen Hand 1581

Hexenprozessakte Tileken Brüggemanns Ehefrau 1581

Amt Rodenberg Hexenprozessakte Grettke Kichelmans Untersuchung wegen Zauberei 1573

Amt Rodenberg Heinrich Tatichs Ehefrau  Untersuchung Hexenprozessakte

Amt Schaumburg

Verzauberung des Bastardsohnes des Jobst von Haus zu Oldendorf 1558

Schaumburg Hexenprozessakte 1560 Die olde Dieckmansche aus Rode ca. 15607

Die Cattersche aus Oldendorf Geständnisänderung 1559

Hexenprozessakte Catrina Ruische und ihre Tochter 1588

Gutachten der Leipziger Fakultät für Metchen Richardes und Alheit Schwartekops 1568

 

Amt Stadthagen

Anzeige gegen Bartold Möllers Frau aus Lüdersfeld 1602 Hexenverfolgung/ Hexenprozess

Anneken Rohrkosten Schreiben der Juristischen Fakultät Rostock 1580

Stadthagen Alheit Meigers Hexenprozessakte (Nachbarort Probshagen erwähnt)

Rat der Stadt Minden bittet Stadthagen um Amtshilfe bei Scharfrichter 1565

Bestallung des Scharfrichters Lorentz Reutzhausen im Amt Stadthagen 1596

Stadthagen Hexenprozessakte Ehefrau des Beneken Krullen

Hexenprozessakte Margarete Schwers Volksdorf 1631
Teil 1 und  Teil 2

Stadthagen 1656 Hexenprozessakte Agaeten Plürmers Hans Richmans Witwe

Stadthagen Hexenprozessakte Metten Wilhelms (Datei 1) (Datei 2)

Stadthagen Hexenprozessakte Die Hardekopsche 1606 (Datei 1) (Datei 2)

Hexenprozess Focksche 1587 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Hexenprozess Alheit Monneking 1598 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Hexenprozess Die blomsche (Hexenprozessakte mit Abschrift)

Stadthagen Hexenprozessakte Salgelske 1570

Hexenprozess die Buntrocksche 1599 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)
Teil 1


Hexenprozess die Buntrocksche 1599 Stadthagen (Hexenprozessakte mit Abschrift)
Teil 2

 

Schieder-Schwalenberg Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wöbbel, Schieder-Schwalenberg
Schlangen / NRW

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015 

Zeitungsberichte
Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung durch den Rat der Gemeinde Schlangen am 1.10.2015

Schleswig

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig, zusammengestellt von Jens Nielsen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Angeln Landschaft bei Schleswig

Schleswig Gedenkfeier.jpg (97879 Byte)

Gedenkfeier 21.11.2014

Kirche und Stadt Schleswig erinnern im Gedenkgottesdienst an verbrannte Hexen 21.11.2014

Schleswig (Stadt) Gottesdienst für die Opfer der Hexenverfolgung, Domgemeinde, 21. November 2014
Arbeitskreis Hexenprozesse Schleswig

Schleswig (Stadt) Gedenkfeier für die Opfer der Hexenprozesse 21. November 2014 Bürgermeister und Domgemeinde

http://www.schleswiger-dom.de/termine/icalrepeat.detail/2014/11/21/4714/-/gottesdienst-zur-rehabilitierung-der-als-hexenverurteilten-frauen-in-schleswig-lasch-pittkowski

Schleswig-Holstein

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig-Holstein


Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schleswig-Holstein (XLS)
 

Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein

http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/hexen.htm

Schmallenberg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schmallenberg

Schmallenberg Hof Teipel 1807 a.jpg (127311 Byte)

Schmallenberg Hof Teipel von 1807

Schieferbergbau- und Heimatmuseum Schmallenberg.jpg (55849 Byte)Ausstellung "Hexen - Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland",
Schieferbergbau- und Heimatmuseum, Schmallenberg-Holthausen

Schönebeck/ Sachsen-Anhalt

Schönebeck/ Sachsen-Anhalt Ökumenischer Gottesdienst 22.11.2000 für die Opfer der Hexenverfolgung

Schönberg Tschechien

Namensliste Opfer der Hexenprozesse Ullersdorf Schönberg Tschechien

Schönerstadt

In Schönerstadt wurden 1529 Hexenverfolgungen durchgeführt: Zwei Frauen gerieten in Hexenprozesse und starben in der Folter. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 459f

Schongau

Schandsäul für Schongau. Nach der Hinrichtung von 63 Frauen in der Herrschaft Schongau als vermeintliche Hexen plante man 1594 ein Denkmal, ein ewige Merckhsäul, Zaichen und Gedechtnuß, das der erfolgreichen Obrigkeit zum Ruhm, den Vorbeireisenden aber zur Abschreckung dienen sollte. Wolfgang Behringer (Hg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, 2. Aufl., München 1993, 227f.

Schongau_Eroeffnung_des_Rosenartens_2015.jpeg (118964 Byte) Schongau_Eroeffnung_des_Rosenartens_2015a.jpeg (119240 Byte)

Hexen-Gedenkstätte in Schongau. Initiatorin und Stadträtin Bettina Buresch. Rosen für die 63 Opfer: 63 Rosenstöcke in 3 Beeten, versehen mit Messingschildern mit den Namen der Opfer, weisen auf das Unrecht hin, das diesen Frauen angetan wurde.

Rath Her, Großer Hexenproceß zu Schongau von 1589 bis 1592: Aus dem Originalacten geschichtlich dargestellt. (Aus dem Oberbayer. Arch. Bd. XI. Hft. 3. bes. abgedruckt.), München 1850

Schüllerer Gegend

 

Chronik der Hexenprozesse aus der Schüllerer Gegend

http://www.datapoint-blum.de/Chronik_PDF/Chronik_der_Hexenprozesse.pdf

Schwabach

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schwabach

Schwabach Bodenplatte.jpg (133664 Byte)

In Schwabach initiierte die Schwabacher Frauenkommission ein Gedenken an eine Marmorplatte zwischen dem Rathaus und der Stadtkirche, die am 25. November 2005 enthüllt wurde.
Die Inschrift lautet: Mit Füßen getreten. Opfer willkürlicher Macht. Zum Gedenken an Menschen wie Barbara Schwab, 1505 als erste Hexe in Schwabach gefoltert und gerichtet.
Foto: Hartmut Hegeler

Texte zur Gedenkstunde 500 Jahre Hexenverbrennung in Schwabach 2005

Schwäbisch Gmünd

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Schwäbisch Gmünd 

Schwaebisch Gmuend Gedenkstein.jpg (404192 Byte)

Erinnerungstafel für die Opfer der Hexenprozesse in Schwäbisch Gmünd am Königsturm
Foto Sven Siegle

Klaus Graf: Reichsstadt Schwäbisch Gmünd

Hexenverfolgungen in Schwäbisch Gmünd (Quellentext). Die Einträge zur Strafjustiz 1613-1617 in der Chronik des Friedrich Vogt (1674)

Schwäbisch Hall

Hexenprozess 1574 Katharina Stetter

http://www.daniel-riecke.de/hexenprozess.html

Quelle: Gerd Wunder: „Die Bürger von Hall – Sozialgeschichte einer Reichsstadt 1216 – 1802“ Sigmaringen 1980; Seite 104f

Schwallungen Thüringen

Schwartbuck Ortsteil Schmoel, Schleswig-Holstein

Schmoeler Hexenstein 2017 (pdf 1,7 MB)

Schmoeler Hexenstein

Schwarzenholz (66793 Saarwellingen)

 

Hexenverfolgung in Schwarzenholz (Saarland).
http://www.schwarzenholz-ansichtssache.de/geschichte/hexen/Hoff-Bartel.htm  

http://www.schwarzenholz-ansichtssache.de/geschichte/hexen/hexenverfolgung.htm  

Schweinfurt Schweinfurt Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Schwerin Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Schwerin
inklusive neuerer Literatur [Moeller, Katrin : Dass Willkür über Recht ginge, Hexenverfolgung in Mecklenburg im 16. und 17. Jahrhundert (Hexenforschung Band 10), Bielefeld 2007]

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Schwerin

Schwerin: Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse. Die Stadtvertretung hat auf ihrer 17. Sitzung am 18.04.2016 die Wiederanerkennung der Bürgerrechte der als Hexen und Hexer verurteilten Personen in Schwerin beschlossen. Mit dem Beschluss wird festgelegt, dass in Rathausnähe eine entsprechende Gedenktafel oder Stele installiert wird (Wiederaufstellung der keramischen Säule zum Andenken an die Opfer).
Quelle (21.4.2016):
http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/schwerin-rehabilitiert-hexen-id13322996.html

Hexenprozesse keramische Saeule Schwerin Tafel 7.jpg (184473 Byte)

Bild: Freilichtmuseum Mueß - Schwerin

Schwerin. Die keramische Säule zur Schweriner Geschichte, Tafel 7 Hexenprozesse.
Die Tafel wurde 1986 am Großen Moor aufgestellt. Nach Beschädigungen musste sie entfernt und im Volkskundemuseum Mueß eingelagert werden. Vgl.: https://dieschweriner.de/diegeschichte/hier-gab-es-hexenprozesse-6575 (Artikel leider nicht vollständig zu lesen)

Scotland/ Schottland

Grant of an Absolute Pardon to those convicted of ‘conjuration or sorcery’ in and from the jurisdiction of the Barons Courts of Prestoungrange and Dolphinstoun, Longniddry, village in East Lothian, Scotland/ Schottland (near Edinburgh), 2004

Selters-Münster

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse, Pfarrer Ulrich Finger,
in Selters-Münster und in Villmar-Weyer, 28.2.2016

Gedenkgottesdienst Villmar-Weyer 28.2.2016.jpg (121273 Byte)

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Hexenprozesse in Villmar-Weyer, 28.2.2016

Johannes Lang Strasse.jpg (347956 Byte)

Straßenschild für Johannes Lang, Kämpfer gegen Hexenprozesse in Selters-Münster

Adventspredigt 2015 von Pfarrer Ulrich Finger, 65618 Selters-Münster O Heiland, reiß die Himmel auf (über Gegner der Hexenprozesse: Friedrich Spee, Johann Matthäus Meyfart und Anton Praetorius)

Predigt zum 43. Psalm, Sonntag Judika 22.03.2015 von Pfarrer Ulrich Finger, 65618 Selters-Münster 1652 wurde zusammen mit vier anderen Frauen Agnes Lang aus (Selters-)Münster der Hexerei beschuldigt und angeklagt. Ihr Mann, der Schneidermeister Johannes Lang, zog bis vor das Reichskammergericht in Speyer, bekam seine Frau frei und trug dazu bei, dass die Hexenprozesse in der Herrschaft Runkel beendet wurden.

Semlin

Rathenow_Semlin_Butterhexe_Anna_ Rahns_Denkmal_2002.jpg (463481 Byte)

2002 Denkmal und Gedenktafel in Rathenow-Semlin: Der Ortsbürgermeister Alfred Mantau und der Ortsbeirat erklären die Verfolgung der Anna Rahns 1672 (genannt "Butterhexe") zu Unrecht und enthüllen am 27. Juli 2002 das Denkmal in Semlin
auf dem Dorfplatz, das der Grützer Künstler Volker Roth († 2008) gestaltete.

Rathenow_Semlin_Butterhexe_Anna_ Rahns_Gedenktafel_2002a.jpg (166839 Byte)

1672 Anna Rahns, die Frau von Kasper Roppien, wurde beschuldigt, einem Leineweber aus Ferchesar, namens Andreas Dielass, ein halbes Pfund Butter verkauft zu haben, welches mit Haaren und Wolle verunreinigt war.
Dieser soll die Butter seinem Freund Hans Schönemann überlassen haben. Sie stritt vor Gericht alles ab, sie habe nur Salz in die Butter getan. Der Teufel oder einer, der Ihr nicht gut wäre, hätte wohl die Hand im Spiel und ihr die Butter verfälscht.
Vgl. Heike Brett und Martin Keune: ''Anna Rahns''. Semliner Hefte 7, Semlin 2012

Sendenhorst

Katharina Leendertse: "Frauen an Schandpfählen", erschienen in: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 55-58

Ruethen_Langenstrasse_Skulptur_Frauen_an_Schandpfaehlen.jpg (556901 Byte)

"Frauen an Schandpfählen" (Bildhauer: Bernhard Kleinhans, 1998; Sign. BERNHARD 1996 [450 / 290 / 90 cm]. Foto: Andrea Brockmann). An Hexenprozesse in Langenstraße erinnert die Skulpturengruppe „Frauen an Schandpfählen“. 2001 vor dem Museum Abtei Liesborn, Ausstellung: „Hexenverfolgung im Kreis Warendorf im 16. und 17. Jahrhundert“, jetzt im Garten von Maria Kleinhans in Sendenhorst. Die Kreuzigungsgruppe schuf der Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans.
An drei Pfählen hängen drei Frauen. Über den Köpfen der Frauen ist jeweils ein Schild mit dem Namen und dem Todesdatum befestigt:
Engela Borris † 11.10. 1652
Ursula Happe † 1652 (Urahnin des Künstlers)
Gertrud Grewen † 1652

's-Heerenberg in the Netherlands/ Niederlande

Heks_van_sHeerenberg.jpg (143699 Byte)

's-Heerenberg in the Netherlands / Niederlande
Mechteld ten Ham (died 25 July 1605) was an alleged Dutch witch in the city of 's-Heerenberg in the Netherlands.

Siegburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Siegburg

Namen der Opfer der Hexenprozesse Siegburg

Siegburg. 1638 wurde der Töpfermeister Dietrich Kneutgen (Töpferfamilie Knütgen) Opfer eines Hexenprozess (in der Namensliste nicht enthalten).

Siegburg Museum Hexenkeller Opferliste.jpg (109133 Byte)
Der Hexenkeller im Stadtmuseum Siegburg erinnert an die Opfer der Hexenprozesse. In den sechs Räumen der Gewölbekeller werden die Siegburger Hexenprozesse dokumentiert. Der "Gerichtskeller" diente im 17. Jahrhundert zur "peinlichen Befragung" (Folter).
Quelle: Hartmut Hegeler, Hexengedenkstätten im Rheinland, Unna, 2012, S. 79-85

Foto: Hartmut Hegeler

http://www.blattwelt.de/siegburger_blaetter/nr_6_hexen.pdf

Siegen Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Nassau Siegen Hilchenbach Freudenberg erweitert

Gertrud, Ehefrau des Hans Steullen aus Clafeldt, reicht Klage gegen Heidrich Busch ein, um sich gegen seine Verleumdungen zu wehren. Alexander Creutz, der Hainschultheis von Clafeld, zieht zur Behandlung der Klage die Gemeinde zu Rate. Gertrud soll Küken, Ferkel und Lemmer bezaubert bzw. umgebracht haben. Prozessdauer: von Mitte 1587 bis Ende 1590.
Anne Schulte–Lefebvre, Zürich, Mai 2016: Transkription der Akte 171 Z 1791 Zauberer-Sachen aus dem Staatsarchiv Wiesbaden, Hexen-Prozess zu Clafeld 1587. Gertrudt, Hannes Steulen zu Clafeld Eheweib, Contra Heidrichen vom Busch daselbsten Anno 1587
www.stahlschmidt.ch/wp/wp-content/uploads/2015/07/171_z_1791.pdf

Sindelfingen Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Sindelfingen
Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Altes_Rathaus.jpg (92135 Byte) Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Anna_Krummen.jpg (101355 Byte)

Hexenpfad Tafel Altes Rathaus                        Hexenpfad Tafel Anna Krummen

Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Barbara_Breuninger.jpg (168863 Byte) Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Barbara_Breuninger1.jpg (80867 Byte)

Hexenpfad Tafel Barbara Breuninger

Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Oberes_Stadttor.jpg (138810 Byte) Sindelfingen_Hexenpfad_Tafel_Haus_am_Hexensprung.jpg (90158 Byte)

Hexenpfad Tafel Oberes Stadttor                     Hexenpfad Tafel Haus am Hexensprung

Von 1562 bis 1684 gerieten in den Hexenverfolgungen in Sindelfingen 34 Frauen in Hexereiverdacht. Im Gegensatz zu vielen Gebieten in Württemberg fanden hier über die Hälfte der Verdächtigen den Tod. 19 der angeklagten Frauen wurden in Hexenprozessen hingerichtet.
Quelle: Anita Bindner, ''…mit dem feuer vom Leben zum Tod…'', Hexenverfolgung in Sindelfingen', in: Horst Zecha (Hrsg.): Sindelfingen und seine Altstadt: ein verborgener Schatz, Stadt Sindelfingen Kultur- und Schulamt Sindelfingen 2013, S. 427-447 (Fotos von Helga Beck)

Quelle: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/mittelalter/staedte/sindelfingen/ab4.pdf

Sindelfingen altes Rathaus Wikipedia 80.jpg (112146 Byte)

Sindelfingen Altes Rathaus, heute Stadtmuseum
Foto Wikipedia

Sindelfingen Schulthema Hexenprozesse Unterrichtsmaterialien

Sindelfingen Antrag auf Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse

Slowenien Hexen_in_Slowenien_1.jpg (489138 Byte)Hexen_in_Slowenien_2.jpg (471204 Byte)Hexen_in_Slowenien_3.jpg (467283 Byte)Hexen_in_Slowenien_4.jpg (226263 Byte)

Hexenprozesse Slowenien
Ribnica (deutsch: Reifnitz), Stadt in der Region Dolenjska in Slowenien.

Opfer der Hexenprozesse von Ribnica 1700-1701
Marina Kosir, im Gefängnis gestorben
Jera Sober, (in Haft, wahrscheinlich verbrannt)
Ana Zbacnik, verbrannt
Neza Rus, verbrannt
Marina Susarek (Cesarek), verbrannt
Lucija Keerznic, im Gefängnis gestorben
Koncarica (in Haft, wahrscheinlich verbrannt)
Quelle: Museum von Ribnica

Original-Protokolle von Hexen- und Hexer-Prozessen in Österreich und Slowenien

http://www.gerald.huehner.org/ptuj/d04hex.htm

Soest

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Soest 

Sonico, Valcamonica (Italien) Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Italien

Sonico_Va_Camonica_Italien_Hexendenkma_(Foto_Luca_Giarelli).jpg (255926 Byte)

Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Italien

Text Foto:
Hexendenkmal Sonico, Valcamonica, Tal in der Lombardei, Provinz Brescia, Italien
Memorial of the witch-hunt in Val Camonica. Sonico, Val Camonica, Italy
Foto by Luca Giarelli
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonico_federici.jpg

Sornßig

In Sornßig wurden 1628 Hexenverfolgungen durchgeführt: Christina, Ehefrau des „Schwarzen“ Hans Lehmann, und ihr Mann gerieten in einen Hexenprozess, der Ausgang ist unbekannt. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 464

Spott, East Lothian (Scotland)

Spott_Witch_Stone.jpg (154029 Byte)

Spott, East Lothian, Scotland. The Witch's Stone.
https://en.wikipedia.org/wiki/Spott,_East_Lothian#/media/File:Witches_Stone.jpg

Spott, East Lothian, Scotland. The Witch's Stone

The Witch's Stone, Spott, East Lothian, Scotland
Hexenstein, Spott, Schottland

Spreitgen, Gemeinde Nümbrecht

Schloss Homburg Hexenprozesse 1631

Spreitgen, Gemeinde Nümbrecht. Hexenweiher

Stadthagen 

Stadthagen - siehe Fälle vom Schaumburg, Amt Stadthagen

Stadtkyll

Namen der Opfer der Hexenprozesse Stadtkyll

Staffelstein

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Staffelstein

Staufen im Breisgau

Stadtarchiv Staufen im Breisgau zu Hexenprozessen 2009

Stadtarchiv Staufen im Breisgau zu Hexenprozessen 2015

Staufen im Breisgau Zeitungsartikel zu Hexenprozessen 1919

Steiermark

http://www.mittelalter-treff.at/forumX/3/viewtopic.php?f=12&t=1148

Stein am Rhein

 

http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/Schaffhausen-Geschichte/HexenSteinAmRhein.htm 

Steinbach Baden Galgenbosch Stele
http://www.stadtwiki-baden-baden.de/wiki/Galgenbosch_Stele/

Steinbach_Galgenbosch_Gedenkstele_Hexenprozesse.jpg (258440 Byte)

Galgenbosch Steinbach: Stele erinnert an 32 vollstreckte Todesurteile zwischen 1628 und 1630.
"Hexenprotokolle 1628 - 1630 im Amt Steinbach". Bildhauer Gerhard Stoll hat einen Gedenkstein gestaltet, der an die staatliche Willkürgewalt erinnert.
http://www.stadtwiki-baden-baden.de/wiki/Galgenbosch_Stele/

Steinbach - Hallenberg Thüringen

Stepfershausen Thüringen

Stettin   

 

Max von Stojentin: Das Hexen- und Zauberwesen in Pommern bis zum Jahre 1637. In: Aus Pommerns Herzogstagen. Kulturgeschichtliche Bilder, Verlag Herrcke & Lebeling, Stettin 1902, S. 1–35
Hexenprozesse in Stettin/ Hexenverfolgung in Neustettin. Hexenprozess gegen Elisabeth von Doberschütz 1591

Max von Stojentin: Der große Hexenbrand in Neustettin von 1586–1592. In: Monatsblätter der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde, 12 (1898), S. 41-47, 61

Doberschütz, Elisabeth

Stift Obermarchtal

 

Constanze Störk: "MITHIN DIE NATÜRLICHE VERNUNFFT SELBST DICTIERT, DAS ES HEXEN GEBE". Hexenverfolgung in der Reichsabtei Marchtal 1586-1757

Stimpfach BW Stimpfach war 1627 von Hexenverfolgung betroffen. Margaretha Augustin geriet in einen Hexenprozess und wurde hingerichtet.

Quelle: Mährle, Wolfgang: „Oh wehe der armen Seelen.“ Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen (1588-1694), in: Dillingen, Johannes; Fritz, Thomas und Mährle, Wolfgang: Zum Feuer verdammt. Die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Hohenberg, der Reichstadt Reutlingen und der Fürstpropstei Ellwangen, hrsg. vom Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Stuttgart 1998, S. 325-500, besonders S. 453-476
Stockholm (Schweden Sverige) Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung
Stockholm Häxprocesserna 1675-76
Stopfenheim In Stopfenheim wurden 1590-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 13 Personen gerieten in Hexenprozesse, nur zwei wurden freigelassen, alle anderen wurden in Ellingen hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: ''Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630'', Ellingen 2004, S. 129 und 203-210
Straubing Bernauer, Agnes
Stuttgart Möhringen Stuttgart Moehringen Vaihingen Hexenprozesse
Möhringer Hexenweg
Sugenheim Traudl Kleefeld / Hans Gräser / Gernot Stepper: Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim. Mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim, Ansbach 2001 (= Mittelfränkische Studien 15)

Sugenheim_Gedenktafel_2003.jpg (217956 Byte) Sugenheim_Gedenktafel_Friedhof_2003.jpg (171832 Byte)

(Fotos Traudl Kleefeld: Wider das Vergessen. Hexenverfolgung in Franken – Stätten des Gedenkens. Dettelbach, 2016. 978-3-89754-484-0)

Sugenheim:
1596 wurden in Hexenprozessen in vier Monaten 12 Menschen hingerichtet.
2002 beschloss der Städtebau-Arbeitskreis der Marktgemeinde Sugenheim Erinnerungstafeln anzubringen. Am 11. Juni 2003 wurde von Bürgermeister Reinhold Klein enthüllte eine kupferne Gedenktafel an der Außenwand der Friedhofshalle (heute an der neu erbauten Aussegnungshalle).
Inschrift:
Gegen das Vergessen
Zwölf Menschen wurden wegen eines „Verbrechens“, das sie nicht begangen hatten, in Sugenheim gefoltert und am 27. Februar und 12. Mai 1596 als „Hexen“ hingerichtet:
Els Rodamerin,
Anna Rodamerin
Anna Schreiberin
Agnes Seckin
Hans Rodamer
Barbara Eckin
Barbara Rabenstein
Barbara Hübnerin
Barbara Kachel
Barbara Stollin
Anna Pauer
Margaretha Winckler
Als „Hexen“ beschuldigt wurden am 14. Mai 1597 des Landes verwiesen:
Margaretha Zellerin
Barbara Hagin
Margretha Bernerin
Im Gefängnis verstarb am 7. August 1596: Anna Dullin
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“ (Richard von Weizsäcker)
Heimat- und Gartenbauverein Ehegrund

Suhl Suhl Gottesdienst Heinrichs 2011 1.jpg (123162 Byte)
Am 26. Juni 2011 wurden die Opfer der Hexenprozesse in einer Gedenkveranstaltung/ Gottesdienst durch die Stadt Suhl rehabilitiert.
Foto: Karl-Heinz Frank

http://anton-praetorius.de/arbeitskreis/arbeitskreis_38.htm

Suhl / Thüringen

Gedenktafel Bildhauer Juergen Conrad Suhl Albrechts.jpg (123126 Byte)

Gedenktafel (Entwurf) des Bildhauers Jürgen Conrad Suhl-Albrechts
für die Opfer der Hexenverfolgung/ Hexenprozesse in Suhl/ Thüringen

Inschrift: Gedenkt der vielen Toten, die dem Hexenwahn zum Opfer gefallen sind


Suhl Gottesdienst Heinrichs 2011 2.jpg (116016 Byte) Suhl Gottesdienst Heinrichs 2011 3.jpg (138152 Byte)
Am 26. Juni 2011 wurden die Opfer der Hexenprozesse in einer Gedenkveranstaltung/ Gottesdienst durch die Stadt Suhl rehabilitiert.
Fotos: Karl-Heinz Frank

Suhl Gedenken an die Hexenverfolgungen

Sulzbach Sulzbach_Gedenktafel.jpg (86919 Byte) Sulzbach_Gedenkstein.jpg (171971 Byte)

Sulzbach. Der Gedenkstein steht in der Gemarkung Sulzbach (Verbandsgemeinde Herrstein/Landkreis Birkenfeld/Rheinland-Pfalz) am Marktplatz Heuchelheim, ehemaliger Ding- und Richtplatz, Marktplatz bis 1911, heute Grillplatz mit Schutzhütte. Initiator des Gedenksteins Heuchelheim war der Landrat Wolfgang Hey.
Markt Heuchelheim war Standort einer keltisch-römischen Kultstätte, die späterhin als Versammlungsort und Thingplatz des Hochgerichts Rhaunen diente. Der Flurname "Galgenfeld" lässt bis heute erkennen, dass an dieser Stelle Scharfrichter ihres grausigen Amtes walteten; noch im Jahre 1593 wurden dort zwei Frauen als vermeintliche Hexen verbrannt.

Auf dem im Jahre 2000 errichteten Gedenkstein steht:
Marktplatz und Wüstung Heuchelheim
Der 1342 erstmals erwähnte Ort wird zwar schon 1536 nicht mehr genannt. Sein altes Gotteshaus stand noch 1571. An dieser Stelle befand sich zugleich eine alte Gerichtsstätte, an der unter anderen 1593 zwei Frauen als Hexen verbrannt wurden. Berühmt waren auch die "Heuchelheimer Märkte", die sogar noch bis 1911 an diesem Platz abgehalten wurden.

Sülzfeld Thüringen

Sundern NRW

Sundern-Allendorf Sundern Allendorf Geschichtswanderweg Station 13 Kaspar Kellermann.jpg (295109 Byte)

Kaspar Kellermann-Str. Sundern-Allendorf. Station auf dem Geschichtswanderweg Allendorf (Sundern).
Der Schulmeister Kaspar Kellermann, am 7. November 1629 wegen angeblicher Hexerei hingerichtet, machte ein Testament zugunsten der Allendorfer Schule.

Kaspar Kellermann Strasse Sundern Allendorf.jpg (107267 Byte)

Kaspar-Kellermann-Str. Sundern-Allendorf. Station auf dem Geschichtswanderweg Allendorf (Sundern).
Der Schulmeister Kaspar Kellermann, am 7. November 1629 wegen angeblicher Hexerei hingerichtet, machte ein Testament zugunsten der Allendorfer Schule.

http://www.fickeltuennes-allendorf.de/typo3temp/pics/c22015c0d7.jpg

http://www.ich-geh-wandern.de/geschichtswanderweg-allendorf-sundern

http://www.sauerland-bilder.de/index.php/art/148/Allendorf_G_Weg/Geschichtswanderweg.html

T

nach oben

 

Tecklenburg

Tecklenburg Wierturm.jpg (98361 Byte)

Tecklenburg Wierturm

Foto: Heiner Schäffer

Tecklenburg Gedenktafel am Wierturm.jpg (150808 Byte)

Tecklenburg Gedenktafel am Wierturm für den Arzt Dr. Johannes Weyer (Wier), der sich in Deutschland als erster schriftlich gegen Aberglauben und Hexenverfolgung äußerte.
Der Wierturm wurde 1884 zum Gedenken an den Arzt Johannes Weyer errichtet, der 1588 auf der Tecklenburg starb. Im 19. Jahrhundert wurde durch den Volksliedsammler Wilhelm von Zuccalmaglio wieder an sein Wirken erinnert. Wilhelm und Vinzenz von Zuccalmaglio setzten sich entgegen vieler Widerstände dafür ein, diesem „Wohltäter der Menschheit“ ein Denkmal zu errichten. Es war das erste Denkmal für einen Bekämpfer der Hexenverfolgung in Deutschland.


Foto: Heiner Schäffer

 

Thale (Sachsen-Anhalt)

Thale_Hexenbrunnen.jpg (55620 Byte)

Folkloristische Erinnerung Thale, Hexenbrunnen/ Hexentanzplatz
Stadtarchivarin Frau Löser sagte telefonisch am 22.2.2008, dass keine Unterlagen über Hexenprozesse in Thale bekannt sind.

Tielt (Belgien)

Tielt_Belgium_Tanneke_Sconyncx_statue.jpg (99607 Byte)

A statue of Tanneken, the witch of Tielt, in the market square of Tielt, West Flanders, Belgium.
https://en.wikipedia.org/wiki/Tanneke_Sconyncx#/media/File:Tanneke_Sconyncx_statue,_Tielt,_Belgium_-_20110108.jpg

Tielt_Belgium_Tanneken_Sconyncx_Plaquette.jpg (128319 Byte)

Plaquette for Tanneken Sconyncx
https://nl.wikipedia.org/wiki/Tanneke_Sconyncx#/media/File:Tielt_PlaquetteTanneken_Sconyncx.JPG

Tanneke Sconyncx (1560 – 2 June 1603) was an alleged Flemish witch from Gottem in Flanders. Her case is among the most notable of the period in Belgium. Sconyncx was described as a wealthy beautiful merchant. She was accused of witchcraft by the bailiff in the city of Deinze, who also performed the arrest. She denied the charges and claimed that the bailiff had made his accusation as revenge because she had refused him sexually. She died during torture after having been tortured day and night without respite from 23 May to 2 June.
A statue was made of "the witch of Tielt" and placed in the market square of Tielt, West Flanders.
Plaquette ter ere van 'heks' Tanneken Sconyncx aan het Belfort van Tielt. Gedicht van Monique Simon (Brugge)
https://nl.wikipedia.org/wiki/Tanneke_Sconyncx

Torsåker (Schweden)

Memorial_Stone_Torsaker_Sweden.jpg (258448 Byte)

Minnesstenen pa Häxberget
Gedenkstein auf Häxberget

Inschrift :
Har brann Haxbal 1675
Kvinnor dog man domde
Tidens Tro
Drabbar Männikskan

Torsaker_Haexberget_minnesstenen.JPG (132541 Byte) 

The Torsåker witch trials took place in 1675 in Torsåker parish, Sweden. 71 people: 6 men and 65 women were beheaded and then burned, all in a single day. This was the largest witch trial in Swedish history.
In 1975, a memorial stone was erected in Torsåker in honor of the victims of Torsåker witch trials.
Hexendenkmal Torsåker witch trials Sweden

https://en.wikipedia.org/wiki/Tors%C3%A5ker_witch_trials


http://sv.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4xprocessen_i_Tors%C3%A5ker

Toul Frankreich Historicum

 

Historicum Elisabeth Biesel: Hexenverfolgungen Toul, Bistum (Toul)

Treptow 

 

Treptower Hexenprozess

http://pazuzu01.wordpress.com/2007/07/18/5/

Trier

 

Flade, Dietrich, Richter/ Hexenmeister    

Ehrung der Opfer der Hexenprozesse

http://www.welt.de/newsticker/news3/article109208278/Trier-will-Opfer-der-Hexenverfolgung-rehabilitieren.html

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_69163920/hexenverfolgung-trier-distanziert-sich-von-dunkler-vergangenheit.html

http://religion.orf.at/stories/2644130

http://www.n-tv.de/panorama/Trier-distanziert-sich-von-Hexenverfolgung-article12724941.html

Rede von Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen anlässlich der Gedenkveranstaltung am 30. April 2014 für die Opfer der Hexenverfolgungen und Medienberichte

Gedenktafel in Trier für Opfer der Hexenprozesse an der Fassade des Stadtmuseums Simeonstift. 2015
Inschrift der Gedenktafel: "Zum mahnenden Gedenken an unschuldige Frauen und Männer - als angebliche Hexen verleumdet, verfolgt, gefoltert, getötet - in Trier. 15. - 17.Jahrhundert."

Trier Gedenktafel Opfer der Hexenprozesse 2015.jpg (92328 Byte)

Trier, Maas-Rhein-Moselraum  

 

Rita Voltmer; Franz Irsigler:
Forschungsprojekt „Zauberei- und Hexenprozesse im Maas-Rhein-Mosel-Raum“, Universität Trier

Triora (Italien) Hexendenkmal Triora, Italien

Triora_Italien_Hexendenkmal.jpg (214577 Byte)

Hexendenkmal Triora, Italien

Text Foto:
Triora, Italien Hexendenkmal
https://commons.wikimedia.org/wiki/Triora?uselang=de#/media/File:Triora-IMG_0233.JPG

Troisdorf 

Troisdorf Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung

Tschechien - Polen

Hexenroute „Auf dem Weg der Hexen durch das Tschecho-Polnische Grenzgebiet"
Strecke durch die Orte, die mit der Geschichte von Hexenverfolgung verbunden sind. Sie beginnt in Packowie und zieht sich durch Otmuchow und Neiße bis zu Głuchołaz, wo sie sich mit der tschechischen Strecke, die bis zu Mohelnice führt, verbindet. Zu wichtigen Punkten auf der Strecke zählen die Städte Neiße und Sumperk, wo im Rahmen des Projektes, Ausstellungen entstanden sind, die der Hexenverfolgung gewidmet sind.

U

nach oben

 

Ullersdorf Tschechien Namensliste Opfer der Hexenprozesse Ullersdorf Schönberg Tschechien
Ulm Aufhausen Aufhausener gedenken der vor 400 Jahren als Hexe verbrannten Anna Übelhör
Vor 400 Jahren wurde Anna Übelhör aus Aufhausen in Ulm als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Aufhausener haben ihrer jetzt gedacht.
Unna Vereinigungs-Urkunde der Evangelischen Kirchengemeinde Unna

Liste der Stolpersteine in Unna

Unterkatz Thüringen

Untermaßfeld Thüringen

Unterschüpf (Ortsteil von Boxberg, Main-Tauber-Kreis)
Hexerei und Unzucht der Witwe Apollonia Schmidts zu Unterschüpf, 1596
Hexenprozess. Zentralarchiv Hohenlohe Findbuch HZAN_Ni 10 Bd.3

V

nach oben

 

Vardø Norwegen Norway's Queen Sonja opened the Steilneset Memorial to the Victims of the Witch Trials in Vardø. June 23, 2011.
Speech:
http://www.kongehuset.no/tale.html?tid=92475&sek=26947&scope=0
(Übersetzung durch Google Translator ins Deutsche:

Hagen, Rune Blix: Die Hexenprozesse in der Finnmark, Norwegen. Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, in: https://www.historicum.net/persistent/old-purl/10032
VII. Die Gedenkstätte Steilneset
12. März 2014

Steilneset_minnested_005142a.jpg (209290 Byte) Steilneset_minnested_005147a.jpg (172564 Byte)

Das Hexenmahnmal in Vardø, Norwegen ist ein 2011 nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor errichtetes und aus zwei Gebäuden bestehendes Mahnmal in der Fylke Finnmark. Es erinnert an die Hexenverfolgungen. Im 17. Jahrhundert, mit Höhepunkt in den Jahren 1662–1663, kam es in Nordnorwegen zu einer Welle von Hexenverfolgungen, unter denen die von Vardø mit zu den schlimmsten zählten. Mehr als 100 Menschen wurden der Hexerei beschuldigt, und 77 Frauen und 14 Männer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Anlage befindet sich südlich der historischen Festung Vardøhus am Steilnes, dem Südwestufer der Insel Vardøya, dem Festland zugewandt. Sie wurde am 23. Juni 2011 durch Königin Sonja von Norwegen eingeweiht. Sie besteht aus zwei getrennten und architektonisch sehr verschiedenen Gebäuden, einer langen und schmalen Gedenkhalle und einem vergleichsweise kleinen, quadratischen Mahnmal. In einem kleinen quadratischen Pavillon mit Wänden aus Stahl und 17 Rauchglasplatten neben der Gedenkhalle schuf die französisch-amerikanische Bildhauerin Louise Bourgeois einen symbolisierten Scheiterhaufen. Im Zentrum des Pavillons züngeln Flammen durch die Sitzfläche eines metallenen Stuhls, der inmitten eines Kegelstumpfs aus Beton steht. Sieben ovale Spiegel an fünf Meter hohen Masten bilden einen Kreis um die Feuerstelle, wie Richter um das Opfer.
Steilneset i Vardø, minnehallen som leder besøkende til glassbygget rundt Louise Bourgeois' kunstverk over de 91 som ble brent for trolldomsvirksomhet. Den internasjonalt kjente arkitekten Peter Zumthor har tegnet både minnehallen og glassbygget. ©Fotos: Jarle Wæhler

Velké Losiny (deutsch: Groß Ullersdorf, Nordmähren) in Tschechien

Kirche_Laurentius_Zoeptau_Sobotin_Kostel.jpg (41167 Byte)

Zöptau Kirche des hl. Laurentius - Ausgangspunkt der Hexenverfolgung
Sobotín (deutsch Zöptau), Gemeinde des Okres Šumperk im Olomoucký kraj in Tschechien
(Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozesse_von_Gro%C3%9F_Ullersdorf#/media/File:SobotinKostel4.jpg)

Sobotin_St_Lawrence_Gedenkstein_Opfer_Hexenprozesse.JPG (152801 Byte)

Sobotin Gedenktafel vor der St. Laurentius-Kirche in Zöptau zur Erinnerung an die Opfer der Hexenprozesse 1678
(Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozesse_von_Gro%C3%9F_Ullersdorf#/media/File:Sobotin_St_Lawrence_church_monument.JPG)

Schloss_Gross_Ullersdorf_ Schauplatz_Hexenprozesse.jpg (97252 Byte)

Schloss Velké Losiny (deutsch: Groß Ullersdorf), Gemeinde in Tschechien - Schauplatz der Hexenprozesse
(Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozesse_von_Gro%C3%9F_Ullersdorf#/media/File:Velke_Losiny_chateau_arcades_1.jpg)

Lautner_Gedenktafel.jpg (146998 Byte)

Lautner Gedenktafel. Im Juni 2000 enthüllte in Šumperk der Olmützer Erzbischof Jan Graubner für den Dekan Lautner eine Gedächtnistafel und entschuldigte sich für den Schuldanteil der Kirche an den Prozessen.

Mohelnice_Lautner_memorial.jpg (114447 Byte)

Mohelnice (Müglitz) – Gedenktafel für Dekan Kryštof Lautner im Stadtpark auf dem Gelände der Hinrichtung, wo er 1685 öffentlich verbrannt wurde. (Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mohelnice_-_Lautner_memorial.jpg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Alois_Lautner
Christoph Alois Lautner (auch: Kryštof Lautner bzw. Lauthner) (* 1622 in Mährisch Schönberg; † 18. September 1685 in Müglitz) war von 1663 bis 1668 Pfarrer sowie Dechant in Hotzenplotz. Er wurde Opfer der Hexenprozesse.
Gedenken:
1930 wurde in Šumperk am Ort der Verbrennung eine Gedenktafel für Christoph Alois Lautner enthüllt.
Seit 1931 heißt in Mohelnice/Müglitz eine Straße Lautnerová.
An der Stelle, wo Christoph Alois Lautner verbrannt wurde, befindet sich eine Gedenkstätte sowie eine Gedenktafel im Haus der Hexen.
In Mírov/Mürau gibt es in dem burgnahen Park den Platz des gefangenen Pfarrers Lautner, wo sich ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung befindet.

Verden 

 

Catharine Wolpmann 1659 Hexenprozess


Margarethe Sievers 1617 Hexenprozess

http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/8592/

Veringenstadt

 

Bader-Ann 1680 Veringenstadt Hexenprozess (Artikel bei Wikipedia)

http://www.veringenstadt.com/hexe.htm

http://www.veringenstadt.de/index.php/auf-den-spuren-.html

Vernirovice (Tschechien)

Vernirovice.jpg (156052 Byte)

Vernirovice Tschechien – Gedenktafel für Marina Schuchova, 1679 in einem Hexenprozess hingerichtet
Denkmal im Park vor dem Gemeindeamt
Inschrift:
Čarodějnické procesy. V tomto kostele byla V R. 1678 pristizena vernirovicka zebracka M. Schuchova pri kradezi hostie. Naslednym carodejnickym procesum padlo za obet nekolik desitek nevinnych lidi. prpraven byl i sobotinsky rychtar hans axmann s manzelkou dorotou.
http://www.szlakczarownic.eu/images/przewodnik/vernirovice.jpg

Vicosoprano Schweiz Vicosoprano_Schweiz.jpg (196526 Byte)

In Vicosoprano, ehemaligem Hauptort des Bergell, gibt es das Pretorio, das Rathaus und Gerichtsgebäude, ein Steinhaus mit rundem Turm (Hexenturm) und einen Pranger aus dieser Zeit. Neben dem Hotel befindet sich das Pretorio, das Gerichtsgebäude mit Hexenturm, indem sich auch Folterkammern befanden. Hier im Hauptort des Bergells fanden diese Prozesse in der 2. Hälfte des 17.

Vicosoprano_Schweiz_Galgensaeulen.jpg (142881 Byte)

Jahrhunderts statt. Am Pretorio ist auch der Pranger zu sehen. Galgen in der Waldlichtung Cudin (2 Steinsäulen)

Aushang_Vicosoprano_Schweiz.jpg (59261 Byte)

Vicosoprano Schweiz. Informationen zu den Hexenprozessen

Vicosoprano_Schweiz_Galgensaeulen_Tafel.jpg (140438 Byte)

Vicosoprano Schweiz Galgensäulen mit Tafel

Vicosoprano_Schweiz_Wandbild_Amtshaus.jpg (109275 Byte)

Vicosoprano Schweiz Wandbild im Amtshaus.jpg
Das Strafgericht in Vicosoprano umfasste die gesamte Talschaft. Dieses Hochgericht hatte sich häufig mit Hexenprozessen zu beschäftigen. Der letzte Hexenprozess fand im Jahre 1670 statt.
Quelle: Botschaft der Regierung an den Grossen Rat, Heft Nr. 16/2008–2009, 21. Zusammenschluss der Gemeinden Bondo, Castasegna, Soglio, Stampa und Vicosoprano zur Gemeinde Bregaglia S. 895

Viernau Thüringen

Viersen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Viersen

Hexenprozesse am Niederrhein im Raum Geldern
(aus "Sagt was ich gestehen soll" von Hetty Kemmerich) 

Villmar Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung Villmar, Runkel

Vohburg Vohburg_Agnes_Bernauer_Bild_am_Haus.jpg (164134 Byte) Vohburg_Agnes_Bernauer_Gedenkstein.jpg (81626 Byte)

Gemälde am Haus an der Agnes-Bernauer-Straße, Denkmal an der Agnes–Bernauer–Brücke über die Donau entstand beim Neubau der Brücke 1954/55

 Vohburg_Agnes_Bernauer_Strasse_mit_Hausbild.jpg (175736 Byte) Vohburg_Agnes_Bernauer_Statue.jpg (127633 Byte) 

Haus an der Agnes-Bernauer-Straße                 Bronzefigur der Agnes Bernauer neben dem Burgtor. 1995 Skulptur der Künstlerin Antje Tsche-Mentzen

 Vohburg_Agnes_Bernauer_Verliess.jpg (63386 Byte)
Verließ der Agnes Bernauer

12. Oktober 1435: Agnes Bernauer wird hingerichtet.
Herzog Albrecht III. hatte sich in eine "Bürgerliche" verliebt. Als er Agnes Bernauer heiratete, ließ Herzog Ernst die ungeliebte Schwiegertochter während der Abwesenheit Albrechts wegen Zauberei anklagen. In einem sehr kurzen Prozess im Straubinger Schloss wurde sie zum Tod verurteilt und am nächsten Tag, dem 12. Oktober 1435, in der Donau ertränkt. (Fotos von Hartmut Hegeler)

Bernauer, Agnes

Völs am Schlern (Südtirol Italien)

Voels_Hexendenkmal_Italien.jpg (188595 Byte)

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien
Foto: Tourismusverband Eisacktal

Kastelruth Hexen Gedenktafel auf Schloss Prösels Italien

2006: Aufarbeitung der Völser Hexenprozesse von 1506 und 1510

Anna Jobstin Straße in Obervöls, Völs am Schlern, Südtirol
1506 Hexenprozess gegen Anna Jobstin. Foto Elmar Perkmann

Elmar Perkmann: Die Völser Hexenprozesse 1506 und 1510. Hintergründe Recherchen Schlussfolgerungen. Eine Gedenkschrift. Gemeinde Völs am Schlern, Südtirol. 2006 (pdf 1,9 MB) 

Kontakt: http://www.elmar-perkmann.eu/kontakt/ 

W

nach oben

 

Wächtersbach

 

Merz Rose.jpg (48323 Byte)

Bild von Karl-Peter Merz

http://www.k-peter-merz.de/

 

 

Faulhaberin

Wahns Thüringen

Waischenfeld

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Waischenfeld

Wallbach Thüringen

Walldorf Thüringen

Wasserburg Bodensee

Gedenkstätte für die Opfer der Hexenprozesse in Wasserburg / Bodensee

Wasterkingen bei Zürich (Schweiz)

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse in Zürich (u.a. Wasterkingen) Johann Moritz Schwager, Beytrag zur Geschichte des Aberglaubens des gegenwärtigen Jahrhunderts, oder Erzählung von einem merkwürdigen Hexenproceß, der in dem Anfang desselben in D. im **schen Kreise geführt wurde. In: Beyträge zur Beförderung des vernünftigen Denkens in der Religion 4 (1783), S. 31- 92

Wasungen Thüringen

Weiboldshausen

In Weiboldshausen wurden 1590 Hexenverfolgungen durchgeführt: Acht Frauen gerieten in Hexenprozesse und wurden in Ellingen hingerichtet. Quelle:Hermann Seis: ''Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630'', Ellingen 2004, S. 109 und S. 130

Weimar

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Weimar

 

Weißenbronn bei Heilsbronn

 

Hedlerin, Barbara

Weißenburg

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Weißenburg

Weissenburg_Strassenschild_Boesmuellerin.jpg (123547 Byte)

Am Straßenschild der Jahnstraße: Zusatzschild erinnert an Margarethe Seybold, genannt Bösmüllerin, 1590 als „Hexe“ hingerichtet
Weißenburger Bühne ’87: Theaterstück „Die Bösmüllerin oder die Jagd nach der Weißenburger Hexe“.
Kreisheimatpflegerin Dr. Ute Jäger: Durch die Innenstadt geht es auf den hässlichen Spuren eines gnadenlosen Prozesses.

Margarethe Seybold, genannt Bösmüllerin, wurde 1590 in Weißenburg als vermeintliche Hexe verurteilt und hingerichtet. 

http://www.wugwiki.de/index.php?title=Margarethe_Seybold   

http://www.carpe-diem-wug.de/?p=10139

Nicht vergessen: Hexenverfolgungen (von Tatjana Schnütgen, erschienen in: Evangelische Fraueninformation für Bayern efi 3/2013)

Weißenburg - zur Stadtführung über eine Hexenjagd (von Tatjana Schnütgen, erschienen in: Evangelische Fraueninformation für Bayern efi 3/2013)

 

Welden

Welden (Bayern), Hexenprozess gegen Magdalena Schmidin und Anna Beglerin 1564

Wemding

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wemding

Wemding_Folterturm_Steintafel.jpg (132375 Byte)

Wemding am Folterturm: Gedenktafel erinnert an die Opfer des Hexenwahns

Wemding Folterturm Gedenktafel

Wemding_Gedenkkreuz_1957.jpg (116223 Byte)  Wemding_Gedenkkreuz_1957a.jpg (87861 Byte)

Wemding Gedenkkreuz auf dem Galgenberg, auch Gerichtsholz genannt, in Gemarkung Wemding. Vom Wemdinger Künstler Ernst Steinacker. Hexenstube, St. Gundekar Straße, 86650 Wemding
Inschrift: Hier mussten 49 schuldlose Männer u. Frauen Wemdings
auf dem Scheiterhaufen ihr Leben lassen – 1609 bis 1631. Errichtet 1957

Kulturzirkel Wemding regte 2009 Gedenkjahr an anlässlich des Beginns der Hexenprozesse 1609. Gedenkkreuz von 1957 im Gedenkjahr erneuert. Ausstellung im Folterturm zu den Hexenprozessen.
Rat der Stadt Wemding rehabilitierte am 10. März 2015 auf Antrag der Frauenliste und der Grünen die Opfer der Hexenprozesse.
http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Gedenken-an-Opfer-des-Hexenwahns-id33341002.html

 

Wendelstorf bei Schwerin

 

http://www.wendelstorf-net.de/html/hexenprozesse.html 

Werdau

In Werdau kam es 1557-1560 zur Hexenverfolgung: Die Hebamme Margarethe Stellmacher geriet in einen Hexenprozess und wurde hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 633f.

Werdenfels (Grafschaft) im heutigen Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Grafschaft Werdenfels

Hexenprozesse in der Grafschaft Werdenfels

Werl

Werl Liste Hexenverbrennungen

10. Jan 2017
Der Rat der Stadt Werl hat einen Antrag auf Umbenennung der Straße "Kleinsorgenring", die 1961 nach Angaben der Stadt nach der Familie Kleinsorgen, einer angeblichen Patrizierfamilie, benannt wurde, abgelehnt. Aus der Familie Kleinsorgen stammten Hexenjäger, die in Werl und im kurkölnischen Herzogtum Westfalen als Hexenkommissare Hexenverfolgungen betrieben.

Rudolf Fiedler Aufsatz Hexenprozesse Werl 1

Rudolf Fiedler Aufsatz Hexenprozesse Werl 2

Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse Werl 2011 

Wermsdorf

Namen der Opfer der Hexenprozesse Altvatergebiet, Schönberg, Wermsdorf, Ullersdorf

Werne

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Werne

 Amnesty zu Hexenprozessen heute

Pfad der Menschenrechte in Werne

Wernigerode

Namen der Opfer der Hexenprozesse/

Hexenverfolgung in Wernigerode

Wernigerode_Gedenktafel_2017a.jpg (134278 Byte) Wernigerode_Gedenktafel_2017b.jpg (136264 Byte) Wernigerode_Gedenktafel_2017c.jpg (116254 Byte) Wernigerode_Gedenktafel_2017d.jpg (411273 Byte) Wernigerode_Gedenktafel_2017e.jpg (110608 Byte)

Wernigerode Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse. Am 20. Januar 2017 enthüllte der ehemalige Bürgermeister Ludwig Hoffmann mit den am Projekt beteiligten Schülern die Gedenktafel, die direkt am alten Amtshaus in einer Nische der Stadtmauer in der Burgstraße steht. Die Gedenktafel wurde im Kulturausschuss des Rates der Stadt Wernigerode besprochen und bewilligt.
Fotos: Stadtverwaltung (c) Petra Bothe
Inschrift: "Die Stadt Wernigerode gedenkt aller Frauen und Männer, die im Zuge der Hexenverfolgung unschuldig gefoltert und/ oder hingerichtet wurden". Aus der Zeit zwischen 1521 und 1708 sind 59 Gerichtsprozesse in Stadt und Grafschaft Wernigerode wegen des Vorwurfs der Hexerei, Zauberei und "Teufelsbuhlschaft" bekannt. Im ehemaligen Amtshaus wurden die vermeintlichen Hexen inhaftiert, "in Güte" befragt und teilweise auch gefoltert. Sogenannte "Peinliche Befragungen" unter Folter führte man in der Alten Kanzlei auf dem Schloß zu Wernigerode durch. Hinrichtungen fanden auf dem Galgenberg, einige auch auf dem Marktplatz statt. Nach diesen Prozessen wurden 15 Männer und Frauen – aus heutiger Sicht unschuldig – wegen Hexerei und "Teufelsbuhlschaft" hingerichtet, weitere wegen schwerer Verbrechen und Mord. Die Urteile wurden nach damals geltendem Recht von unabhängigen Schöffengerichten gefällt. Die Inquisition spielte keine Rolle. Das letzte Todesurteil gegen eine vermeintliche Hexe wurde in Wernigerode im Jahr 1609 gefällt.
Wernigeröder Geschichts- und Heimatverein e.V. Maßgeblich unterstützt durch die Stadt Wernigerode. 2017

Brocken_Teufelskanzel_Hexenaltar1.jpg (72460 Byte)

Brocken Teufelskanzel Hexenaltar

Einladung_Gedenktafel_Wernigerode_2017.jpg (174367 Byte)

Einweihung Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse 20.1.17 an der Stadtmauer zwischen Burgstraße und Schalenturm

Andreas Meinicke 1581 Opfer der Hexenverfolgung in Wernigerode

Katharina Bernburg 1597 Hexenprozess (Artikel bei Wikipedia)

Opfer der Wernigeroder Hexenprozesse aus Westerburg
Aufsatz von Hermann Clajus, Aus alter und neuer Zeit vom Dorfe Rohrsheim und der Domäne Westerburg im Kreise Halberstadt, Osterwieck, 1907,
S. 129-131
S. 61 Amtmann Peregrinus Hünerkopf 

Wertheim Wertheim- Ortsteil Bettingen: Bericht des Zentgrafen über eine als Hexe bezichtigte und später erschlagene Frau 1625
Wewelsburg Wewelsburg Hexenkeller.jpg (77445 Byte)

Hexenkeller in der Wewelsburg, hier fanden 1631 zwei Hexenprozesse statt. 1657 kam unter der Folter auch ein als "Werwolf" angeklagter Mann in der Wewelsburg ums Leben.
Michael Drewniok: Der Krieg gegen die Hexen, Büren-Wewelsburg 1998, S. 3
Kreismuseum Wewelsburg, 33142 Büren, Burgwall 19

Foto: Hartmut Hegeler

Wiedenbrück

s.a.  Rheda-Wiedenbrück

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wiedenbrück

 

Wiedisches Land

 

http://www.altwied.de/21.27.0.0.1.0.phtml

Wien (Österreich)               

 

Plainacher, Elisabeth

Wiesbaden

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wiesbaden

Wiesensteig (BW)

Wiesensteig Gottesdienst Fotos Sonntag Reminiszere 12. März 2017 zur Rehabilitierung der Opfer von Hexenprozessen in der Stadt Wiesensteig. Ökumenischer Bußgottesdienst St. Cyriakuskirche, Kirchplatz 1, 73349 Wiesensteig

Wiesensteig. 12. März 2017, Ökumenischer Bußgottesdienst in der St. Cyriakuskirche, 73349 Wiesensteig
Rehabilitierung der Opfer von Hexenprozessen Stadt Wiesensteig/ Grafschaft Helfenstein

2017-01-23 Resolution des Gemeinderates der Stadt Wiesensteig

Rehabilitation der Opfer von Hexenprozessen Stadt Wiesensteig/ Grafschaft Helfenstein

Der Gemeinderat der Stadt beschloss am 30. Januar 2017 die sozialethische Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse.

https://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/wiesensteig-rehabilitiert-seine-hexen-14376476.html

Wildenburger Land

Friesenhagen Wildenburger Land Rote Kapelle Tafel.jpg (286376 Byte)

Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse, Wildenburger Land, Rote Kapelle auf dem Blumenberg am Lindchen
51598 Friesenhagen, Wiesental/Ziegenschlade

Foto: Hartmut Hegeler

Willich

Grietgen-Haaks-Straße, 47877 Willich - Niederheide

1629 Grietgen Haaks als "Hexe" verbrannt

Wilthen

Hexenbrennen in Wilthen

Wimbern (Westfalen)         

 

Hexenprozesse

Windsheim

Namen von Opfern der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Windsheim

Winningen  

Winningen

 

Hexenhügel  

Winterberg

Gedenktafel Winterberg für Opfer der Hexenprozesse.jpg (290299 Byte)

Gedenktafel am Rathaus in Winterberg für die Opfer der Hexenprozesse

Foto: Hartmut Hegeler

Winterberg-Züschen

Züschen/Winterberg, Personen deren Namen in Hexenprozessakten genannt werden

Witten

Namensliste der Opfer der Hexenprozesse Witten

Das Bild "Hexenverfolgung im Ennepe-Ruhr-Kreis" besteht aus 11 Einzelbildern (Öl auf Leinwand), welche zusammengefügt die Größe von ca. 10 m x 2,80 m messen. Jedes Bild beschäftigt sich mit einem Element der Hexenverfolgung. Einige behandelte Themen sind: Denunziation, Milch- und Schadenszauber, Justiz, Kirche, Folter, Wasserprobe, Hinrichtung, Hebamme und Wöchnerin, Kräuterfrau etc. Sie werden am Schicksal unterschiedlicher Bürger sichtbar gemacht, z.B. des Wittener Bauern Bottermann.
Künstler/innen: 10 Malerinnen der Malereiklasse der Hattinger VHS unter der Leitung von Michael Görler (Bildender Künstler). Jede Malerin fertigte den eigenen Entwurf, welcher in der Gruppe besprochen wurde. Die Malereiklasse besteht seit 1985 und beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten, meist politischen Themen.
Ziel der Arbeit ist es, den neueren Erkenntnissen in der heutigen Hexenforschung Rechnung zu tragen und die Geschichte der Hexenverfolgung und der Hexenprozesse im Ennepe-Ruhr-Kreis in einem größeren, über den jeweiligen Rahmen hinausgehenden Gesamtkonzept darzustellen.
Der Großbauer Bottermann aus Witten ist das wohl bekannteste Opfer der Hexenverfolgung im EN-Kreis. Der nicht als Hexer sondern als vermeintlicher Zauberer entlarvte Bottermann wurde (lt. Gerichtsakte) in einer Hattinger Gaststätte in der Nähe der St.Georgs-Kirche von einem Schneider denunziert.
Bottermann musste mehrmals die Wasserprobe über sich ergehen lassen. Er wurde zu diesem Zweck von einer Anhöhe oberhalb des Wittener Hohensteins ins Wasser gestoßen. Schwamm der Delinquent oben, war dies ein Beweis für seine Schuld. Er wurde gefoltert und verbrannt. Mit dem Tod des Bauern Bottermann endete die offizielle Ära der Hexenjagden in Witten.
Michael Görler

P.S. Bei dem dargestellten Kirchengebäude in der Mitte handelt es sich um die Basilika St. Ludgerus Essen-Werden.

 

Rat der Stadt Witten: Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse 15.9.2014

Kirchenkreis Hattingen-Witten zur Rehabilitierung  der Opfer der Hexenprozesse

Ausstellung Plakate Hexenprozesse und Anton Praetorius
Frauenschicksale in der evangelischen Kirche Witten 2013

Wittener Zaubereiprozesse des Jahres 1580 

Wittenberg

Namensliste der Opfer der Wittenberger Hexenprozesse

Frank Baron, Ein Einblattdruck Lucas Cranachs d. J. als Quelle der Hexenverfolgung in Luthers Wittenberg
erschienen in: Poesis et Pictura. Festschrift für Dieter Wuttke. Herausgegeben von
Stephan Füssel und Joachim Knape. Baden-Baden: 1989. (Saecvla spiritalia: Sonderband), S. 277-294.

Luther und der Hexenprozess in Wittenberg 1540

Wittgenstein

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung Wittgenstein

Hexenprozess gegen "Döppen-Krein" (Ahnenforschung Hinkel)

Hexenprozess gegen "Döppen-Krein"  (genealogy.net)

Wolfenbüttel

Lechlumer_Holz_Gedenktafel.jpg (135745 Byte)

Lechlumer Holz Gedenktafel

450px-RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG (108968 Byte)

Lechlumer Holz Gerichtsstätte (Foto Wikipedia)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RichtstaetteLechlumerHolz_Gedenkstein.JPG

Text:
Lechlumer Holz Gerichtsstätte
Unweit der Stadt Wolfenbüttel befanden sich zwei herzogliche Richtstätten, das "Lechlumer Holz" und der "Tollenstein".
http://www.denkmalpflege.bsl-ag.de/index.php?id=129
Am westlichen Rand des Lechlumer Holzes verlief die alte Heerstraße, die von Wolfenbüttel kommend über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig führte. Auf einer Kuppe über der Oker liegt hier die um 1600 erstmals historisch erwähnte Hauptrichtstätte des alten Fürstentums.

 

Würzburg            

 

WÜRZBURG. SPD fordert Mahnmal für die Opfer der Hexenjagd Fr. 29. April 2016

Zentrales Mahnmal für die Hexenverfolgung in Würzburg 1

Zentrales Mahnmal für die Hexenverfolgung in Würzburg 2

Würzburg: Der finstere Hexen-Keller / Hexenloch

Wuerzburg Ratskeller Hexenstuebchen PICT0411.jpg (67822 Byte) Wuerzburg Ratskeller Hexenstuebchen PICT0413.jpg (86748 Byte) Wuerzburg Ratskeller PICT0435.jpg (107606 Byte)

Würzburg Ratskeller Hexenstübchen
Fotos von Hartmut Hegeler

Würzburg Untersuchung des Hans Heuelin aus Remlingen im Würzburger Schottenkloster auf Besessenheit und Zauberei 1516

Hexenprozesse  

Wurzen

In Wurzen wurden 1570-1659 Hexenverfolgungen durchgeführt: Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, Jacob Pechenau wurde 1570 wegen des Vorwurfs der Zauberei mit „Leibesfrüchten“ gerädert, eine Frau starb in der Haft. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 647-649

Wyhl am Kaiserstuhl Wyhl_Gedenktafel_Trutt_Anna.jpg (159165 Byte) Wyhl_Rathaus_Gedenktafel_Anna_Trutt_2011.JPG (3199806 Byte)

Am 24. April 2001 wurde am Wyhler Rathaus eine Gedenktafel enthüllt für Anna Trutt, 1751 in Endingen verbrannt.

XYZ

nach oben

 

Zeil am Main

Zeil_am_Main_Hexenturm_Dokumentationszentrum0.jpg (111278 Byte)

Zeil am Main Hexenturm Dokumentationszentrum

Christina Morhaubt 1627 Hexenprozess

Zittau

In Zittau wurden 1695-1768 Hexenverfolgungen durchgeführt: Eine Frau starb in einem Hexenprozess in der Haft. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 649f

Zschopau

In Zschopau wurde 1609 eine Hexenverfolgung durchgeführt: Eine Frau geriet in einen Hexenprozess und wurde enthauptet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 459

Zugarramurdi (Spanien)

Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung 1610 Zugarramurdi Spanien

Hexenmuseum Zugarramurdi
Museo de las Brujas

Zürich (Schweiz) Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Zürich (u.a. Wasterkingen) Zuerich_Wasserkirche.jpg (85427 Byte)

Zürich. Chor der Wasserkirche mit dem Zwingli-Denkmal und dem an die Kirche angebauten Helmhaus. Der Platz des Zwingli-Denkmals hinter der Kirche wurde als Standort für eine Gedenktafel vorgeschlagen für die 75 Frauen und vier Männer, die zwischen 1478 und 1701 in Zürich als Hexen zum Tode verurteilt wurden. Von diesem Ort seien sie in den Wellenberg überführt worden, wo sie eingesperrt und gefoltert wurden, bevor man sie verbrannte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkirche (abgerufen 17.2.2017)

Zürich. Denkmal für die Zürcher Opfer von Hexenverfolgungen gefordert.

Vorlage Mahnmal Zürich 2013

Zwickau

In Zwickau wurden 1424-1629 Hexenverfolgungen durchgeführt: 14 Personen gerieten in Hexenprozesse, drei wurden hingerichtet. Quelle: Manfred Wilde: ''Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen'', Köln, Weimar, Wien 2003, S. 652-656

Die Orte-Links verweisen auf die unten genannten Orte, die Namen-Links auf die Erläuterungen auf der Seite "Opfer"

nach oben

 

 

Orte mit Hexenprozessen (Liste wird weiter ergänzt)

Hexenprozesse in Alleshausen

In der Zeit der Hexenprozesse wurden im Vergleich zu Oberschwaben in Alleshausen Hexenverfolgungen mit besonderer Intensität durchgeführt. Diese Hexenprozesse in der rechtlichen Zuständigkeit der Reichsabtei Marchtal beginnen im 16. Jahrhundert und reichen bis ins 18. Jahrhundert. Dabei lassen sich drei Verfolgungswellen unterscheiden: zwischen 1586 und 1596, um 1627/1628 und zwischen 1745 und 1757.
Die Besonderheit an den Marchtaler Hexenprozessen ist die Verfolgungspanik noch Mitte des 18. Jahrhunderts, der 7 Frauen zum Opfer fielen. Mindestens 60 Todesurteile gegen vermeintliche magische Delinquenten lassen sich insgesamt aus den Marchtaler Hexenprozessakten nachweisen.
Die Initiative, auf der die Marchtaler Hexenprozesse gründeten, war ein lokaler Verfolgungseifer, der sich insbesondere für das Dorf Alleshausen nachweisen lässt. Alleshausen kann als ein Bereich besonderer Rechtsstellung innerhalb des Territoriums des Reichsklosters Marchtal bezeichnet werden. Insbesondere der hohe Eigenbesitzanteil der Bauern an Grund und Boden führte zu ständigen Konflikten zwischen den Untertanen, die auf gesonderte Rechte und Privilegien beharrten, und der Herrschaft des Klosters, die diese Sonderstellung nicht zugestehen wollte. In diesem Machtkampf bewies die Untertanenschaft aus Alleshausen, maßgeblich die dortige Dorfelite, in vielen Fällen ihre Durchsetzungsfähigkeit, so auch im Hinblick auf die Hexenverfolgungen. Insbesondere für die letzte Prozesswelle zeigt sich eine deutliche Korrelation zwischen der Größe an Eigenbesitz in Alleshausen, der Zugehörigkeit zur Dorfelite und der Verfolgungsinitiative. Das Deutungsmuster Hexerei diente in Alleshausen dabei grundsätzlich als Interpretationsfolie für verschiedene Schadensfälle, die die Bauern gegen sich provoziert sahen. Mit den Verdächtigungen wurden familiäre Spannungen und Schichtkonflikte institutionalisiert. Die dörfliche Oberschicht verleumdete dabei Frauen, von denen sie vermutete, die Armut treibe sie zu Sabotage am Eigentum anderer Personen.

Die Namen einiger der Alleshauser Opfer waren:
Anna Grätter aus Alleshausen am 3. Mai 1588, Margreta Menz oder Schillingerin aus Alleshausen am 5. Mai 1588, Anna Lepp aus Alleshausen am 12. Mai 1588, Agathe Hegeler aus Alleshausen am 12. Mai 1588, Georg Mayer am 12. Mai 1588.
In den Akten heißt es: „Diese fünf armen Personen haben in gütlicher und peinlicher Frage ihre Übeltaten eingestanden, werden vom Nachrichter Meister Hans von Biberach zum Hochgericht geführt und mit dem Strang gerichtet“.
Waldburga Zeiller aus Alleshausen am 18. Juli 1592, Anna Träub aus Alleshausen am 24. März 1627, Anna Fischer aus Alleshausen am 26. März 1627.
Sie wurden enthauptet und die verbrannten Körper unter die Erde vergraben. „Der Allmächtige gute Gott solle ihnen die Gnade verleihen, dass sie ritterlich um das ewige Leben streiten mögen.“
1745-1757: Barbara Getschler, Magdalena Füder, Anna Oberländer, Catharina Schmid, Maria Bingasser, Maria Tornhäuser.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alleshausen#Hexenprozesse_in_Alleshausen
Constanze Störk: "Mithin die natürliche Vernunft selbst dictiert, das es Hexen gebe". Hexenverfolgung in der Reichsabtei Marchtal 1586-1757. Reihe: Wissenschaftliche Qualifizierungsarbeiten zum Hexen- und Magieglauben, hg. von Katrin Moeller, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/941/

nach oben

Hexenprozesse in Bad Fredeburg  

Ursel vom Gerwenhof (* vor 1600 in Ebbinghof; † um 1600 in Bad Fredeburg) war ein Opfer der Hexenverfolgung in Bad Fredeburg.

Hexenprozesse in Bad Fredeburg
Im 17. Jahrhundert kam es im Amt Fredeburg und in Fredeburg zu zahlreichen Hexenverfolgung im Herzogtum Westfalen. Im Juni 1601 gab es in Fredeburg einen Hexenprozess, wie dem Tagebuch von Kaspar von Fürstenberg zu entnehmen ist.
Eine große Hexenverfolgung im ehemaligen kurkölnischen Amt Fredeburg lässt sich durch eine Akte des Archivs der Freiherren von Fürstenberg in Arnsberg-Herdringen belegen.
Alfred Bruns (Bearb.): ''Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg.'' Band 2, 2. Auflage, Münster 1987, ISBN 3-402-05935-5
Rainer Decker: ''Die große Hexenverfolgung im Amt Fredeburg um 1630.'' In: ''Schmallenberger Sauerland.'' Almanach 1993, S. 96-98.
Signatur X-43-32. Alfred Bruns: ''Die Oberkirchener Hexenprotokolle.'' In: ''Hexen, Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland.'' Schieferbergbau-Heimatmuseum, Schmallenberg 1984, S. 14 ff.

Die ersten vier Seiten dieses Bandes enthalten eine Liste ''Hingerichtete Personen aus dem Ambt Fredtberg''. Demnach wurden 50 Menschen hingerichtet, davon 15 Männer.
Die Prozessprotokolle und sichere Zeitangaben sind nicht erhalten. Diese Liste macht Angaben über Gerichtskosten (14 bis 19 Taler), die von den Hinterbliebenen zu zahlen waren. In den meisten Fällen ist der jeweilige Zahlungspflichtige mit Namen genannt, dazu sein Verwandtschaftsverhältnis zu der hingerichteten Person, vornehmlich der Ehefrau oder den Eltern.
Alfred Bruns: ''Die Hexenverfolgung in der früheren Kriminalgerichtsbarkeit.'' In: ''Hexen, Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland.'' Schieferbergbau-Heimatmuseum, Schmallenberg 1984, S. 214.

Hexenprozess gegen Ursel vom Gerwenhof
In der Liste der Bad Fredeburger Hexenverbrennungen fand 1987 der pensionierte Schulleiter Paul Tigges Angaben über seine Vorfahren. In seinem Buch "Schattenbeschwörung" beschreibt er seine Betroffenheit über die damaligen Ereignisse: "Was war das nur für eine Zeit, in der die Großmutter aus der Familie gerissen, in der die Ehefrau und Mutter der Kinder grausam gequält und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde?"
Paul Tigges: "Schattenbeschwörung." Verlag Grobbel, Fredeburg 1987, S. 9.

Sein Urahn Johann Gerwen stammte vom Gerwenhof im heutigen Ebbinghof. Für die Verbrennung seiner Mutter im Amt Fredeburg musste damals der Sohn Johann 15 Reichstaler und 3 Kopfstücke zahlen: "Johan Barven richtig: Gerwen zu Ebbingkhoven ist sein moder verbrandt, 15 reichsdaler und 3 kopstucke gieben. Ursul das Weib in Gerwins haus zu Ebbingkhoven."
Alfred Bruns: Die Oberkirchener Hexenprotokolle. S. 18 f.

Auch seine Verwandten mütterlicherseits vom Klaukenhof in Gellinghausen waren direkt betroffen: ''Hans Klaucke zu Gelinckhausen wegen seiner frauwen 19 reichsdaler, ½ auf das haus.'' Hans Klaucke zu Gellinghausen musste also damals für den Hexenprozess und die Verbrennung seiner Frau 19 Reichstaler zahlen und 1/2 die Hälfte für das Haus. Diese Verurteilung führte später möglicherweise dazu, dass der Hof im Dreißigjährigen Krieg verkauft werden musste.
Josef Lauber: ''Fredeburg, Stammreihen sauerländischer Familien.'' VI. Band
1641 verkaufte Hans Klauke den Hof an den Adeligen Jobst Adam von Gaugrebe zu Alme. 1681 wurde der Hof von Nachkommen wieder zurückgekauft.
Paul Tigges: ''Schattenbeschwörung.'' Fredeburg 1987, S. 10.

Bad Fredeburg Hexenkapelle
In der Nähe der Femelinde des Ortes steht eine im 18. Jahrhundert erbaute Kapelle. Dieses ''Hexenkapelle'' genannte Gebäude soll an der Stelle stehen, an der die wegen angeblicher Hexerei zum Tode verurteilten Angeklagten unmittelbar vor ihrer Hinrichtung Trost und Stärke erfleht haben. Die Kapelle wurde 2005/2006 renoviert.
Hartmut Hegeler: ''Hexendenkmäler im Sauerland.'' In: ''Sauerland.'' 4/2008, S. 173

Quellen und Literatur
http://www.anton-praetorius.de/downloads/namenslisten/Liste%20Hingerichtete%20Personen%20aus%20dem%20Ambt%20Fredtberg.pdf ''Namen der Opfer der Hexenprozesse Bad Fredeburg''
Alfred Bruns: ''Die Oberkirchener Hexenprotokolle.'' In: ''Hexen, Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland.'' Schieferbergbau-Heimatmuseum, Schmallenberg 1984, S. 18-19 (und S. 14-17)
Akte des Archivs der Freiherren von Fürstenberg in Arnsberg-Herdringen (Sign. X-43-32)
Paul Tigges: ''Schattenbeschwörung.'' Verlag Grobbel, Fredeburg, 1987, S. 9ff
Hartmut Hegeler: ''Hexendenkmäler in Westfalen und Lippe.'' Unna 2013, ISBN 978-3-940266-07-1, S. 9-12
Hartmut Hegeler: ''Hexendenkmäler im Sauerland.'' In: ''Sauerland.'' 4/2008, S. 173

 

 

nach oben

 

Hexenprozesse in Bad Wildungen

In der Zeit der Hexenverfolgungen fielen den Hexenprozessen in Bad Wildungen 78 Menschen zum Opfer. Wildungen hatte damals 1200 Einwohner. Die Verfolgung geschah in

Prozesswellen: 1532 und 1629 - 1631 und 1650 - 1664.

1532 Erster Hexenprozess gegen Gertraud Muck

1575 - 1578 Hexenverfolgungen

1629 setzte eine Periode unerhörter Verfolgung ein: 29 Opfer bis 1632.

1650 - 1664 weitere 38 Opfer

1630 Maria Rörig hielt von September 1630 - Mai 1631 die Folter standhaft aus: „Der liebe Gott habe sie im Gefängnis erhalten, ihm bliebe sie treu, sie sei unschuldig wie Jesus Christus.“

Graf Christian verfügte ihre Entlassung.

1656 Prozess gegen Susanne Weber (Tochter von Maria Rörig): „Ihr Ehemann bittet wegen der Kosten um Beschleunigung des Prozesses.“

nach oben

Hexenprozesse in Balve

Traurige Berühmtheit erlangte Balve im 17. Jahrhundert durch die Hexenverfolgung. Auf dem Galgenberg wurden zwischen 1590 und 1630 etwa 300 als Hexen und Zauberer denunzierte Balver verbrannt. Von 1628 und 1630 wurden in den Balver Hexenprozessen 27 Verfahren durchgeführt. Etwa jeder 20. Bürger wurde wegen Hexerei hingerichtet. Ein Attentat auf den berüchtigten Hexenjäger Kaspar Reinhards in Balve schlug fehl. Die Täter wurden grausam hingerichtet.

Am 9. August 2006 wurde in Balve vom Heimatverein "Heimwacht Balve" am ehemaligen Richtplatz ein Denkmal in Form einer Steele für die Opfer der Balver Hexenprozesse eingeweiht. Das Denkmal nimmt Bezug auf die Frauen und Männer, die hier hingerichtet wurden. Dazu erschien ein Heft über die Hexenprozesse in Balve, erhältlich beim Heimatverein "Heimwacht Balve":
Werner Ahrens, Vorsitzender, Postfach 1104, 58795 Balve,
Telefon 02375/2157, Fax 02375/1253, http://www.heimwacht-balve.de/

Weblinks

http://www.balve-online.de/unsere_stadt/geschichte/amtundstadtgeschichte.shtml#5HEXENVERFOLGUNGEN

 

nach oben

Hexenprozesse in Bamberg  

Bamberg war ein Kerngebiet des Hexenwahns. In der Zeit der Hexenprozesse nahmen unter der Regentschaft der Erzbischöfe von Bamberg Johann Gottfried I. von Aschhausen (1609-1622) und seinem Nachfolger Johann Georg II. Fuchs von Dornheim (1623-1633) die Hexenverfolgungen in Bamberg große Ausmaße an.

Ähnliche massive Verfolgungen lassen sich in Süddeutschland nur in den Hexenprozessserien der Hochstifte Würzburg und Eichstätt sowie in Kurmainz und Ellwangen nachweisen.

1612/1613 und 1617/1618 starben im Hochstift Bamberg 300 Personen in den Flammen der Scheiterhaufen. Allein 1617 wurden 102 Menschen im Hochstift in Hexenprozessen hingerichtet. Bekanntestes Opfer war der Bürgermeister Johannes Junius, der im August 1628 im Hexengefängnis Drudenhaus gefoltert wurde.

1629 erschien ein zeitgenössisches Hexentraktat. Darin heißt es:

„Kurtzer und wahrhafftiger Bericht und erschreckliche Neue Zeitung Von sechshundert Hexen, Zauberern und Teuffels-Bannern; welche der Bischoff zu Bamberg hat verbrennen lassen / was sie in guetlicher und peinlicher Frage bekannt“.  

Am 14. Juli 2013 jährt sich zum 325. Mal der Justiz-Mord am Kanzler Georg Haan aus Bamberg.

Kanzler-Haan-in-Ketten.jpg (266561 Byte)
"Es war deutschlandweit einmalig, dass ein amtierender Regierungsrat der Hexerei bezichtig und hingerichtet wurde - in der alten Hofhaltung - vor 80 geladenen Zeugen - dann wurde seine Leiche bei geöffnetem Tor öffentlich ausgestellt, bis diese am folgenden Tag auf dem Schönleinplatz - zusammen mit 5 anderen Hexen zu Pulver und Asche verbrannt wurde."

 

Literatur

Wolfgang Behringer (Hrsg.), Hexen und Hexenprozesse. München 1998, Nr. 171,

Weblink

http://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/recht/konflikt/quellen/zeitung.htm (zeitgenössisches Hexentraktat von 1629)  

über Katharina Haan
http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/information/jubilaeum2007/1000jahre/persoenlichkeiten/katharina_haan.html

nach oben

Drudenhaus, Bamberg

Das Drudenhaus (Malefizhaus, Hexengefängnis) wurde 1627 von Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim (1623-1633) in Bamberg gebaut für 30 bis 40 Gefangene auf dem Höhepunkt der Hexenverfolgungen in der heutigen Franz-Ludwig-Straße. Auch in anderen Städten des Hochstiftes entstanden kleinere Drudenhäuser: in Zeil, Hallstadt und Kronach.

Auf Generalvikar und Weihbischof Friedrich Förner, blindwütiger Verfechter des Hexenwahns, geht Konzeption und Bau des Drudenhauses zurück.

In dieser Zeit der Hexenprozesse fanden etwa 300 Menschen in Bamberg und 900 Menschen im Hochstift den Tod auf dem Scheiterhaufen. Bamberg wurde gleichbedeutend für die Folter. Die verurteilten "Hexen" wurden selbst auf dem Weg zur Hinrichtung noch gequält.

Auch bekannte Persönlichkeiten wie der Bürgermeister Johannes Junius und der bischöfliche Kanzler Dr. Georg Haan, der die Prozesse kritisiert hatte, wurden hingerichtet.

Als sich schwedische Truppen am 11. Februar 1632 näherten, wurden die letzten 10 Inhaftierten entlassen, sie mussten jedoch schwören, über die Behandlung (Folter) während der Haft zu schweigen. Bald wurde der Bau abgerissen. 1654 fanden die Steine Verwendung beim Bau des Kapuzinerklosters.

Weblinks

* http://www.bamberga.de/hexenverhoer_daniel_bittl.htm

* http://www.bezirk-oberfranken.de/Mosaik/gesch_mosaik.htm (mit Bild des Drudnerhauses).

nach oben

Henkerhaus (Bernau bei Berlin)

Das Henkerhaus ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus im Zentrum von Bernau bei Berlin (Brandenburg). Es wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Fachwerkhaus in Ständerbauweise errichtet. Beim Umbau des Gebäudes im 19. Jahrhundert erhielt es seine noch heute vorhandene Putzfassade.

Die Rückseite des Gebäudes schließt mit dem Mauerring der mittelalterlichen Stadtbefestigung ab. Das Haus diente bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Scharfrichterei der Stadt.

In dem Gebäude befindet sich seit 1976 eine Abteilung des Heimatmuseums Bernau. Eine Ausstellung stellt die Geschichte der Scharfrichterei dar. Die rekonstruierte Schwarze Küche gibt Zeugnis vom Alltagsleben in der Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Eine weitere Ausstellung beschäftigt sich mit dem Angriff der Hussiten auf die Stadt im Jahr 1432.

Von der Künstlerin Annelie Grund wurde neben dem Henkerhaus am 31. Oktober 2005 ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung in Bernau geschaffen mit der Inschrift "der Hexerei beschuldigt, gefoltert, getötet".

In der Chronik von Tobias Seiler 1736 sind die Namen von 25 Frauen und 3 Männern verzeichnet, denen zwischen 1536 und 1658 in Bernau der Hexenprozess gemacht wurde.

nach oben

Hexenprozesse in Büdingen

Zwischen 1532 und 1699 (Höhepunkt 1633-1653) wurden viele Hexenprozesse durchgeführt und 485 Menschen wegen angeblicher Hexerei angeklagt. Mit über 400 Hinrichtungen ist die kleine Grafschaft Büdingen in die Kernzone der Hexenverfolgung einzurechnen.

1564 wurde die Faulhaberin aus Wächtersbach in Büdingen als angebliche Hexe angeklagt. Von Graf Georg erging die Order, die Faulhaberin im peinlichen Verhör hart anzugreifen (zu foltern). Trotz „zerrissener Glieder und verderbtem Leib“ trotzte sie der Folter und zerriss mit ihrem Schweigen die Kette der Denunziationen.

Heftige Kritik an Hexenprozessen und Folter äußerte der ysenburgische Hofprediger Anton Praetorius, dem es 1597 sogar gelang, eine Frau aus der Folterkammer zu befreien. 1598 setzte er seinen Kampf literarisch fort mit dem Buch "Von Zauberey vnd Zauberern Gründlicher Bericht".

Literatur

* Rolf Schulte, Hexenmeister, Frankfurt/M, 2000, S.72

Weblinks

* http://www.jungborn-buedingen.de/

nach oben

Rehabilitierung  Buseckertal


Betreff: Rehabilitierung  für angeklagt und hingerichtet Bürger u. Bürgerinnen der Buseckertal

Absender:
Grant Hayter-Menzies
Canada 


An Herrn Bürgermeister Reinl
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Buseck
Ernst-Ludwig-Straße 15
35418 Buseck  Deutschland
buergermeister@buseck.de

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reinl,
Antrag zur nächsten Ratssitzung

Eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte der Neuzeit in Westeuropa waren die Hexenverfolgungen vom 14. bis ins 18. Jahrhundert.
Im Buseckertal wurden zwischen 1655-1674 unbescholtene Bürgerinnen und Bürger verfolgt und der Hexenprozess gemacht. Unter grausamer und brutaler Folter wurden Geständnisse erpresst. Denn nur bei einem Geständnis konnten die Verfolgten hingerichtet werden, und zwar durch Verbrennen bei lebendigem Leibe oder Decollation (Enthaupten).

Lange habe ich mich mit meiner Familiengeschichte beschäftigt. Meiner Großmutter (geb. Launspach) stammte aus Reiskirchen, Großen-Buseck, Gießen, Londorf und an anderen Orten. Eine Reihe meiner Vorfahren wurden der Hexerei beschuldigt durch eine Reihe von meinen anderen Vorfahren. Einer meiner Vorfahren, Margaretha, Ehefrau von Wilhelm Fritz, wurde hingerichtet (Februar 1657).

Einige dieser Beschuldigten hatten Glück. Else Schmidt von Burkhardsfelden, die Folter von 1672-1674 erlitt, wurde von der Juristischen Fakultät der
Universität Mainz freigesprochen.

Margaretha und die weniger Glücklichen, Opfer dieser Zeit großen Wahnsinns, verdienen, dass ihnen ihre Ehre wiedergegeben wird und endlich gesagt wird, dass sie unschuldig an den ihnen unterstellten Verbrechen waren.

Allen Betroffenen, auch den hier nicht Genannten, gebührt selbst nach so langer Zeit, die sozialethische Rehabilitierung , da Ihnen Unrecht widerfahren
ist. Ich beantrage und bitte, dass der Gemeinderat von Buseck die Unschuld dieser Menschen erklärt. Wir können ihr Schicksal nicht ändern, aber wir
können, ihnen diese Ehre antun.

Ich bitte Sie um Bestätigung, dass mein Schreiben bei Ihnen eingegangen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Mr. Grant Hayter-Menzies, Autor u. Historiker

Canada

-----------------------------------------------------------------------------------------
*Für den Text meines Artikels und die Quellen, die ich verwendet, finden Sie
unter diesem Link:*

http://www.redroom.com/articlestory/boil-thou-first-charmed-pot-witch-mania-17th-century-hessen

Mir sind folgende Namen von Opfern der Busecker Hexenprozesse bekannt:
*Bingenheim: executed for witchcraft in 1652
*1. Hanß Rau from Berstadt
2. "The swineherd's boy from Bisse, who was burned along with Johann Waasen's wife, who was the 'Head Witch' of the witches of Echzell [north of
Bingenheim]"
3. Johann Schultheiß's wife, Gersten
4. Conrad Heusen's daughter, "burnt"
5. "Matthäus Schütz's wife from Geltenau was burnt alive, for having hexed her two husbands, her brother and her brother-in-law"
6. "The Jew, Löw, from Bisse, was burnt alive”

*Oppenrod: executed for witchcraft in 1655
* 1.      Eva Eisermann, burned in September 1655

*Reiskirchen and Grossen-Buseck: executed for witchcraft in 1655-1656
* 1.      Unnamed woman (who accused the women named below as well as Pfarrer Johann Steindecker, whom two of my ancestors, Nürnberger the
shepherd and Johannes Lenhardt, schoolmaster, also implicated)
2.      Dorothea Samm, burned
3.      Margaretha Fritz (my ancestor), burned
4.      The miller’s wife, burned

Another of my ancestors, Catharina Bauernfeind, wife of the Kastenmeister Bauernfeind, was accused by Dorothea Samm but was not prosecuted.

*Burkhardsfelden, witch trial 1672-1674 (not executed)
* 1.      Else Schmidt, aka die Schul-else.  She was acquitted by the law faculty from the University of Mainz, after enduring two years of torture.

*Beuern, 1660s:
* 1.      Matthäus Stein, Kirchensenior, was accused of being a Hexenmeister but not prosecuted.  His wife, Christina, was the natural daughter of
Imperial Lieutenant Helwig von Buseck, who died at Wittstock in 1636. (Matthäus and Christina Stein are my 8x great-grandparents.)

nach oben


Hexenprozesse in Dieburg

Von 1600 bis 1630 sind für das Erzstift Mainz Dokumente zum Tod von 1879 Menschen als Opfer der Hexenverfolgungen erhalten geblieben. In Dieburg fanden etwa 60 Menschen den Tod auf dem Scheiterhaufen. Es gab mehrere Verfolgungswellen: 1596-1599, 1599-1627, 1627-1630.

Drache zu Dieburg 1603

Der "Drache zu Dieburg" war der Glöckner und Kupferschmied Lorenz Drach aus Dieburg. Er wurde am 18. April 1603 im kurmainzischen Aschaffenburg zusammen mit anderen Männern durch Vierteilung hingerichtet. Wegen der Verfolgung ihrer Frauen hatten die Männer eine Schmähschrift verfasst, in der die Hexenprozesse des Erzbischofs angeprangert wurden. Sie wurden beschuldigt, angeblich die Ermordung des Erzbischofs geplant zu haben.

* Quellen dazu: Als Beispiel für Tyrannei und Willkür der Obrigkeit ist er erwähnt in: Anton Praetorius, Gründlicher Bericht über Zauberey, 1613 Vorrede, S. 20

* Herbert Pohl: "Hexenglaube und Hexenverfolgung im Kurfürstentum Mainz", Stuttgart 1988, S. 118 f.

Verfolgungswelle ab 1626

1626 wurde Kurfürst Georg Friedrich von Greiffenclau gleich zu seinem ersten Besuch in Dieburg von der Zentmannschaft gebeten, die nötigen Untersuchungen zur Ausrottung des Lasters der Zauberei anzuordnen.

In Dieburg gab es viele der Hexerei verdächtige Personen, und das Volk war sehr aufgebracht. Zur Beruhigung der Einwohner wurde ein Hexenprozess begonnen gegen die Witwe von Martin Padt, deren Mutter vor zwanzig Jahren als Hexe verbrannt worden war. Am 26. Juni 1627 wurde sie verhört und am 7. Juli hingerichtet. Von der Padtin wurden viele Menschen als angebliche Mitschuldige besagt, so dass es zu einer Serie neuer Prozesse kam in Dieburg, Seligenstadt, Aschaffenburg usw.

Als angebliche Hexentanzplätze wurden in den unter der Folter erpressten Geständnissen genannt: der Eichwasen bei Dieburg, der Humesbühl, der große Formel usw.

Ein Angeklagter, Philipp Krämer aus Dieburg, sagte im Verhör aus, dass alle Zeugenaussagen gegen ihn falsch seien und der Glaube an Hexerei nichts als Aberglauben wäre. Dafür wurde er am 6. September 1627 enthauptet und seine Leiche verbrannt.

1627 wurden nach den vorliegenden Akten in Dieburg 36 Personen hingerichtet, nach Notizen von Pfarrer Laubenheimer sogar 85 "Hexen".

1629 begann im November eine neue Prozesswelle gegen 21 Verdächtige, und ganze Familien sind fast völlig ausgerottet worden.

Literatur

Emslander, Heinz. Hexenprozesse in Dieburg 1596-1630. Dieburg: Dieburger Verlag, 1996

Weblink

* http://www.staff.uni-mainz.de/pelizaeu/hexpro.htm

* http://www.sfn.uni-muenchen.de/forumhexenforschung/lange00.html (Verhörprotokoll aus Dieburg vom 26. Juni 1627 (Seiten 418/19) Prozess gegen Anna Padt)  

nach oben

Hexenprozesse im Bistum Eichstätt

5.jpg (1540162 Byte)

Straßenbenennung für Eichstätter Bürgermeisterin Ursula Bonschab, in einem Hexenprozess hingerichtet

Im Bistum Eichstätt fanden 1590-1593 eine große Anzahl von Hexenprozessen unter den Reformbischöfen Martin von Schaumberg und Caspar von Seckendorf statt, z. B. in den Gerichtsorten Abensberg, Spalt und Herrieden. Der „Hexenbischof“ Johann Christoph von Westerstetten führte eine breit angelegte Hexenverfolgung durch.

Ähnlich massive Hexenverfolgungen lassen sich in Süddeutschland nur in den Hexenprozessserien der Hochstifte Bamberg und Würzburg sowie in Ellwangen nachweisen.

Literatur

H.J. Wolf, Geschichte der  Hexenprozesse, Hamburg 1998, S. 251

Weblink

http://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/recht/hexen/unterpunkte/basis.htm  

 

nach oben

Hexenprozesse in Ellwangen

Barbara-Stech-Weg, 73479 Ellwangen-Rindelbach (benannt nach Barbara Stech, in einem Hexenprozess hingerichtet 1611)

In der Zeit der Hexenverfolgungen nahmen die Hexenprozesse in Ellwangen, einer Stadt im Osten Baden-Württembergs große Ausmaße an. Die Fürstpropstei Ellwangen war damit eines der Kerngebiete dieser Vorgänge.

Während der Regierungszeit der Fürstpröbste

* Wolfgang von Hausen (1584-1603)

* Johann Christoph I. von Westerstetten (1603-1613)

* Johann Christoph II. von Freyberg und Eisenberg (1613-1620)

starben 1588 und 1611-1618 ca. 450 Personen in den Flammen der Scheiterhaufen. Das waren etwa die Hälfte der Ellwanger Frauen und jeder sechste Mann.

Ähnliche massive Verfolgungen lassen sich in Süddeutschland nur in den Hexenprozessserien der fränkischen Hochstifte Würzburg, Bamberg und Eichstätt sowie in Kurmainz nachweisen.

In dem Hexenprozess von 1588 wurde die Hebamme Elisabeth Fürst, die "Mundistin" genannt, als Hexe verbrannt. Im Jahr 1611 wurde am 22. Dezember Dorothea Berchtold hingerichtet. Sie war die Schwester des Pfarrers Eberhard Berchtold, der die angeklagten Hexen betreute und zu der Überzeugung gelangt war, dass sie unschuldig waren. Vermutlich sollte mit der Hinrichtung seiner Schwester der Pfarrer getroffen werden, um ihn gefügig zu machen und ihm seinen Mund zu verschließen. Später betreuten Jesuiten die Gefangenen.

Überliefert ist ein Gespräch des Stadtpfarrers Berchtold mit dem Angeklagten Michael Dir. Dieser hatte seine Frau Maria Dir im Jagsttorgefängnis besucht und versicherte dem Pfarrer, er sei von der Unschuld der Bierbrauersfrau überzeugt. Das kam dem Kanzler zu Ohren. Carl Kibler lud den Brauer vor und ließ ihn verhaften. Um sich die Folter zu ersparen, gestand Michael Dir alles, was ihm vorgeworfen wurde, obwohl er noch gar nicht der Hexerei angeklagt war. Schon elf Tage später wurde er am 19. November 1611 verbrannt. Sein Abkommgeld betrug 460 Gulden.

Literatur

* H.C. Erik Midelfort: Witch Hunting in Southwestern Germany 1562-1684, the Social and Intellectual Foundations. Stanford 1972.

* Wolfgang Mährle: "O wehe der armen seelen", Hexenverfolgungen in der Fürstpropstei Ellwangen (1588-1694). In: Johannes Dillinger, Thomas Fritz, Wolfgang Mährle: Zum Feuer verdammt, die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Hohenberg, der Reichsstadt Reutlingen und der Fürstpropstei Ellwangen, Stuttgart 1998 (= Hexenforschung; 2), S. 325-500.

Quellen

* Artikel „Der Fall Anna Lutzin: Wie eine junge Witwe in Ellwangen unter Folter so manche Hexerei gesteht”

http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/detail.php?template=hp_artikel&id=12532&sprache=de

* Historicum.net: Hexenverfolgungen in Ellwangen, Fürstpropstei. Von Wolfgang Mährle, 2. Mai 2000

http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/frame_lexikon.html?art813.htm

* http://web.archive.org/web/20070311132847/http://www.vitabrevis.de/hexenverfolgung.htm

nach oben

Hexenprozesse in Freiburg

Gedenktafel Martinstor Freiburg.jpg (348673 Byte)

Plakette am Martinstor erinnert an die Opfer der Freiburger Hexenprozesse.
Foto: Kristina Müller FWTM

Am 24. März 1599 wurden Margaretha Mößmerin, Catarina Stadellmenin und Anna Wolffartin in Freiburg enthauptet und verbrannt. Eine Plakette am Martinstor erinnert an diese Opfer der Freiburger Hexenprozesse.

Weblink

http://www.virtuelles-freiburg.de/vip/wolffartin.html

http://www.latein-pagina.de/hexen/index2.htm  Kindhexe" Agatha Gatter und ihr Retter Dr. Johannes Pistorius Niddanus d.J.

Literatur

“Die Hexe von Freiburg” von Astrid Fritz

nach oben

Hexenverfolgungen in Fulda

1603 wurde in der Zeit der Hexenverfolgungen Balthasar Nuss als Zentgraf nach Fulda berufen. Balthasar von Dernbach übertrug ihm darüber hinaus die Durchführung der Hexenprozesse im gesamten Hochstift. In drei Jahren ließ Balthasar Nuss etwa 300 angebliche Hexen und Hexenmeister foltern und anschließend hinrichten. Das Vermögen der Opfer zog er für sich ein.

(Näheres zu den Hexenprozessen siehe bei Balthasar von Dernbach).

Besonders bekanntes Opfer der Verfolgungen waren Frau Merga Bien (1603) und Jakob Ruß: Der zwölfjährige wird am 10. November 1628 in einem Hexenprozess verhört und gesteht erst nach wiederholten Streichen mit der Rute, an Hexenausfahrten zum Kleesberg teilgenommen und dort auch als Leuchter gedient zu haben. Als er das Hinrichtungsurteil vernimmt, weint er und verspricht Besserung, wenn man ihm das Leben lasse. Die Beteuerung hilft ihm nichts. Er wird hingerichtet.

Literatur

Berthold Jäger, Zur Geschichte der Hexenprozesse im Stift Fulda. Forschungsstand - Kritik - Perspektiven, in: Fuldaer Geschichtsblätter 73 (1997), S. 7-64

Weblink

http://www.sfn.uni-muenchen.de/forumhexenforschung/fulda.html

nach oben

Hexenprozesse in Gerolzhofen

Unter der Regierung des Würzburger Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg starben über 900 Menschen, die der Hexerei angeklagt waren. Im würzburgischen Gerolzhofen war ein

Hauptgerichtsplatz. Von 1615 bis 1619 wurden 261 Personen wegen Hexerei hingerichtet. Viele starben vor ihrer Verurteilung an den Folgen der Folter im Hexenturm und Centgefängnis. Zur Zeit der Hexenverfolgungen wurden in Gerolzhofen Verbrennungsöfen installiert, um die rund 200 Menschen pro Jahr "fristgerecht" verbrennen zu können. Zeitweilig wurden so viele Menschen Opfer der Hexenprozesse, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet war.

Literatur

Stephan Oettermann, "Geschichte des Hexenbrennens in Franken (insbesondere in Gerolzhofen) im 17. Jahrhundert. Bürgermeister Bräuer: Es dokumentiere „eine Zeit, in der die Stadt als ein Hauptrichtplatz in Unterfranken traurige Berühmtheit erlangte“.

(Staatsarchiv Würzburg), Hexenprozessakten (aus Gerolzhofen). 1615-1619. Würzburg, Staatsarchiv: Gericht Gerolzhofen 14/346; Misc. 90/2884; MS f 1200

(Stadt Gerolzhofen), Gedenken an die Hexenprozesse in Gerolzhofen, (Akten) 1958-1977. (Stadtarchiv Gerolzhofen A3 (155)).

Weblink

nach oben

 

Hexenverfolgungen in Hirschberg

In dem kleinen Ort Hirschberg fanden drei Hexenverfolgungen statt: 1595 wurden mehrere Männer und Frauen wegen Hexerei hingerichtet. 1616 - 1617 wurden 13 Personen als Hexen angeklagt. 1616 leitete der berüchtigte Hexenrichter Dr. Heinrich von Schultheiß die Hexenprozesse in dem Städtchen Hirschberg. 1628 - 1629 fanden 12 Menschen in Hexenprozessen den Tod. In dieser Zeit war Pfarrer Michael Stappert hier tätig. An sein Wirken erinnert ein Denkmal in der Stadt Rüthen. Diese Prozesse sind in dem Werk Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage Der Frommen Unschültigen (1676) von Hermann Löher beschrieben. Darin enthalten ist Schrift von Michael Stappert zu den Hexenprozessen.

1986 wurde im Warsteiner Ortsteil Hirschberg ein Gedenkkreuz für die grausam gefolterten Frauen und Männer der Hexenverfolgungen errichtet an der ehemaligen Hinrichtungsstätte mit Texttafeln zu den Hexenprozessen an der Strasse Christoffelsberg in der "Eskelle", einem Waldstück am Ortsrand.  

 

Hirschberg Christoffelsberg Gedenkstaette Hexenprozesse.jpg (206049 Byte)

Hirschberg, Ortsteil von Warstein, Gedenkkreuz für die Opfer der Hexenverfolgungen
Foto: Hartmut Hegeler Quelle: Hartmut Hegeler, Hexendenkmäler in Westfalen, Unna, 2012, S. 49-54

Literatur

* Hermann Löher, Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage Der Frommen Unschültigen, 1676

* Alfred Gottschlich, Aus der Geschichte Hirschbergs, Hrsg. Sauerländischer Gebirgsverein, Abt. Hirschberg, 1985, S. 28 ff

* Dr. Groeteken, Die Hexenprozesse zu Hirschberg im Sauerland, in: Heimatborn, Monatsschrift für Heimatkunde für das Sauerland und die Soester Börde, 1930

* Rainer Decker, Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen, in: Bruns, Alfred: Hexen - Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland. Dokumentation zur Ausstellung im Schieferbergbau-Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen vom 21.7.-4.8.1984, S. 207

nach oben

Planung Rehabilitierung   Köln

nach oben

 

Hexenprozesse in Liesborn

1565 Hexenprozesse in Liesborn gegen die drei Frauen Aleke, Anna und Katharina auf der Burg zu Stromberg. Sie werden der Zauberei angeklagt, gefangen, gefoltert und verbrannt: einer der frühesten Fälle von Hexenverfolgung im Münsterland.

Weblink

nach oben

Hexenprozesse in Lippstadt

HexenverbrennungIm Jahr 1565 fanden in Liesborn Hexenprozesse gegen die drei Frauen Aleke, Anna und Katharina auf der Burg zu Stromberg statt. Sie wurden der Zauberei angeklagt, gefangen, gefoltert und verbrannt. Dabei handelte es sich um einen der frühesten Hexenprozesse im Münsterland. Um 1573 gab es etliche weitere Hexenverfolgungen in Lippstadt in der Zeit Graf Simons VI., dabei sind „etliche Burgers Weiber hinaus geführt und verbrannt worden“.

Hierzu berichtete Pfarrer Anton Praetorius 1613, dass bei diesen Hexenprozessen der Nagel-Schmidt Ebert Balve und seine Schwester, eine Beckerin, die Freytägische genannt, nach langen Foltern nach dem Widerruf ihres Geständnisses trotz Protesten aus der Bevölkerung freigelassen wurden. Dieser Hexenprozess beeindruckte Anton Praeorius stark und trug zu seinem Denken entscheidend bei, als er sich 1597 unter Lebensgefahr dafür einsetzte, dass eine Frau aus der Folterkammer entlassen wurde, und er diesen Kampf gegen Hexenverfolgung und Folter literarisch fortsetzte. Weitere Hexenprozesse fanden zwischen 1630 - 1677 statt.

Literatur

Hartmut Hegeler, Anton Praetorius, Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter, Unna, 2002, S. 22f

Weblink

nach oben

Mendener Hexenprozesse (Westfalen)

In den Mendener Hexenverfolgungen (1592 – 1631) wurden hingerichtet:

* 1592 eine Frau

* 1628 18 Personen

* 1630 - 1631 22 Menschen

* Neben diesen 17 Männern und 24 Frauen (u.a. aus Menden und Wimbern) werden 36 weitere Fälle von Hinrichtungen erwähnt (14 Männer und 22 Frauen).

* 1631 trotzte Dorte Hilleke in einem Hexenprozess der Folter. Nach ihr wurde die heutige Stadtbibliothek benannt.

* Im Pfarrarchiv der St. Vincenz Kirche finden sich die Akten der Mendener Hexenprozesse

Literatur

Kranz, Dr. Gisbert: Mendener Recht und Gericht, u.a. Hexenprozesse 1592 - 1631, Selbstverlag 1929, Druck Georg Pfeiffer, Menden (Mendener Tageblatt und Anzeiger)

nach oben

Mühldorf Hexenprozesse

Vor genau 260 Jahren wurde die 16-jährige Maria Pauer als letzte Hexe in Österreich hingerichtet. Sie war eine junge Dienstmagd in Mühldorf am Inn. Sie wurde am 27. Jänner 1749 verhaftet und in dem „Hexenkammerls“ eingesperrt. Die unmenschlichen Bedingungen der Haft, die schlechte Kost und die unhygienischen Verhältnisse brachten das Mädchen in geistige Verwirrung und Apathie.
Am 31. März 1749 wurde sie nach Salzburg gebracht, wo der Prozess im Rathaus fortgesetzt wurde. Am Ende glaubte sie selbst schuld zu sein.
Nach unmenschlich langer Untersuchungshaft mit Folter wurde sie am 10. September 1750 schuldig erkannt und zum Tod durch Schwert und anschließende Verbrennung verurteilt. Erzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein lehnte eine Begnadigung ab, so wurde das Urteil auf der öffentlichen Richtstätte am 6. Oktober vollzogen.

Die 16-jährige Maria Pauer, ein völlig verwirrtes Kind, wurde mit fragwürdigen Geständnissen wegen einem schon lächerlich gewordenen Verbrechen verurteilt und war – soweit bisher bekannt – die letzte Hexe, die auf dem Boden des heutigen Österreich hingerichtet wurde.

PRESSETEXT vom 18. 6. 2009:


Stellungnahme von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zum Prozess um die „Hexe“ von Mühldorf 1749/50
SALZBURG (eds – wk/ 18. 6. 2009) / Zur heutigen Pressekonferenz im Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer zum Thema „Die Mühldorfer Hex“ wird nachfolgende Stellungnahme des Salzburger Erzbischofs Dr. Alois Kothgasser veröffentlicht:


- Der Justizmord an Maria Pauer, die im letzten Prozess dieser Art auf dem Boden des damaligen Erzstiftes Salzburg als „Hexe“ verurteilt worden ist, stellt ein entsetzliches Verbrechen dar, in welches auch die Kirche von damals nicht nur aufgrund der handelnden Personen hinein verwoben ist. Es gibt daran nichts zu beschönigen, sondern sich der unmenschlichen geschichtlichen Wirklichkeit zu stellen und Gott und die Menschen um Vergebung für diese Gräueltat zu bitten.

Zugleich geht es darum, eine Lehre daraus zu ziehen und die Verantwortung für die Menschen unserer Tage wahrzunehmen, damit deren Würde als Gottes Ebenbild alle gebührende Achtung zukommt.


- Den Hintergrund für dieses grausame Ereignis bildet ein magisches Gottes- und Menschenbild, das mit der biblisch-christlichen Tradition nicht begründbar ist, sondern heidnische Wurzeln aufweist. Damit ist die Aufgabe verbunden, sich noch mehr für die Verkündigung des christlichen Gottes- und Menschenbildes einzusetzen und alle theologische Mühe aufzuwenden, damit der Glaube an Gott freigehalten wird von irrationalen und menschenverachtenden Elementen.


- Unser ganzer Einsatz muss heute der Verwirklichung der Menschenrechte und – auf deren Basis – einer geordneten Rechtspflege gelten, dies nicht nur in unserem Land, sondern weltweit. Dies anzuerkennen ist Lehre der Kirche und ihrer Soziallehre: „Die Kirche fühlt sich selbst verletzt, wenn die Rechte des Menschen, wer immer es sei und wo immer er sich befinden mag, missachtet und verletzt werden.“[1]


[1] Papst Paul VI. am 4. Oktober 1965 vor den Vereinten Nationen, zit. nach: Putz, Gertraud, Kleiner sozialethischer Ratgeber für die Praxis in Kirche, Politik , Wirtschaft und Gesellschaft, Berlin 2008, S. 286.
Amt für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 8, 5020 Salzburg

https://web.archive.org/web/20101216094901/http://www.kirchen.net/portal/page.asp?id=14640


nach oben

Hexenprozesse in Oberkirchen

Zwischen 1595 und 1685 fielen den Hexenprozessen in Oberkirchen 75 Personen zum Opfer. Allein 1630 wurden in Oberkirchen im Patrimonialgericht der Freiherrn von Fürstenberg, die das Gericht von den Kurfürsten von Köln als Landesherrn in Pfandbesitz hatten, 65 Personen verbrannt.

Besonders bekannt wurde der Hexenprozess gegen das 9-jährige Kind Christine Teipel, die am 7. März 1630 verhört wurde. Sie benannte die Namen von 15 Menschen, die angeblich nachts am Teufelstanz teilgenommen hatten: 8 Männer, 6 Frauen und ein kleines Mädchen. Sie bezichtigte Personen aus ihrer Nachbarschaft der Hexerei. Das Gericht ließ sie verhaften.So starben in sieben Prozesswellen in den drei Monaten April bis Juni 58 Personen auf dem Scheiterhaufen, darunter 22 Männer und 2 Kinder.

Christine Teipel wurde am 4. Mai 1630 in der 3. von insgesamt sieben Prozesswellen hingerichtet.

In der Lüttmecke bei Oberkirchen am „Hexenplatz“ erinnern Tafeln an die Hexenverfolgungen und den Prozess gegen Christine Teipel.

Literatur

Alfred Bruns, Die Oberkirchener Hexenprotokolle, in: Schieferbergbau-Heimatmuseum Schmallenberg- Holthausen: Hexen- Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland, Dokumentation zur Ausstellung vom 21.7.- 4.8.1984, „Christinichen Teipeln aus Oberkirchen“, S. 26 ff

Tobias A. Kemper: "...der allnoch anwachsenden bluenden jugend zum abscheulichen exempel...". Kinderhexenprozesse in Oberkirchen (Herzogtum Westfalen). In: SüdWestfalen Archiv Jg.4/2004. S.115-136.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Teipel

http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsbuhlschaft#Beispiel_aus_einer_Hexenprozessakte    Auszüge aus der Hexenprozessakte von Christine Teipel  

nach oben

Hexenprozesse in Obernburg

http://www.hvv-obernburg.de/html/hexe_katharina_marchtin.html


nach oben

Hexenprozesse in Recklinghausen

Zwischen 1514 und 1706 sind 100 Hexenprozesse aktenkundig. Höhepunkt der Hexenverfolgungen waren 1580 - 1581 und 1588 - 1589. Letzte als Hexe verurteilte Frau war Anna Spickermann, nach 16 Monaten Haft und Folter 1706 Hinrichtung durch das Schwert, dann verbrannt.

Literatur

* Von Hexen und anderen Recklinghäuserinnen, Frauenleben in Recklinghausen im 15./16.Jahrhundert, Gabriele Thiesbrummel u.a., Volkshochschule der Stadt Recklinghausen, 1990, S. 21

* Dr. Wilhelm Mummenhoff, Aachen: Zur Geschichte der Hexenverfolgungen in der Stadt Recklinghausen und ihrer Umgebung während des 16. Jahrhunderts, in: Vestische Zeitschrift 1927, Bd XXXIV, S. 75- 90.

* Fuchs, Ralf-Peter, Hexenverfolgung an Ruhr und Lippe. Die Nutzung der Justiz durch Herren und Untertanen. Westfälisches Institut für Regionalgeschichte. Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Münster. Forum Regionalgeschichte 8. Hrsg. Von Bernd Walter. Ardey Verlag Münster 2004, S. 40ff  

 

nach oben

Rinderbügener Hexenprozesse (Hessen)

* 1597 Hexenprozess gegen Frauen aus Rinderbügen

In der Zeit der Hexenverfolgungen spielte sich 1597 ein besonders dramatisches Kapitel Rinderbügener Geschichte ab. Im Februar werden vier Frauen aus dem Ort Rinderbügen beschuldigt, zum Hexensabbat auf dem Hexentanzplatz (Kesslertanz) gewesen zu sein. Die Namen dieser Frauen lauten:

* Margreth, Hans Fausten Frau,

* Anna, Hanß Datten Frau,

* Anna, Fritz Dietrichs Frau,

* Crein, Lips Hoffmanns Frau.

Die vier Frauen werden der fortgesetzten Hexerei an Menschen, Vieh und Wetter beschuldigt. Am 8. Mai 1597 werden sie verhaftet und in Birstein in den "Turm" gelegt.

Am 4. Mai 1597 beruft der Graf die Mitglieder des Gerichtes, darunter den Hofprediger Anton Praetorius. Die juristische Fakultät in Marburg entscheidet in einem juristischen Gutachten, dass die Verhängung der Folter rechtmäßig ist. Als die Folter beginnt, erhängen sich nachts zwei Angeklagte in der Zelle.

Am 5. Juli berichtet der Ehemann der Angeklagten Katharina Hoffmann, dass seine Frau schwanger sei und bittet um Milde. Nach Beratungen des Gerichts wird die Hochschwangere nach Bezahlung einer größeren Geldsumme am 23. Juli morgens um 6 Uhr vor dem Frühstück entlassen.

Anna, Fritz Dietrichs Frau, Mutter von 9 Kindern, die vor 20 Jahren nach Rinderbügen zugewandert ist, wird am 1. Juli gefoltert. Die gequälte Frau bleibt standhaft und beteuert nach wie vor ihre Unschuld. Nach einigen Tagen wird Frau Anna Dietrich nochmals „peinlich befragt“.

Als die nochmalige Folterung in der Öffentlichkeit bekannt wird, bildet sich unter Anführung des Hofpredigers eine Demonstration. Die Leute protestieren gegen die Todesfälle der Frauen in der Untersuchungshaft und fordern die Einhaltung der Menschenrechte auch für die Angeklagten. Nach tumultartigen Szenen im Gericht wird die Folter abgebrochen.

Der Schreiber der gräflichen Kanzlei hielt diesen ungewöhnlichen Vorfall fest: „Weil der Pfarrer alhie heftig dawieder gewesen, als man die Weiber peinigte, also ist es diesmal deßhalben unterlassen worden.“ Aus den Akten wird deutlich, dass der Pfarrer derart gegen die Folter wetterte, dass der Prozess beendet und die noch lebende Gefangene freigelassen wurde.

Heute erinnert nichts an das Schicksal dieser Frauen.

Literatur

* Hartmut Hegeler, Anton Praetorius, Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter, Unna, 2002, S. 22f

* Walter Nieß: Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen. Protokolle Ursachen Hintergründe. Büdingen 1982

Weblink

www.anton-praetorius.de

nach oben

Rüthener Hexenprozesse (Westfalen)

Von 1573 bis 1660 wurden in dem kleinen Ort Rüthen und im Gogericht Rüthen 104 Hexenprozesse durchgeführt. Dabei sind mindestens 79 Menschen hingerichtet worden.

Freunnd Happen, Angeklagter während der Hexenverfolgungen in Rüthen, trotzte der Folter und schaffte es, keinen Menschen zu denunzieren. Nach zwei Monaten Haft und dreimaliger schwerster Folter wurde Freunnd Happen am 23.September 1660 freigesprochen.

Literatur

Walter Dalhoff: "Zu Rüthener Hexenprozessen". In: Alfred Bruns: Hexen - Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland. Dokumentation zur Ausstellung im Schieferbergbau-Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen vom 21.Juli bis 4. August 1984. Schmallenberg: Schieferbergbau-Heimatmuseum, 1984, S. 188.

Weblink

http://de.wikipedia.org/wiki/Freunnd_Happen

nach oben

Schaffhauser Hexenprozesse (Schweiz)

Die Schaffhauser Hexenprozesse sind die frühesten bekannten Hexenprozesse in der Schweiz und ereigneten sich in Schaffhausen im Jahr 1402.

Der Nachweis dieses Prozesses/dieser Prozesse erfolgte vom Schaffhauser Stadtarchiv aufgrund der Stadtrechnungen. Es handelt sich um Personen, die als Hexe oder Hexen angeklagt wurden. Die Person(en) stammte(n) aus Beringen. In Schaffhausen wurde(n) sie verhört und hingerichtet.

In den Unterlagen ist von einem hegsen brand, also einer Hexenverbrennung, die Rede. Es handelt sich um einen der frühesten Hexenprozesse in Mitteleuropa mit Todesurteil durch Verbrennen. Die Aufstellung im Stadtarchiv zeigt die einzelnen Beträge für den Henker, z.B. Kosten für das "dürre Holz für den Hexenbrand" betrugen fünf Schillinge.

Das Stadtarchiv spricht von einem oder mehreren Prozessen. Aus der Transkription der 600 Jahre alten Akte lässt sich nicht entnehmen, ob es sich um eine oder mehrere Personen handelt, die als "Hägsen" bezeichnet werden.

Weblinks

Eine Abbildung der urkundlichen Erwähnung in einem Rechnungsbuch aus Schaffhausen 1402/03 findet sich auf der Internetseite des Stadtarchivs von Schaffhausen.

* http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/Schaffhausen-Geschichte/HexenSteinAmRhein.htm

nach oben

Hexenprozesse in Bad Wildungen (siehe unter Bad Wildungen)

nach oben

Wimberner Hexenprozesse (Westfalen)

Während der Mendener Hexenprozesse 1628 - 1631 wurden zwei Wimberner Männer als Hexer hingerichtet: Blasius Billi, der Frohne, und Franz Hellmich, der Lahme. Am 29.Okt. 1628 legten sie unter der Folter das verlangte Hexenbekenntnis ab, konnten aber aus dem Gefängnis im Turm der Stadtmauer fliehen. Sie stellten sich nach einigen Tagen freiwillig dem Gericht, um ihre Familien vor Vergeltungsmaßnahmen zu schützen, und wurden am 2. Dez. 1628 hingerichtet.

Literatur

Kranz, Dr. Gisbert: Mendener Recht und Gericht, u.a. Hexenprozesse 1592 - 1631, Selbstverlag 1929, Druck Georg Pfeiffer, Menden (Mendener Tageblatt und Anzeiger)

nach oben

Winningen, Hexenhügel

Auf dem Hexenhügel oberhalb von Winningen an der Mosel liegt das älteste derzeit bekannte deutsche Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Hexenverfolgungen. Die Winninger Hexenprozesse forderten im 17. Jahrhundert wohl über 20 Opfer.

Es wurde 1925 an der ehemaligen Richtstätte, dem Hexenhügel, errichtet. Heute liegt es unweit des Flugplatzes Winningen im lichten Laubwald versteckt.

Die sich über die vier Seiten der Stele hinziehende Inschrift beginnt: Hexenhügel In der dunkelsten Zeit des Aberglaubens in den Jahren 1641-1651 fanden hier den Feuertod: Es folgen die Namen der Hingerichteten.

Vergleichbare Denkmäler wurden sonst erst in den 1960er und 1970er Jahren nicht zuletzt unter dem Einfluss der Frauenbewegung errichtet.

Aus der Zeit der Verfolgungen ist im deutschsprachigen Raum nur ein Beispiel für einen Denkmalplan zur Erinnerung an Hexenprozesse bekannt: Nicht wie heute um das Leid der gequälten Opfer ging es 1594 der Obrigkeit in der bayerischen Herrschaft Schongau, die nach der Hinrichtung von 63 Frauen zum eigenen Ruhm und zur Abschreckung der Vorbeireisenden eine "ewige merkhsäul, zaichen und gedechtnuß" (eine ewige Merksäule, ein Zeichen und zur Erinnerung) errichten wollte.

nach oben

Hexenprozesse in Würzburg

Hexenverfolgung im Hochstift Würzburg. Vortrag im Rahmen der 50. Kulturtagung des Rhönklubs vom 15. bis 16. März 2014 von Elena Bräutigam

Würzburg Höchberger Ortsteil Hexenbruch
Benennung des Ortsteils sowie der Hexenbruchweg. In dem Steinbruch wurde der Körper der wegen angeblicher Hexerei Maria Renata Singer verbrannt.
 

Oberbürgermeister Würzburg möge Opfer der Hexenprozesse rehabilitieren

Die Hexenprozesse in Würzburg kosteten zur Zeit der Hexenverfolgungen an die 1000 Menschen das Leben.

Mit dem Namen der Würzburger Fürstbischöfe Julius Echter von Mespelbrunn und Philipp Adolf von Ehrenberg sind die schlimmsten Hexenverfolgungen im Würzburger Territorium verbunden, die zwischen 1626 und 1630 ihren Höhepunkt erreichten. Im Stift brannten über 900 "Hexen", allein in der Stadt Würzburg an die 200. Die Hexenverfolgung erfasste Menschen aller Stände: Adlige, Ratsherren und Bürgermeister wurden neben einfachen Leuten verbrannt. 20% der in Würzburg Verbrannten waren Priester und Ordensleute. Einsatz für angeklagte Hexen führte zum eigenen Prozess. Erst das Reichskammergericht, der Tod von Philipp Adolf am 16. Juli 1631 und die Eroberung durch den Schwedenkönig Gustav Adolf 1631 beendeten die Hexenprozesse.

Ähnliche massive Verfolgungen lassen sich in Süddeutschland nur in den Hexenprozess-Serien der Hochstifte Bamberg und Eichstätt sowie in Kurmainz und Ellwangen nachweisen.

In diesen Hexenverfolgungen sind Alte und Junge, Hoch- und Niedriggestellte, Einheimische und Fremde, Geistliche, Ratsherren, Jungfrauen und Kinder in rascher Folge verbrannt worden. Es gibt ein Verzeichnis der Hinrichtungen bis zum Februar 1629 bis zum neunundzwanzigsten Brand. Darin werden 157 Personen namentlich genannt. Der Biograph des Bischofs (bei Gropp) kannte die Fortsetzung des Verzeichnisses bis zum zweiundvierzigsten Brand mit insgesamt 219 Opfern. Dies erfasst nur die in der Stadt Würzburg selbst Hingerichteten; die Gesamtzahl der Hinrichtungen im Stift unter Philipp Adolf belief sich laut einer mit bambergischer Zensur gedruckten Nachricht auf neunhundert.

nach oben

Maria Renata Singer 1749 in Würzburg verbrannt 

Bayerische Staatsbibliothek: Gaar, Georg: Christliche Anred Nächst dem Scheiter-Hauffen, Worauf der Leichnam Mariae Renatae Einer durchs Schwerdt Hingerichteten Zauberin, den 21. Iunii Anno 1749. Ausser der Stadt Wirtzburg verbrennet worden (1749)]

http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1005/bsb10058023/images/index.html?digID=bsb10058023&pimage=2&v=pdf&nav=0&l=de

http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Renata_Singer_von_Mossau 

http://www.zeller-hexe.de/

http://frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de/login/data/1995_4.pdf

Die unten wiedergegebene Liste von Opfern der Hexenbrände in Würzburg reicht von 1627 bis Anfang 1629. Zur vollständigen Liste siehe unter Weblinks.

Opfer

»Verzeichnis der Hexen-Leut, so zu Würzburg mit dem Schwert gerichtet und hernacher verbrannt Worden.

Im ersten Brandt vier Personen.

Die Lieblerin.

Die alte Anckers Wittwe.

Die Gutbrodtin.

Die dicke Höckerin.

Im andern Brandt vier Personen.

Die alte Beutlerin.

Zwey fremde Weiber.

Die alte Schenckin.

Im dritten Brandt fünf Personen.

Der Tungersleber, ein Spielmann.

Die Kulerin.

Die Stierin, eine Procuratorin.

Die Bürsten-Binderin.

Die Goldschmidin.

Im vierdten Brandt fünf Personen.

Die Siegmund Glaserin, eine Burgemeisterin.

Die Birckmannin.

Die Schickelte Amfrau (Hebamme). NB. von der kommt das ganze Unwesen her.

Die alte Rumin

Ein fremder Mann.

...

Im neunundzwanzigsten Brandt sieben Personen.

Der Viertel Beck.

Der Klingen Wirth

Der Vogt zu Mergelsheim.

Die Beckin bei dem Ochsen-Thor.

Die dicke Edelfrau.

NB. Ein geistlicher Doctor, Meyer genant, zu Hach, und Ein Chor-Herr ist früh um 5 Uhr gerichtet und mit der Bar verbrannt worden. Ein guter vom Adel, Junker Fischbaum genannt. Ein

Chor-Herr zum Hach ist auch mit dem Doctor eben um die Stunde heimlich gerichtet, und mit der Bar verbrannt worden.

Paulus Vaecker zum Breiten Huet.

Seithero sind noch zwey Brändte gethan worden.

Datum, den 16. Febr. 1629.

Bisher aber noch viel unterschiedliche Brandte gethan worden.«

 

Literatur

Kurt Baschwitz: Hexen und Hexenprozesse, Bertelsmann Verlag, München, 1990, S. 252 - 260.

Hauber, Bibl. mag. 36. Stück, 1745, S. 807.

Wilhelm Gottlieb Soldan und Heinrich Heppe: Geschichte der Hexenprozesse, Band 2, Reprint der Ausgabe von 1911, München, S. 17-20

Digitale Bibliothek Band 93: Hexen, S. 904 (vgl. Soldan-Hexenprozesse, S. 20)

Anonym: Auß dem Bißthum Würzburg: Gründliche Erzehlung der Bischof zu Würzburg (Julius Echter) das Hexenbrennen im Frankenland angefangen, wie er dasselbe fort treiben, und das Ungeziffer gentzlich außrotten wil, und allbereit zu Geroltzhoffen starke Brände gethan, hinführe alle Dienstag thun wil. Geruckt zu Tübingen 1616 (München Staatsbibliothek), abgedruckt in: Wolfgang Behringer, Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München, dtv Dokumente, 1993, S. 246-248

Weblinks

http://www.oehring.net/hexenbruch/04.html Geschichte der Hexenverbrennungen in Würzburg

http://de.wikisource.org/wiki/Verzeichnis_der_Hexen-Leut ...

(In Wikisource findet sich die vollständige Liste von Opfern der Hexenbrände in Würzburg von 1627 bis Anfang 1629)

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozesse_in_W%C3%BCrzburg

nach oben